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Diskutieren Sie die Stellung von Multiplikator und Akzelerator im keynesianischen Modell

Termpaper, 2003, 14 Pages
Author: Nadine Freitag
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Event: Konjunktur und Beschäftigung
Institution/College: Berlin School of Economics
Tags: Diskutieren, Stellung, Multiplikator, Akzelerator, Modell, Konjunktur, Beschäftigung
Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 14
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V48092
ISBN (E-book): 978-3-638-44886-4

File size: 276 KB


Excerpt (computer-generated)

Diskutieren Sie die Stellung von Multiplikator und
Akzelerator im keynesianischen Modell

von: Nadine Freitag

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2

2 Keynesianische Theorie  2

2.1 Effektive Nachfrage 3

2.1.1 Konsumnachfrage 3
2.1.2 Investitionsfunktion  5

2.2 Einkommen-Ausgaben-Modell  6
2.3 Multiplikatorprinzip 7
2.4 Akzeleratorprinzip 9
2.5 Multiplikator-Akzelerator Modell 11

3 Fazit  13

4 Literaturverzeichnis  14



 

1 Einleitung

Keynes wurde am 5. Juni 1883 in Cambridge geboren und starb am 21. April 1946 auf seinem Landsitz in Suxess an den Folgen seinen zweiten Herzinfarktes. Fünf Jahre lang verbrachte Keynes am Eliteinternat Eton. Nach seinem Studium der Mathematik, klassischen Literatur, Philosophie und Ökonomie, lehrte er an der Universität in Cambridge. Als Chefunterhändler des britischen Finanzministeriums nahm Keynes an den Versailler Friedensverhandlungen von 1919 teil. Anstatt das geschlagene Deutschland wirtschaftlich zu unterstützen, wurden hohe Reparationszahlungen von Deutschland seitens der Siegermächte (Frankreich, England und Russland) gefordert.

Am 7. Juni 1919 trat Keynes von seinem Posten zurück und schrieb ein bedeutendes Buch: ,,Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages", das ihn auf einen Schlag berühmt machte. Dieses Buch prägte die westalliierte Haltung nach dem Zweiten Weltkrieg (z.B. Marshall Plan) und trug zum Wiederaufbau Europas bei. Später arbeitete Keynes erfolgreich als Versicherungs- und Investment-Manager und konnte sich dadurch finanzielle Unabhängigkeit verschaffen, um sich seinen wissenschaftlichen Arbeiten widmen. Mit dem Schwarzen Freitag an der New Yorker Börse im Jahre 1929 brach in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Wirtschaftskrise aus, die sich bald auch über Europa und die übrige Welt verbreitete. Diese brachte einen Rückgang der Produktion, soziales Elend und vor allem Massenarbeitslosigkeit mit sich. Allein in Deutschland waren 1932 ungefähr sechs Millionen Menschen arbeitslos. Nach den bis dato gültigen marktwirtschaftlichen Glaubenssatz konnte es eine solche Krise nicht geben. Aus diesem Grund verlor die bisherige Klassisch-Neoklassische Theorie mit ihrem Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte des Marktes an Glaubwürdigkeit.1

2 Keynesianische Theorie

Beeindruckt durch die Geschehnisse während der Weltwirtschaftskrise veröffentlichte Keynes 1936 sein wohl bekanntesten Werk „The General Theory of Employment, Interest and Money“. Keynes ersetzte die klassischen Lehrsätze vom Gleichgewicht bei Vollbeschäftigung durch die Ableitung der Möglichkeit von Unterbeschäftigungsgleichgewichten.2 Er entwickelte in seinem Buch eine Theorie der Ursachen für Arbeitslosigkeit und des wirtschaftlichen Abschwungs. Er legt dar, wie die Investitionen der Unternehmen und der Konsum der Haushalte angeregt werden, wie die Zentralbanken Einfluss auf das Geld und die Zinssätze nehmen, und warum die Wirtschaft in einigen Ländern blüht und gedeiht und in anderen stagniert. Weiter beschäftigt er sich mit der wichtigen Rolle der staatlichen Verwaltung beim Ausgleich konjunktureller Schwankungen und stellt die Behauptung auf, dass die gezielte Anwendung einer staatlichen Fiskal – und Geldpolitik sich auf die Wirtschaftsleistung auswirken und so den Problemen von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrisen entgegensteuern könnte.3

2.1 Effektive Nachfrage

Wohingegen die Klassik, mit dem Sayschen Theorem die Meinung vertrat, jedes Angebot schaffe sich seine eigene Nachfrage und auch die Neoklassik auf die Selbstheilungskräfte des marktwirtschaftlichen Preismechanismus setzte, argumentiert Keynes anders und geht vielmehr davon aus, dass die effektive Nachfrage, d.h. die mit Kaufkraft versehenden Nachfrage das Produktionsniveau bestimmt.

2.1.1 Konsumnachfrage

[...]


1 vgl. Die Zeit; „Die großen Ökonomen“; Stuttgart; 1994; S. 157-162

2 vgl. Völker, Gottfried E.: „Volkswirtschaftslehre: Einführung in die Mikro- und Makroökonomie“; Köln; 1999; S. 34

3 vgl. Samuelson, Paul A. und Nordhaus, Williams D.: „Volkswirtschaftslehre“, Wien,1998, S. 30


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