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Brechts Theatertheorie

Termpaper, 2002, 10 Pages
Author: Napawan Masaeng
Subject: German - Genres

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 10
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V4803
ISBN (E-book): 978-3-638-12934-3

File size: 173 KB


Excerpt (computer-generated)

Das epische Theater Bertolt Brechts

Inhalt:

Zum Begriff: 1
Grundgedanke : 1
Das Wesentliche vom epischen Theater in Kürze : 4
Das ideale epische Theater 4
Der ideale Zuschauer 5
Bauelemente des epischen Theaters 6
Die Rolle der Schauspieler 7
Brechts Intention 7
Das Lernen am Lehrstück Brechts 8
Biographie Brechts : 9
Literatur : 9

Zum Begriff:

Epik : Bezeichnung für alle erzählenden und berichtenden Dichtungsformen
Episch : erzählend/ erzählerisch

Das epische Theater Brechts ist eine Bezeichnung, unter Anlehnung an den Begriff der Epik , für eine von ihm praktizierte und geprägte Darstellungsform des modernen Theaters.

Grundgedanke :

Seit 1925 hat Brecht als Dramaturg mit seiner eigenen Theatertheorie, dem epischen Theater, begonnen und erste Grundsätze formuliert, die das Bürgertum mit dem absolutistischen Adel gegenüberstellen. Das epische Theater Brechts ist folglich mit den gesellschaftlichen Veränderungen im marxistischen Sinne geprägt.
Brechts marxistischer Gedanke lag in der Idee der Veränderung, d.h. in der Dialektik. Er meinte, alles sollte immer in Bewegung sein, diskutiert und verbessert werden. Man sollte immer weitersuchen und weiterdenken. Er glaubte an

  • die Notwendigkeit der sozialistischen Revolution
  • die Macht der Vernunft
  • die heraufkommende neue Zeit

In den 20iger und frühen 30iger Jahren schrieb Brecht viele kommunistische Lehrstücke. Er schrieb sie, weil er glaubte, das Theater sei ein Mittel zur politischen Aufklärung der proletarischen Massen. Das Theater soll revolutionäre Verhältnisse demonstrieren, auch soll man diese Themen auf der Bühne diskutieren. Das Theater hatte das Ziel zu lehren.
In den Lehrstücken ( z.B. die Maßnahme ) Brechts ist das Individuum weniger wichtig als die Masse, und das Individuum muss lernen, sich der Masse zu fügen. Es gab eine absolute Unterordnung des Einzelnen unter die Idee der sozialistischen Revolution, ja der Einzelne wurde sogar ausgelöscht. Später schrieb er Stücke, die weniger politisch waren, d.h., sie hatten noch immer eine klare ideologische Linie, aber diese war nicht so vordergründig wie in den früheren Werken.
Um seine Ziele zu erreichen, entwickelte Brecht Theorien über das Drama und das Theater, die für seine Werke, aber auch für das Theater des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung waren.

In Bezug auf seinen sehr persönlich verstandenen Marxismus umfassen die theoretischen Arbeiten Brechts nicht nur eine Dramaturgie des modernen Dramas sondern auch eine Aufführungstheorie ( Theaterform ), worin Brecht seine Erfahrungen als Politiker und Dramaturg niederlegte. Hinsichtlich der kommunistischen Revolution soll das epische Theater wiederum grundsätzlich ein Lehrstück sein, das aus mehreren Gründen einer nichtaristotelischen Dramaturgie bedarf :

[...]


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