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Details

Veranstaltung: Themenspezifische Projektarbeit im Bereich Logistik
Institut: FH Koblent Standort Remagen (FB Betriebs- und Sozialwirtschaft Studiengang: Logistik & E-Business)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 81
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 49  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1006 KB
Archivnummer: V48063
ISBN (E-Book): 978-3-638-44865-9

Textauszug (computergeneriert)

Barcodes als Mittel zur Optimierung in der Logistik

von: Benjamin Birck

5. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 9

2. Identifikationstechnologien in der Logistik 11

2.1 Barcodetechnologie 14
2.2 Optical Character Recognition 14
2.3 Biometrische Verfahren 15
2.4 Chipkarten 17
2.5 Radio Frequency Identification Systeme 19

3. Wirtschaftlichkeit und Notwendigkeit von ID Systemen 21

3.1 Vor- und Nachteile des Barcode - Vergleich zur RFID-Technik 28

4. Barcode 34

4.1 Geschichte des Barcode 35
4.2 Aufbau eines Barcode 36
4.3 Barcodetypen 40

4.3.1 Lineare Codes 40

4.3.1.1 Code 2/5 Interleaved 41
4.3.1.2 Code 39 41
4.3.1.3 Code 128 42
4.3.1.4 Code EAN 128 43
4.3.1.5 Codabar 45

4.3.2 Stapel Codes (2D Codes) 47

4.3.2.1 Code 49 47
4.3.2.2 PDF 417 48

4.3.3 Matrix Codes (2D Codes) 49

4.3.3.1 Data Matrix 49
4.3.3.2 Maxi Code 50

4.4 Sicherheiten bei Barcodes 53
4.5 Anforderungen an Barcodes 55
4.6 Voraussetzungen für Barcodeimplementierung 56
4.7 Optimierungspotentiale mit Barcodeeinsatz 61

5. Barcodetechnologie in der Praxis 66

5.1 Praxisbeispiel Nummer 1
„Inventur bei der Deutsche Bahn AG“ 66
5.2 Praxisbeispiel Nummer 2
„Logistik mit Barcode bei der EMI Electrola GmbH Köln“ 67
5.3 Praxisbeispiel Nummer 3
„Papierrollenzuführung bei Axel Springer Großdruckerei“ 69

6. Trends und Ausblicke in der Identifikationstechnik 71

7. Zusammenfassung 76

8. Literaturverzeichnis 77

 


Verzeichnis der Abkürzungen

AIM = Industrieverband für automatische Datenerfassung
ASCII = American Standard Code of Information Interchange
EAN = European Article Number
EEPROM = Electronic Erasable and Programmable Read Only Memory
MDE`s = Mobile Daten Erfassungsgeräte
MDS = Minimum Discernable Signal
OCR = Optical Character Recognition
PDF = Portable Data File
PROM = Programmable Read Only Memory
RAM = Random Access Memory
RFID = Radio Frequency Identification Systeme
ROM = Read Only Memory
SMAID = Spring Meeting on Auto ID
UPC = Universal Product Code

 

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Barcodes als Mittel zur Optimierung in der Logistik“. Die Begriffe Barcodes, Optimierung und Logistik bilden die Grundlage dieser Arbeit. Jeder dieser Begriffe steht für eine große Anzahl an Informationen und Erklärungen. Für die Bearbeitung der Aufgabenstellung sind diese Begriffe in ihrer Bedeutung näher zu definieren. Die Barcodes, welche auf den nächsten Seiten genauer vorgestellt werden, enthalten Informationen, die nach bestimmter Vorschrift verschlüsselt werden. Das verschlüsselte Datenmaterial wird innerhalb eines Barcodefensters in Form von gefärbten Strichen und farblosen Lücken graphisch dargestellt. Sie gehören zur Gruppe der Identifikationstechnologien. Durch ihren Einsatz wird die „Identifikation“ von Waren oder Gütern beschleunigt und kann gegebenenfalls automatisiert werden.1 Der Begriff „Logistik“ wird unterschiedlich interpretiert. In Deutschland wird er seit ungefähr 1970 verwendet. Der Begriff hat sich seitdem sehr schnell verbreitet. Die Akzeptanz der Begrifflichkeit ist in der Gesellschaft sehr hoch. Die Allgemeinheit der Bevölkerung verbindet viele Dinge mit dem Begriff Logistik. Aus der heutigen Wirtschaftswelt ist die Logistik nicht mehr wegzudenken, zu sehr hängen das Wohlergehen und der Fortbestand von Unternehmen von ihr ab.2 Reinhardt Jünemann definierte die Grundaufgabe der Logistik, indem er die sechs „r“ der Logistik formulierte. In seinen Augen ist es der logistische Auftrag: „ die richtige Menge, der richtigen Objekte, am richtigen Ort im System, zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Qualität, zu den richtigen Kosten“ zur Verfügung zu stellen.3

Die Optimierung ist eng mit der Logistik in heutigen Unternehmen verknüpft. Ein Hauptziel der Logistik ist die Optimierung der Logistikleistung. Logistische Leistungen und Verrichtungen sollen möglichst kostenoptimal erbracht werden.4 Aufgrund der Aufgabe soll in dieser Projektarbeit aufgezeigt werden, inwieweit mit dem Einsatz von Barcodes Vorgänge in der Logistik optimiert werden können. Zunächst soll ein Überblick über die gängigsten Identifikationstechnologien in der Logistik, die Notwendigkeit und insbesondere die Wirtschaftlichkeit von Identifikationssystemen gegeben und im Anschluss eine spezielle Vorstellung der Gruppe der Barcodes dargestellt werden. In den darauf folgenden Punkten sollen die Voraussetzungen zum Barcodegebrauch und zur Barcodeimplementierung, sowie die Optimierungspotentiale durch den Einsatz der Barcodetechnologie erläutert werden. Praxisbeispiele werden dies im Anschluss verdeutlichen, bevor eine Trendprognose in der Identifikationstechnik, sowie ein Ausblick dargestellt wird.

2. Identifikationstechnologien in der Logistik

Die Entwicklung neuer Informationstechnologien und ihre Anwendung in der betrieblichen Praxis wurden in den letzten Jahren rasant vorangetrieben. Große Verbreitung haben die automatischen Identifikationsverfahren (Auto-ID) in der Beschaffungs- und Distributionslogistik, im Handel, in vielen Dienstleistungsbereichen, in Produktionsbetrieben und in Materialflusssystemen gefunden. 5 Die Identifikationstechnologien sind der elektronische Mittler im Materialfluss zwischen der Fertigungsebene und der rechnergestützten und rechnergesteuerten Informationsebene. Durch Anwendung dieser Systeme und Technologien ist es möglich, bestimmte Objekte im laufenden Materialfluss oder der Produktion zu erkennen. Der Aufbau dieser Systeme besteht im Regelfall aus fünf unterschiedlichen Komponenten: Datenträger, Ident-Nummer, Lesegerät, DatenÜbertragungseinrichtungen und Computer.

Der Datenträger, egal welcher Art, ist Grundlage dieser Systeme. Er wird auf einem zu kennzeichnenden Produkt aufgebracht und mit einer Ident-Nummer versehen. Diese kennzeichnet das Produkt eindeutig, da ihre Inhalte in der Datenbank hinterlegt werden. Zum Entschlüsseln der Datenträger, bzw. Lesen der Ident-Nummer ist ein Lesegerät nötig. Als vierte Komponente müssen Datenübertragungseinrichtungen vorhanden sein, welche die Ident-Nummern übertragen können. Von elementarer Bedeutung ist die fünfte Komponente - der Computer. Er verfügt über eine Datenbank, die den aktuellen Materialfluss speichert, und über ein Steuerprogramm, das in der Lage ist, aufbauend auf diesen Informationen, bestimmte Aktoren zu Handlungen anzuleiten.6 Es gibt eine Reihe von Auto-ID Verfahren wie das folgende Schaubild verdeutlicht [Abb. 1]. Welche Technologie für den eigenen Betrieb die richtige ist, kann nicht pauschal beurteilt werden. Unterschiedliche Kriterien und Zielerreichungsabsichten spielen bei der Auswahl eine zentrale Rolle.

Abb. 1: Die wichtigsten Auto -ID-Systeme: [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

In den folgenden Ausführungen sollen die am weitesten verbreiteten Technologien vorgestellt werden. Die richtige Auswahl eines geeigneten Identifikationssystems setzt die Kenntnis der grundlegenden Prinzipien und Techniken der Auto-ID-Systeme voraus. Die Implementierung wäre ohne solches Wissen nicht fehlerfrei durchführbar, da die Ressourcen nicht vollständig ausgeschöpft würden. Die heute gebräuchlichsten Technologien sind Barcodetechnologie, Optical Character Recognition (OCR), Biometrische Verfahren, Chipkarten und Radio Frequency Identification Systeme (RFID). Alle diese Techniken spielen mit Ausnahme der biometrischen Verfahren wie Sprachidentifizierung und Daktyloskopie in logistischen Systemen eine wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägte Rolle.7 Die folgenden Ausführungen werden einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Identifikationstechnologien geben. Bei der genaueren Vorstellung der Technologien wird hauptsächlich die Vorgehensweise und Funktion vorgestellt.

2.1 Barcodetechnologie:

[...]


1 Vgl. [07] Jesse; Ralf; Rosenbaum, Oliver: „Barcode - Theorie, Lexikon, Software“ S. 14

2 Vgl. [02] Arnold, Dieter; Isermann, Heinz: Kuhn, Axel; Tempelmeier, Horst: „Handbuch Logistik“ A 1-3

3 Vgl. [08] Ehrmann, Harald: „Logistik“ S 24 ff.

4 Vgl. [01] Wannewetsch, Helmut:„Integrierte Materialwirtschaft und Logistik“ S. 2

5 Vgl. [35] http://www-ifk.mach.uni-karlsruhe.de/lehre/praktika/web_downloads/Skript-PTLII-V17-de.pdf S. 3

6 Vgl. [34] http://www.fsk.fh-darmstadt.de/dload/rogler_mf/Identifikationssysteme.pdf S. 106

7 Vgl. [11] Pflaum, Alexander: „Transpondertechnologie und Supply Chain Management - Elektronische Etiketten – bessere Identifikationstechnologie in logistischen Systemen?“ S. 33

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