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Neue Ansätze im Bereich Budgetierung (Better Budgeting; Beyond Budgeting) close

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Neue Ansätze im Bereich Budgetierung (Better Budgeting; Beyond Budgeting)

Scholary Paper (Seminar), 2005, 36 Pages
Author: Hermann Büttner
Subject: Economics / Business: Controlling

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 36
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 27  Entries
Language: German
Archive No.: V48017
ISBN (E-book): 978-3-638-44831-4

File size: 231 KB


Excerpt (computer-generated)

Bergische Universität Wuppertal
Integrierter Studiengang Wirtschaftswissenschaft
Projekthausarbeit für die Diplomprüfung

Neue Ansätze im Bereich Budgetierung
(Better Budgeting; Beyond Budgeting)

Prüfungsgebiet: Betriebswirtschaftslehre / Rechnergestütztes Controlling

Abgabetermin: 07. Juni 2005

vorgelegt von: 

Hermann Büttner

 

 

GLIEDERUNGSVERZEICHNIS

GLIEDERUNGSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IV

1. Einleitung 1
1.1 Einführung in den Themenkomplex 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2

2. Grundlegendes zur klassischen Budgetierung 2
2.1 Definition und Allgemeines 2
2.1.1 Das Budget 2
2.1.2 Die Budgetierung 3
2.1.3 Die Planung 4
2.2 Der klassische Budgetierungsprozess im Unternehmen 4
2.2.1 Budgetplanung 4
2.2.2 Budgetierungsverfahren 6
2.2.3 Die Funktion der Budgetierung 6
2.3 Kritik an der klassischen Budgetierung 7

3. Better Budgeting 9
3.1 Allgemeines 9
3.1.1 Die Begründung des Better Budgeting-Ansatzes 9
3.1.2 Die Begründer des Better Budgeting-Ansatzes 10
3.1.3 Die Ziele des Better Budgeting-Ansatzes 10
3.2 Das Konzept des Better Budgeting-Ansatzes und seine Instrumente 10
3.3 Die Implementierung des Better Budgeting-Ansatzes im Unternehmen 15
3.4 Zusammenfassende Bewertung 15

4. Beyond Budgeting 16
4.1 Allgemeines 16
4.1.1 Die Begründung des Beyond Budgeting-Ansatzes 16
4.1.2 Die Begründer des Beyond Budgeting-Ansatzes 17
4.1.3 Die Ziele des Beyond Budgeting-Ansatzes 18
4.2 Das Konzept des Beyond Budgeting-Modells und seine Instrumente 18
4.3 Die Implementierung des Beyond Budgeting-Ansatzes im Unternehmen 21
4.4 Zusammenfassende Bewertung 22

5. Schlussbetrachtung 25
5.1 Würdigung der Budgetierungsansätze 25
5.2 Fazit 27

LITERATURVERZEICHNIS 29

ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 2.1: Ausgewählte Budgetierungsfunktion im traditionellen Steuerungsmodell 7
Abb. 2.2: Kritikpunkte an der klassischen Budgetierung 8
Abb. 3.1: Entwicklungsweg und Toolsets zum Better Budgeting 11
Abb. 3.2: Vorteile von Planungssoftware 13
Abb. 4.1: Beyond Budgeting Principles 19
Abb. 5.1: Effektivität und Effizienz alternativer Koordinationsformen 27

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

[...]

 

 

1. Einleitung

1.1 Einführung in den Themenkomplex

Der Budgetierungsprozess im Unternehmen, der historisch gesehen seinen Ursprung im staatlichen Etatwesen hat,1 wurde bereits „in den 20er Jahren als Instrument zur Steuerung von Kosten und Finanzflüssen in großen Industrieunternehmen wie DuPont, General Motors oder Siemens entwickelt.“2 Seitdem entwickelte sich die Budgetierung, die innerhalb vieler Unternehmen das alleinige Führungs- bzw. Steuerungsinstrument ausmacht und den Unternehmen zusätzlich als zentrales Instrument der Prognose und Motivation dient, zu einem komplexen und umfangreichen Instrument.3

Trotz ihres weit verbreiteten Einsatzes ist die herkömmliche Planung und Budgetierung jedoch gerade aus dem Lager von Führungskräften und Controllern sowie Finanzfachleuten zunehmender Kritik ausgesetzt. Die steigende Unzufriedenheit und zunehmende Kritik an der klassischen Budgetierung führten sowohl in der Theorie als auch in der Praxis zu verschiedenen Ansätzen.4 Dabei stehen sich zwei verschiedene Ansätze, der Ansatz des Better Budgeting, welcher einer Reform der klassischen Budgetierung entspricht und der Ansatz des Beyond Budgeting, der auf eine radikale Abschaffung der Budgetierung im Unternehmen abzielt, gegenüber. Ziel und Zweck der beiden Ansätze ist es, der Unternehmensführung ein praktikableres und zuverlässigeres Steuerungskonzept zur Verfügung zu stellen, als es die klassische Budgetierung bereithält.5

Im Rahmen dieser Hausarbeit sollen, ausgehend von der Einführung in die klassische Budgetierung und ihrer Problemfelder, die Budgetierungsansätze Beyond Budgeting und Better Budgeting dargestellt werden. Die zentrale Frage lautet in diesem Zusammenhang, welches Konzept ist am Besten geeignet, um die Prognose-, Koordinations- und Motivationsfunktion der klassischen Budgetierung in angemessener Art und Weise zu gewährleisten. Dabei wird die Beschäftigung mit dem Beyond- Budgeting-Ansatz gerade für den Berufsstand des Controllers besonders interessant sein, da nach Weber „Controller ohne systematische jahresbezogene Planung und Kontrolle“6 kaum vorstellbar sind.7

1.2 Aufbau der Arbeit

Das zweite Kapitel bildet die grundlegenden Definitionen und Zwecke der Budgetierung im Rahmen der klassischen Budgetierung ab. Da die Budgetierung ein weites Feld ist, versteht es sich von selbst, dass die Einführungen in die klassische Budgetierung nicht den Anspruch auf vollständige Abbildung der Budgetierung anstreben. Vielmehr soll dem Leser ein übersichtliches Verständnis der Budgetierung – im Sinne einer Bestandsaufnahme – mit seinen Vor- und Nachteilen geboten werden, wobei der Fokus hauptsächlich auf den identifizierten Schwächen der Budgetierung liegen soll, da anschließend die neueren Ansätze der Budgetierung dargestellt werden. 

Das dritte bzw. vierte Kapitel führt den Leser in den Ansatz des Better Budgeting bzw. des Beyond Budgeting ein. Dabei werden u.a. Ziele, Instrumente, Vor- und Nachteile sowie die entsprechenden Umsetzungsprozesse der beiden Konzepte erläutert. 

Daran anknüpfend werden in der Schlussbetrachtung die beschriebenen Ansätze gewürdigt und abschließend mittels der gewonnen Erkenntnisse ein Fazit gezogen.

2. Grundlegendes zur klassischen Budgetierung

2.1 Definition und Allgemeines

2.1.1 Das Budget

Innerhalb der Controllerpraxis haben Budgets eine bedeutende Relevanz.

[....]


1 Vgl. Mensch 1993 /Budgetierung/ S. 819 sowie Pfläging 2003 /Budgeting/ S. 24.

2 Hope, Fraser 2003 /ohne Budgets/ S. 78.

3 Vgl. Gleich, Leyk 2003 /Beyond Budgeting/ S. 491; Gleich, Kopp, Leyk 2003 /Ansätze/ S. 461 sowie
Weber, Linder 2004 /erfolgreich implementieren/ S. 677; Für den geneigten Leser sei an dieser Stelle
auf den Aufsatz „Von der Budgetsteuerung zum Beyond Budgeting: Motivation, Fallbeispiele der
Pioniere und Zukunftsperspektiven“ in Daum 2003 /Budgetsteuerung/ S. 77 ff. verwiesen, der eine gute
Einführung in die Entwicklungsgeschichte der Budgetierung bietet.

4 Vgl. u.a. Gleich, Kopp, Leyk 2003 /Ansätze/ S. 461.

5 Vgl. Rieg 2001 /Beyond Budgeting/ S. 575 sowie Weber, Linder 2004 /erfolgreich implementieren/S. 677.

6 Weber 2002 /Einführung/ S. 371.

7 Demnach könnte sich Beyond Budgeting für Controller „als eines der spannendsten und
einflussreichsten Themen dieses Jahrzehnts erweisen, wird hier doch die Praxis allgemein üblicher
Controllingprozesse komplett infrage gestellt und ein neues Controlling „Paradigma“ vorgeschlagen.“
(Pfläging 2003 /Fundamente/ S. 189 – Im Original teilweise vorhandene Hervorhebungen wurden
weggelassen –).


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