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Konzept des Change Management

Scholary Paper (Seminar), 2005, 34 Pages
Authors: Martin Rudolph, Siliva Kast
Subject: Economics / Business: Personnel and Organisation

Details

Institution/College: University of Kassel
Tags: Konzept, Change, Management
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 34
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V46836
ISBN (E-book): 978-3-638-43934-3

File size: 461 KB


Excerpt (computer-generated)

Konzept des Change Management

von: Martin Rudolph

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2

2 Grundlagen zum Change Management  2

2.1 Begriffsdefinition 2
2.2 Abgrenzung des Change Management-Konzeptes vom Transformationsmanagement und der Organisationsentwicklung 4

3 Konzept des Change Management  6

3.1 Einsatzfelder  6
3.2 Organisation 8

3.2.1 Einführung  8
3.2.2 Umsetzung 9

3.2.2.1 Entwicklung eines Change Management Plans  9
3.2.2.2 Elemente des Change Management Plans  11
3.2.2.3 Akteure des Change Management  13

3.3 Instrumente  13

3.3.1 Übersicht  13
3.3.2 Ausgewählte Instrumente  14

3.3.2.1 Projektmanagement  14
3.3.2.2 Workshop 15

3.4 Objekte 17

4 Change Management in der Praxis  18

5 Kritische Betrachtung  24

5.5 Erfolgsfaktoren und -barrieren für Change Management 24
5.6 Stärken und Schwächen von Change Management  26

6 Fazit  27

Literaturverzeichnis

 


 

1 Einleitung

Wir leben heutzutage in einer sich immer schneller verändernden Welt. Diese Veränderungen durchdringen alle Lebensbereiche, sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag müssen Individuen in der Lage sein, sich immer wieder an neue Gegebenheiten anzupassen. Was für den Einzelnen gilt, gilt in diesem Fall auch für den unternehmerischen Alltag, denn auch Unternehmen sehen sich einem wachsenden Veränderungsdruck ausgesetzt, wollen sie mit dem Wettbewerb Schritt halten. Die Ursachen für diese Veränderungen sind vielfältig und werden zu einem späteren Zeitpunkt dieser Arbeit noch im Einzelnen behandelt. Veränderungen spielen also im heutigen Wirtschaftsleben eine bedeutende Rolle, was die Frage aufwirft, wie Unternehmen mit diesen Veränderungen umgehen und diese sinnvoll steuern können. Eine Möglichkeit des Umgangs und der Steuerung ist das Change Management (CM), welches Gegenstand dieser Arbeit sein soll. Im Anschluss an diese Einleitung werden die gängigen in der Literatur zu findenden Definitionen zum Thema CM dargestellt und miteinander verglichen. Außerdem wird eine Abgrenzung des Begriffes CM zu den Begriffen Transformationsmanagement und Organisationsentwicklung vorgenommen. In Kapitel drei wird dann das Konzept des CM im Einzelnen beschrieben, es werden Einsatzfelder, Organisation, Instrumente und Objekte des CM dargestellt. Anschließend folgt die Betrachtung des CM in der Praxis, wobei die Bedeutung im Unternehmensalltag anhand einer Studie erläutert wird. Schließlich folgen die kritische Betrachtung des CM sowie ein abschließendes Fazit.

2 Grundlagen zum Change Management

2.1 Begriffsdefinition

Der Begriff Change Management ist seit Mitte der 90er Jahre in aller Munde und stammt wie viele andere Begriffe der Managementtheorie auch aus dem Angelsächsischen1. Sucht man nach einer einheitlichen Definition des Begriffes, so wird man enttäuscht, es erscheint schwierig, den Begriff eindeutig zu definieren und die Meinungen der Autoren, was CM denn nun eigentlich ist und beinhaltet, gehen zum Teil stark auseinander. Manche Autoren „drücken sich“ regelrecht vor einer eindeutigen Definition des Begriffes. So liefern beispielsweise Doppler/Lauterburg (2002) in ihrem Buch keine Definition von CM, obwohl der Titel des Werkes Change Management lautet und ihr Werk zu den Standardwerken der CM-Literatur zählt. In einem anderen Werk mit dem Titel „Change Management“ von Czichos (1993) wird anstatt des Begriffes CM die Organisationsentwicklung erläutert und im Anschluss ein eigenes vom Autor entwickeltes Konzept dargestellt. Des Weiteren finden sich in der Literatur viele unterschiedliche Definitionen, von denen hier einige genannt sein sollen:

1. „CM bedeutet, Veränderungsprozesse auf Unternehmens- und persönlicher Ebene zu planen, zu initiieren, zu realisieren, zu reflektieren und zu stabilisieren […] CM zielt auf planmäßige mittel- bis langfristig wirksame Veränderung von Verhaltensmustern und Fähigkeiten, um zielgerichtet Prozesse und Kommunikationsstrukturen zu optimieren. Dafür ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Organisation notwendig…tief greifende oder grundlegende Veränderungen sind Gegenstand von CM“1.
2. „CM umfasst die Summe aller bewussten Konzepte und Methoden zur Steuerung und Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen“2.
3. „Unter CM werden alle Maßnahmen subsumiert, die zur Initiierung und Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen und Verhaltensweisen notwendig sind […] so gesehen beschäftigt sich CM weniger mit dem detaillierten Entwurf von Soll-Zuständen; es hat vielmehr die Erhöhung der Veränderungsbereitschaft und das Skizzieren von Visionen als Voraussetzung zum Design neuer Lösungen sowie deren nachfolgende Umsetzung zum Inhalt“3.
4. „CM ist ein Überbegriff für professionelles Management von Veränderungen […] es subsumiert einzelne Konzepte, die sich durchaus ergänzen oder auch widersprechen können“4.
5. „CM ist die Strategie des geplanten und systematischen Wandels, der durch die Beeinflussung der Organisationsstruktur, Unternehmenskultur und individuellem Verhalten zustande kommt, und zwar unter größtmöglicher Beteiligung der betroffenen Arbeitnehmer. Die gewählte ganzheitliche Perspektive berücksichtigt die Wechselwirkung zwischen Individuen, Gruppen, Organisationen, Technologie, Umwelt, Zeit sowie die Kommunikationsmuster, Wertestrukturen, Machtkonstellationen etc., die in der jeweiligen Organisation real existieren“1.

Anhand dieser fünf zum Teil sehr unterschiedlichen Definitionen lässt sich erkennen, dass es tatsächlich keine allgemein anerkannte Definition von CM gibt. Es hat den Anschein, als würde CM zumeist als Oberbegriff für alle Formen des Veränderungsmanagements in Organisationen verwandt. Im Anschluss soll jedoch versucht werden, das Change Management im klassischtheoretischen Sinne als eigenständiges Konzept neben der Organisationsentwicklung und dem Transformationsmanagement darzustellen und eine Abgrenzung der drei Konzepte voneinander vorzunehmen.

2.2 Abgrenzung des Change Management-Konzeptes vom Transformationsmanagement und der Organisationsentwicklung

[...]


1 vgl. Kraus/Becker-Kolle/Fischer (2004), S. 14

1 Kostka/Mönch (2002), S. 9

2 Lindinger/Goller (2004), S. 27

3 Gattermeyer/Al-Ani (2001), S. 14/15

4 Kraus/Becker-Kolle/Fischer (2004), S.15

1 Gabler Wirtschaftslexikon (2004)


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