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Cash-Management und Liquiditätsrisikosteuerung

Scholary Paper (Seminar), 2001, 27 Pages
Author: Henning Schmelz
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 27
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V4817
ISBN (E-book): 978-3-638-12942-8

File size: 209 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Cash Management und Liquiditätsrisikosteuerung

 

I. Begriffsbestimmungen 3

1. Cash Management 3
2. Liquidität und Liquiditätsrisiko 4

II. Notwendigkeit, Aufgaben und Ziele des Cash Managements 5

1. Qualitative Bedeutung liquider Mittel 6
2. Quantitative Bedeutung liquider Mittel 9
a Herkunft der liquiden Mittel 9
b Liquiditätsplanung 10
3. Aufgaben und Ziele des Cash Managements 12

III. Besonderheiten des Cash Managements in Konzernen 15

1. Das Konzept des Cash Pooling 16
2. Kritische Würdigung 17

IV. Liquiditätsrisiken 18

1. Liquiditätswirksame Erfolgsrisiken 18
2. Fristigkeitsrisiken 20
a Refinanzierungsrisiko 20
b Terminrisiko 21
c Abrufrisiko 21
3. Liquiditätsrisikosteuerung 21

V. Schlussbemerkungen 24

Quellenverzeichnis 26

 

I. Begriffsbestimmungen

Zu Beginn dieser Arbeit soll eine kurze Einleitung mit Begriffsbestimmungen stehen. Dabei sollen die Begriffe Cash Management und Liquidität respektive Liquiditätsrisiko, die auch Titel der Arbeit sind, näher erläutert werden.

1. Cash Management

Zunächst wird auf den Begriff des Cash Managements eingegangen. Zur besseren Verdeutlichung und Differenzierung soll folgende Abbildung dienlich sein.

[Abbildung nur im kostenpflichtigen Dokument]

Der Begriff des Cash Managements erhält aber je nach Auffassung des Autors einen subjektiven Beigeschmack. Zum Teil können die verschiedenen Definitionen in der Literatur auch erheblich auseinanderlaufen. Laut dieser Abbildung bildet das Cash Management zusammen mit dem Credit Management und dem Inventory Management die Hauptbestandteile des Working Capital Managements.
Allgemein können mit dem Begriff des Cash Managements sämtliche Aktivitäten beschrieben werden, die auf die Anlage überschüssiger liquider Mittel ausgerichtet sind. Überschüssige liquide Mittel sind diejenigen Mittel, die über den gehaltenen Bestand an liquiden Mitteln hinausgehen, um die täglichen Zahlungsmittelforderungen zu befriedigen und den Sicherheitsbestand übersteigen.

Als Nächstes wird auf die nähere Erläuterung der Begriffe Liquidität und Liquiditätsrisiko tiefer eingegangen.

2. Liquidität und Liquiditätsrisiko

Allgemein wird unter Liquidität die Fähigkeit eines Unternehmens verstanden, allen fällig gewordenen Zahlungsverpflichtungen jederzeit termingerecht nachkommen zu können. Die Liquidität stellt eine fundamentale Existenzbedingung für jede Unternehmung dar, die zu jedem Zeitpunkt auch kurzfristig gesichert sein muss. Wenn die Sicherung der Liquidität nicht gewährleistet sein sollte, wäre Illiquidität die Konsequenz daraus. Dies wiederum hätte den Konkurs des Unternehmens zur Folge. Die gerade vorgestellte Auffassung des Liquiditätsbegriffs kann man auch als subjektbezogenen Liquiditätsbegriff bezeichnen. Demgegenüber gibt es in der Literatur auch den objektbezogenen Liquiditätsbegriff, der auf die Eigenschaft von Vermögensgütern abstellt, den gesetzlich anerkannten Zahlungsmitteln mehr oder weniger nahe zu stehen. Dafür hat sich der Ausdruck Liquidierbarkeit durchgesetzt. Dabei wurde auch eine Klassifizierung von Vermögenswerten vorgenommen. Aktiva, die unmittelbar zur Auszahlung bereitstehen, werden demnach als Primärliquidität bezeichnet. Als Sekundärliquidität werden diejenigen Aktiva bezeichnet, die zwar verlustfrei veräußert werden können, aber aufgrund von Transaktions- oder Zinskosten damit Kosten verbunden sind. Bei der sogenannten Tertiärliquidität besteht die Gefahr, bei der Liquidation einen Verlust zu erleiden. Im Folgenden wird beim Gebrauch des Begriffs der Liquidität allerdings auf den subjektbezogenen Liquiditätsbegriff abgestellt.

[...]


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