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Scholary Paper (Seminar), 2001, 20 Pages
Author: Jürgen Englmeier
Subject: Economics / Business, Miscellaneous
Details
Institution/College: Heilbronn University (Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Telematik Sendungsverfolgung Navigation, Flotte
Year: 2001
Pages: 20
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-12916-9
File size: 178 KB
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Excerpt (computer-generated)
Telematik - Stand der Technik, Entwicklung und Nutzen
von Jürgen Englmeier
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 4
2. Fahrzeugortung 5
3. Stand der Technik, Entwicklung und Nutzen
von Telematik im motorisierten Individualverkehr 6
3.1. Kollektive Verkehrsbeeinflussung 6
3.1.1. Verkehrsbeeinflussungsanlagen 6
3.1.2. Elektronische Parkleitsysteme 7
3.1.3. System zur Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren (Road Pricing) 8
3.2. Individuelle Verkehrsbeeinflussung im motorisierten Individualverkehr 9
3.2.1. Radio Data System/ Traffic Message Channel/Digital Audio Broadcasting 9
3.2.2. Mobilfunk 10
3.2.3. Internet 10
3.2.4. Navigationshilfen und Fahrerassistenz 11
3.3. Telematikeinsatz im Straßengüterverkehr 13
3.3.1. Flottenmanagementsysteme 13
3.3.2. Software für Flottentelematik 13
3.3.3. Die EDV - gesteuerte Sendungsverfolgung 14
3.4. Telematikanwendungen im öffentlichen Personennahverkehr 15
3.4.1. Rechnergestützte Betriebsleitsysteme 15
3.4.2 Die Steigerung der Attraktivität durch Telematikanwendungen 16
4. Telematikanwendungen im kombinierten Verkehr (KV) 16
5. Ausblick 17
Literaturverzeichnis 18
1. Einleitung
Der Begriff Telematik ist eine Verschmelzung von Telekommunikation und Informatik. Die Telematik befasst sich also mit dem Transport und der Verarbeitung von Informationen.
Unter dem Begriff der Verkehrstelematik versteht man somit die Erfassung, Übermittlung und Auswertung von verkehrsbezogenen Informationen. Neben den technischen Aspekten beschäftigt sich die Verkehrstelematik mit den sozialen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen der Verkehrssteuerung durch Informations- und Kommunikationstechnologien. Dazu gehört auch die Verringerung der negativen Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt, der Wandel des Mobilitätsverhalten in der Gesellschaft und die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Personen- und Güterverkehr.
Bis ins Jahr 2005 wird sich - verglichen mit 1990 - in Deutschland der Personenverkehr um 40 Prozent und der Güterverkehr sogar um 90 Prozent erhöhen. So scheint der Trend zu mehr Mobilität unumkehrbar. Entlastung dieser Entwicklung verspricht nur die Optimierung des Gesamtsystems Verkehr.
Telematik kann dazu beitragen, den unvermeidbaren Verkehr effektiver zu gestalten, Fahrzeuge und Fahrwege effizienter zu nutzen, den unnötigen Verkehr zu reduzieren und den Einsatz umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu fördern.
Vorraussetzung für das Entstehen eines privaten Marktes für die Entwicklung von Telematiksystemen war die Schaffung von Rahmenbedingungen, insbesondere zur technischen, organisatorischen und rechtlichen Ausgestaltung. Diese wurden in öffentlicher und privater Zusammenarbeit zügig und unbürokratisch geschaffen. Von Verkehrspolitik und Wirtschaft wurden unter dem Dach des Wirtschaftsforums Verkehrstelematik Vereinbarungen getroffen. Die Wirtschaft hat dem Nutzer eine individuelle Auswahl der Grunddienste zu ermöglichen. So wurde sichergestellt, dass ein breiter Wettbewerb von Techniken, Systemkomponenten und verkehrsübergreifenden Dienstleistungen gefördert wird. Die öffentliche Hand hingegen stellt ihre Daten für Telematikdienste zur Verfügung. Dies hat in den letzten Jahren zu deutlichen Fortschritten im Angebot von Telematiksystemen und -diensten geführt. So nimmt Deutschland heute im Vergleich mit europäischen und außereuropäischen Ländern eine Spitzenposition ein.
2. Fahrzeugortung
Grundsätzliche Voraussetzung für den Einsatz von Verkehrstelematik ist meist die Ortung der Fahrzeuge. Diese erfolgt über das amerikanische Satellitensystem GPS (Global Positioning System). Entwickelt wurde es für militärische Zwecke. Es ist seit 1971 vom amerikanischen Militär aufgebaut und 1995 zur allgemeinen Nutzung mit garantierten Funktionsparametern freigegeben worden.
Kontrolliert wird das System von einer Militärbasis in Colorado Springs, die die Funktions- und Genauigkeitsparameter überprüft. GPS ist ein weltweit verfügbares, auf Satellitenbasis arbeitendes Navigationssystem.
Mobile Empfangsgeräte im Kraftwagen ermöglichen sekündlich die Positionsbestimmung des Fahrzeugs.
Ein vergleichbares und unter ähnlichen Randbedingungen allgemein nutzbares System haben die damalige UdSSR installiert. Es wird als GLONASS (Global Navigation Sattelite System) bezeichnet. Zivile Anwendungen sind jedoch nicht bekannt.
Europa arbeitet an einem eigenem System, Galileo, um eine politische Unabhängigkeit zu gewährleisten. Ob und wann eine Einführung des europäischen Satellitensystems Galileo erfolgt, bleibt aber abzuwarten. Der Nutzen solcher Satellitensystemen ist offensichtlich. Fahrzeuge lassen sich bis auf wenige Meter eindeutig orten.
[...]
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