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Kreatives Übersetzen

Seminararbeit, 2004, 38 Seiten
Autoren: Andishe Gottlieb, Tina Hollstein
Fach: Dolmetschen / Übersetzen

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 38
Note: 2.0
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V47247
ISBN (E-Book): 978-3-638-44239-8

Dateigröße: 194 KB
Anmerkungen :
Diese Verantstaltung wurde von Dr. Kußmaul persönlich gehalten. Die Arbeit wurde von ihm kommentiert und benotet.



Textauszug (computergeneriert)

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften, Germersheim
Proseminar: Einführung in das kreative Übersetzen
Wintersemester 2003/04

Kreatives Übersetzen

von: Andishe Gottlieb und Tina Hollstein

 


Gliederung

1. Einleitung 3

2. Experiment 4

2.1. Vorbereitung der Verfasser 4

2.1.1. Vorbereitung der Testpersonen 5

3. Problemstellen 6

3.1 Problemstelle 1 6
3.2 Problemstelle 2 8
3.3 Problemstelle 3 9
3.4 Problemstelle 4 10
3.5 Problemstelle 5 12

4. Bewertung und Vergleich der Übersetzung 14

5. Schluss 15

6. Literaturverzeichnis 16

7. Anhang 17

7.1 Originaltext 17
7.2 Übersetzung der Testpersonen 18
7.3 Deutsche Originalübersetzung 19

8. LD-Protokoll 1-19



 

3. Einleitung

Eine kreative Übersetzung entsteht laut Kußmaul „[...] aufgrund einer obligatorischen Veränderung des Ausgangstexts, und sie stellt etwas mehr oder weniger Neues dar, das zu einer bestimmten Zeit und in einer (Sub-)Kultur von Experten (=von Vertretern eines Paradigmas) im Hinblick auf einen bestimmten Verwendungszweck als mehr oder weniger angemessen akzeptiert wird.“ Kreativität wurde bisher selten mit Übersetzen in Verbindung gebracht. Aber auch eine Übersetzung kann in gewissem Maße eine kreative Leistung sein, denn während des Übersetzungsvorgangs laufen Denkprozesse ab, die zu kreativen Lösungen führen. Um kreative Denkprozesse besser aufzeigen zu können, wird ein Dialogprotokoll erstellt. Dafür werden zwei Testpersonen beim Übersetzen auf Tonband aufgenommen und das auf diese Weise entstehende Gesprächsprotokoll analysiert. Die Analyse des Protokolls wird im Folgenden ausführlich dargestellt.

2. Experiment

Damit kreative Prozesse während des Übersetzens deutlich werden, wird ein Experiment durchgeführt. Hierbei müssen zwei Testpersonen einen kurzen Text mit Problemstellen übersetzen. Dieser Übersetzungsprozess wird auf Tonband aufgenommen und anschließend als Protokoll des lauten Denkens (LD-Protokoll) transkribiert.

2.1. Vorbereitung der Verfasser

1. Schritt: Auswahl eines Texts
Der Text sollte möglichst kurz und ohne Hintergrundwissen leicht zu verstehen sein. Trotzdem sollte er Problemstellen enthalten, da diese kreatives Übersetzen erfordern. Die Wahl fiel auf einen Artikel aus der Zeitschrift „H.O.M.E“ (07/08//03), in dem es um Autos geht, deren Karosserie von Designern gestaltet wurde.

Micra′s Metamorphoses Haute couture pour la voiture: The one thing cars had to do without for so long is finally up and coming: clothes for their bodies. Star designers have found a new vocation. Buying a car is a complex matter as brand, model, and equipment/paraphernalia must be painstakingly selected and adapted to suit the driver′s personality. Yet many cars lack a personality of their own and many drivers are finical design aficionados - facts that Nissan has now taken into consideration. Thus Nissan′s Micra - always a model with a strong character - underwent a miraculous transformation. The motto: "Micramorphoses". Very much like the fragile models that walk the Paris catwalks, the agile city model, too, was accoutred by eleven French top designers with highly individual new clothes.

2. Schritt: Auswahl der Testpersonen
Üblicherweise sollten die Testpersonen Übersetzen oder Dolmetschen studieren beziehungsweise gewisse übersetzerische Vorkenntnisse haben. Die Auswahl fiel auf eine Studentin im 5. Semester am FASK Germersheim (Testperson A) und einen Informatik-Studenten der Universität Karlsruhe (Testperson B). Wir entschieden uns für Testperson B, weil wir beobachten wollten, inwiefern sich die Denkprozesse einer Person, die nicht vom Fach ist, mit denen einer angehenden Übersetzerin vergleichen lassen.

2.1.1 Vorbereitung der Testpersonen

[...]


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