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Presentation (Elaboration), 2005, 12 Pages
Author: Maria Kammermeier
Subject: Nutritional Science
Details
Institution/College: Hamburg University of Applied Sciences
Tags: Lagerarten, Materialwirtschaft
Year: 2005
Pages: 12
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-44754-6
File size: 167 KB
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Excerpt (computer-generated)
Lagerarten in der Materialwirtschaft
von: Maria Kammermeier
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 4
1 Lagerarten in der Materialwirtschaft 5
1.1 Unterscheidung nach Lagerstandort 5
1.1.1 Hauptlager (Zentrales Lager) 5
1.1.1.1 Vorteile des Hauptlagers 5
1.1.1.2 Nachteile des Hauptlagers 6
1.1.2 Nebenlager (Dezentrales Lager) 6
1.1.2.1 Vorteile des Nebenlagers 6
1.1.2.2 Nachteile des Nebenlagers 7
1.1.3 Handlager (Hilfslager) 7
1.1.3.1 Vorteile des Handlagers 7
1.1.3.2 Nachteile des Handlagers 7
1.2 Unterscheidung Betriebsfunktion 8
1.2.1 Eingangslager (Werkstoff- oder Beschaffungslager) 8
1.2.2 Zwischenlager (Werkstatt- oder Produktionslager) 8
1.2.3 Fertiglager (Verkaufs- oder Absatzlager) 8
1.2.4 Handelswarenlager 9
1.3 Unterscheidung nach Verwendungszweck 9
1.3.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstofflager 9
1.3.2 Ersatzteil- und Werkzeuglager 9
1.4 Unterscheidung Bearbeitungszustand 9
1.4.1 Materiallager 9
1.4.2 Lager für unfertige Erzeugnisse 10
1.4.3 Lager für fertige Erzeugnisse 10
2 Fazit 10
Literaturverzeichnis 12
Einleitung
Im Verlauf des betrieblichen Leistungsprozesses ergibt sich immer die Notwendigkeit der Lagerung als Teilfunktion der Bereiche Beschaffung, Produktion und Absatz. Betriebsmittel und Werkstoffe müssen der Produktion in ausreichender Menge, im benötigten Sortiment zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zur Verfügung stehen.1 Beispiel: „Ein Produktionsbetrieb kauft Materialien auf dem Beschaffungsmarkt ein (Input), lagert sie und verkauft die produzierten Fertigerzeugnisse auf dem Absatzmarkt (Output). Die Erlöse aus dem Verkauf der produzierten Erzeugnisse dienen u. a. der Finanzierung des Einkaufs. In dieser Wertschöpfungskette liegen zwischen Beschaffung und dem Absatz, die Lagerung der Materialien und die Produktion der Erzeugnisse.“2 „Der Lagerprozess beginnt mit dem Zugang des Materials und endet mit der Abgabe der Erzeugnisse.“3
Somit stellt die Lagerhaltung einen bedeutenden Faktor im gesamten betrieblichen Ablauf dar. Zwei Drittel der gesamten Logistikkosten entfallen auf die Lagerhaltung. Somit beeinflusst sie in ganz wesentlichem Maße das Betriebsergebnis. Daraus wird auch ersichtlich, zu welchen Kosten eine Vernachlässigung führen kann. Obwohl die Lagerung von Teilen oder Produkten stets eine Unterbrechung des Materialflusses darstellt und trotz aller fortschrittlichen Entwicklungen, kann kaum ein Unternehmen auf Lagerhaltung verzichten. Ein Lager stellt den Bestand an Gütern dar, die nicht direkt am Leistungserstellungsprozess beteiligt sind. Die Güter sind zwar bereits verfügbar, jedoch werden sie erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt. Lagerbestände entstehen sobald die quantitative und zeitliche Struktur der Input und Output Flüsse divergieren. Nur nach vollständiger Synchronisation der Input und Output Flüsse können Lagerbestände überflüssig gemacht werden, was jedoch nur in Einzelfällen gelingen dürfte.4 Deshalb werde ich nun im folgenden Abschnitt die wohl interessantesten und bekanntesten Lagerarten in Produktionsunternehmen vorstellen.
1 Lagerarten in der Materialwirtschaft
1.1 Unterscheidung nach Lagerstandort
1.1.1 Hauptlager (Zentrales Lager)
Ein Hauptlager enthält alle für die normale Fertigung erforderlichen Werkstoffe des gesamten Produktionsbetriebs. Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe befinden sich dort. Zum Beispiel:
- Rohstoffe: Grundmaterialien, wie Mehl, Milch, Zucker
- Hilfsstoffe: Ergänzender Charakter, wie Gewürze und Öl
- Betriebsstoffe: Werden im Produktionsprozess verbraucht, wie Wasser und Energie
1.1.1.1 Vorteile des Hauptlagers
Ein entscheidender Vorteil des Hauptlagers ist, die große Übersicht, über Art und Menge der Lagergüter, da alles an einem Ort gelagert wird. Ebenso ist das Hauptlager betriebszentral gelegen, so dass immer gleich lange Wege zu den Werk- bzw. Produktionsstätten vorliegen. Man findet Hauptlager häufig in Klein- und Mittelunternehmen.5 Auch ist die Nutzung der Lagereinrichtungen bei einem Hauptlager effektiver als zum Beispiel bei einem Nebenlager. Die Lagerbelegung bei zentraler Lagerung ist kompakter als bei dezentraler Lagerung und nutzt die Raumkapazität besser aus. Der Personaleinsatz ist ebenfalls wirtschaftlicher als bei der dezentralen Lagerung.6 Dazu ist die Gefahr des Verderbens geringer, da der Materialumschlag bei den einzelnen Materialien höher ist als bei der dezentralen Lagerung. Ebenfalls können die Materialvorräte niedriger gehalten werden, und der Gesamtbedarf ist besser feststellbar.7
1.1.1.2 Nachteile des Hauptlagers
[...]
1 Vgl.: Kugler, G., Wirtschaftslehre Industrie, 1991, S.142
2 Zit.: Seidel, H., Temmen R., Spezielle Betriebswirtschaftslehre Industrie, 1997, Seite 65
3 Zit.: Seidel, H., Temmen R., Spezielle Betriebswirtschaftslehre Industrie, 1997, Seite 65
4 Vgl.: Bichler, K., Krohn, R., Beschaffungs- und Lagerwirtschaft, 2001, Seite 189
5 Vgl.: Seidel, H., Temmen R., Spezielle Betriebswirtschaftslehre Industrie, 1997, Seite 67
6 Vgl.: Oeldorf, G., Olfert, K., Materialwirtschaft, 1993, S. 323
7 Vgl.: Oeldorf, G., Olfert, K., Materialwirtschaft, 1993, S. 323
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