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Referat (Ausarbeitung), 2005, 19 Seiten
Autor: Maria Kammermeier
Fach: Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie
Details
Institution/Hochschule: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Tags: Makrobiotische, Ernährungsform, Einführung, Alternative, Ernährungsformen
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 9 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-44052-3
Dateigröße: 286 KB
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Makrobiotische Ernährungsform
von: Maria Kammermeier
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
1 Herkunft und Geschichte 5
2 Yin und Yang 6
3 Beschreibung der makrobiotischen Ernährungslehre und Lebensmittelauswahl 9
3.1 Beschreibung nach Ohsawa 9
3.2 Beschreibung nach Kushi 11
3.3 Erläuterung der Pyramide und Lebensmittelauswahl 11
3.4 Beschreibung nach Acuff 14
4 Ernährungsphysiologische Bewertung 15
5 Fazit 17
6 Resümee 18
Literaturverzeichnis 19
Einleitung
Makrobiotik ist eine Methode, die, wenn man sich gemäß den Gesetzen des Universums ernährt, zur seelischen und geistigen Ausgeglichenheit, Frieden, Glück, Gesundheit und zu einem langen Leben verhelfen soll, sowie allen Krankheiten, einschließlich Krebs vorbeugt bzw. diesen heilt. (Zitat: Georges Ohsawa)1
1 Herkunft und Geschichte
Begriff Makrobiotik
Griechisch: makros = groß, lang
(bio) s = Lebenskraft / Leben
Makrobiotik = Die Lehre vom großen / langen Leben2
Der Ursprung der Makrobiotik liegt im Zen-Buddhismus (Religion) und beruht auf einer der ältesten Weltanschauung und über 5000 Jahre alten Philosophie, der Lehre von Yin und Yang. Sie beruht sich auf eine alte chinesische Ernährungstradition, die in den Zen- Klöstern betrieben wurde.3 Der japanische Naturphilosoph Georges Ohsawa (1892 - 1966) befasste sich nach seiner Erkrankung an Tuberkulose intensiv mit der Makrobiotik. Durch ihn kam es zur internationalen Verbreitung der Makrobiotik. Allerdings verfolgte er ein sehr extremes, einseitiges Ernährungskonzept. Dieses einseitige Ernährungskonzept hatte berechtigterweise seine Skeptiker. Einer davon war sein Schüler, der Japaner Michio Kushi (*1926). Er überarbeitete und schwächte das von Ohsawa entwickelte Ernährungskonzept ab und erreichte dadurch eine Anpassung an die westlichen Essgewohnheiten sowie eine bessere Ausführung.4 Neben Kushi setzte sich ebenfalls Steve Acuff mit der Makrobiotik auseinander. Die Grundgedanken der Ernährungsform bei Ohsawa, sind bei den beiden überarbeiteten Varianten geblieben, jedoch gibt es immer wieder einzelne, mehr oder weniger markante Abweichungen.
2 Yin und Yang
Abbildung 1: Yin und Yang [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Die Prinzipien des Yin und Yang, jene zwei Gegensätze, die ein vollkommenes Ganzes bilden, liegen der Makrobiotik zugrunde. Auf die Ernährung bezogen bedeutet dies, dass man mit Hilfe der Nahrungsmittel, die ebenfalls in der Makrobiotik in Yin und Yang eingeteilt werden, den Menschen in ein inneres Gleichgewicht bringt.5 Yin steht demnach für Ausdehnung , und Yang steht für Zusammenziehen6 Besteht ein Gleichgewicht zwischen ihnen, so spricht man von Harmonie, und es existiert ein glückliches Leben. Sind die Energien im Ungleichgewicht, so geht man von Krankheit aus.
Yin – starker Grundstoff in der Nahrung ist das Kalium, sowie alles Leichte, Dünne, Kalte, Dunkle, Feuchte, Äußere und Pflanzliche.7 Yang – starker Grundstoff in der Nahrung ist das Natrium, sowie alles Schwere, Dicke, Warme, Helle, Trockene, Innere und Tierische.8 Die makrobiotische Philosophie besagt, dass das optimale Verhältnis im menschlichen Körper gegeben ist, wenn das Verhältnis zwischen (5 Mol Kalium, (Yin) zu 1Mol Natrium, (Yang)) beträgt.9 Getreide wird in der Lehre als optimales Lebensmittel betrachtet, da dieses für die Ernährung des Menschen über die ideale Zusammensetzung von Mineralien, Proteinen und Kohlenhydraten (1 : 7 : 49) verfügt, und sozusagen die Mitte darstellt. Deshalb sollte dieses auch Hauptbestandteil der Nahrung bzw. jeder Mahlzeit sein. Zusätzlich wird die Mahlzeit dann noch durch Nahrungsmittel vervollständigt, die diesem Gleichgewicht am nächsten sind.10 Extrem yinreiche Nahrungsmittel: (weit von der Mitte entfernt ? vermeiden) Chemisch behandelte Nahrung, Zucker, Honig, scharfe Gewürze, Hefe, tropische Früchte, Jogurt, Kefir, Quark, Milch, Weichkäse, Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Spargel, Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol.11
[...]
1 Zit.: www.sein-berlin.de/archiv/2004/apr/makrobiotik.html, 10.10.05, 17:00 Uhr
2 Vgl.: www.vitavegetare.com/de/nutrition/knowledge/index, 11.10.05, 19:30 Uhr
3 Vgl.: DGE, Ratgeber Beratungs- Standards,1998, S.VI/8.1
4 Vgl.: www.vitavegetare.com/de/nutrition/knowledge/index, 11.10.05, 19:35 Uhr
5 Vgl.: www.vitavegetare.com/de/nutrition/knowledge/index, 14.10.05, 15:00 Uhr
6 Vgl.: www.inform24.de/themen_1f.html, 14.10.05, 15:30 Uhr
7 Vgl.: www.vitavegetare.com/de/nutrition/knowledge/index, 14.10.05, 15:00 Uhr
8 Vgl.: www.vitavegetare.com/de/nutrition/knowledge/index, 14.10.05, 15:00 Uhr
9 Vgl.: DGE, Ratgeber Beratungs- Standards,1998, S.VI/8.1
10 Vgl.: www.freenet.de/freenet/fit_und_gesund/ernaehrung, 16.10.05, 20:00 Uhr
11 Vgl.: Acuff,S.,Das makrobiotische Gesundheitsbuch,1989, S.37
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