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Äolische Erosionsformen der Trockengebiete

Termpaper, 2005, 16 Pages
Author: Marc Heghmanns
Subject: Geography / Earth Science - Physical Georgraphy, Geomorphology, Env. Studies

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 16
Bibliography: ~ 15  Entries
Language: German
Archive No.: V48436
ISBN (E-book): 978-3-638-45151-2
ISBN (Book): 978-3-638-90164-2
File size: 1053 KB

Abstract

In dieser Ausarbeitung sollen im Wesentlichen die Trockengebiete der Erde betrachtet werden. Vor allem Wüsten, wie z.B. die Sahara, die Wüste Gobi und das Great Basin, sind Räume intensivster äolischer Aktivität. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die räumliche Anordnung von Wüsten auf der Erde (PRESS & SIEVER 2003, 375). Wenn man diese Abbildung mit HAGEDORN & POSERs „Räumlichen Ordnung der rezenten geomorphologischen Prozesskombinationen“ (1951) vergleicht, werden grundlegende Überschneidungen ersichtlich. Die rot umkreisten Gebiete in HAGEDORN & POSERs Karte sind Gebiete der „Zone IV“. Räumliche Ordnung der rezenten geomorphologischen Prozesskombinationen Die Zone IV ist die „Zone mit den intensivsten äolische Prozessen, episodisch starker Flächenspülung, episodischen fluvialen Prozessen (f3s1A)“ (HAGEDORN & POSER 1974, 430). Im Vergleich wird deutlich, dass die rot umkreisten Flächen (Zone IV) im Wesentlichen mit den großen Wüstenregionen der Erde übereinstimmen.


Excerpt (computer-generated)

Universität zu Köln
Institut für Geographie und ihre Didaktik
Seminar: Geomorphologische Prozesse in verschiedenen Klimazonen
7. Semester

Äolische Erosionsformen der Trockengebiete

von: Marc Heghmanns

 


Inhaltsangabe

1. Einleitung  3

2. Trockengebiete – Räume intensivster äolischer Aktivität 5

2.1. Das Klima 5
2.2. Die Vegetation  5
2.3. Die Windgeschwindigkeit 5
2.4. Die Boden-, bzw. Gesteinsoberfläche 6

3. Der äolische Transport 7

3.1. Saltation und Reptation 7
3.2. Suspension (von Feinstsedimenten im Wind) 8

4.1. Deflation und Korrasion  8
4.2. Das Zusammenwirken mit anderen exogenen Faktoren und Systemen 9

5. Äolische Abtragungsformen

5.1. Deflationswannen 9
5.2. Steinpflaster 10
5.3. Windkanter 11
5.4. Korrasionshohlkehlen 12
5.5. Pilzfelsen 13
5.6. Yardangs 13

6. Schlussbemerkung  15

7. Literaturangaben 16



 

1. Einleitung

Die äolische Erosion ist Teil des äolische Prozessresponssystems, zu welchem auch der äolische Transport und die äolische Akkumulation gehören. Der Begriff „äolisch“ bedeutet „durch Wind bedingt“ und leitet sich vom Namen des griechischen Gottes des Windes, „Aiolos“, ab. Es handelt sich also bei äolischer Erosion um einen windbedingten Abtragungsprozess. Wie dieser im Einzelnen funktioniert und welche Bedingungen seine Intensivität beeinflussen, soll in dieser Ausarbeitung beschrieben werden. Verglichen mit anderen exogenen Systemen ist das äolische System von wesentlich geringerer Intensität (vgl. AHNERT 1996,75). Dies wird deutlich, wenn man das fluviale System (fluvial = „durch Wasser bedingt“) mit dem äolischen System vergleicht. Die Kraftaufwendung auf Sedimente vollzieht sich in beiden Systemen durch zielgerichtete Strömungen und Turbulenzen in diesen Strömungen. Jedoch verfügt Luft über eine geringere Dichte und Viskosität und kann daher nur wesentlich kleinere Sedimente aufwirbeln, transportieren und zum Zusammenstoß mit anderen Sedimenten bringen (vgl. PRESS & SIEVER 2003, 162). Die Transportkompetenz des Windes ist also kleiner als die des Wassers. Wie sich Sedimente im Wind bewegen, wird ebenfalls im weiteren Verlauf der Ausarbeitung beschrieben. Bereiche auf der Erdoberfläche, die von äolischer Aktivität geprägt werden sind in erster Linie die Trockenräume der Erde. Aber auch in trockene Küstenbereichen und Schotterfluren subpolarer und semiarider Klimate findet Erosion, Transport und Akkumulation durch Wind statt.

In dieser Ausarbeitung sollen jedoch im Wesentlichen die Trockengebiete der Erde betrachtet werden. Vor allem Wüsten, wie z.B. die Sahara, die Wüste Gobi und das Great Basin, sind Räume intensivster äolischer Aktivität. Die folgende Abbildung gibt einen Überblick über die räumliche Anordnung von Wüsten auf der Erde (PRESS & SIEVER 2003, 375). Wenn man diese Abbildung mit HAGEDORN & POSERs „Räumlichen Ordnung der rezenten geomorphologischen Prozesskombinationen“ (1951) vergleicht, werden grundlegende Überschneidungen ersichtlich. Die rot umkreisten Gebiete in HAGEDORN & POSERs Karte sind Gebiete der „Zone IV“. Räumliche Ordnung der rezenten geomorphologischen Prozesskombinationen Die Zone IV ist die „Zone mit den intensivsten äolische Prozessen, episodisch starker Flächenspülung, episodischen fluvialen Prozessen (f3s1A)“ (HAGEDORN & POSER 1974, 430). Im Vergleich wird deutlich, dass die rot umkreisten Flächen (Zone IV) im Wesentlichen mit den großen Wüstenregionen der Erde übereinstimmen.

2. Trockengebiete – Räume intensivster äolischer Aktivität

In diesem Abschnitt der Hausarbeit möchte ich kurz darauf eingehen, warum äolische Verwitterung hauptsächlich in Wüstengebieten aktiv ist. Ausgleichsströmungen in Form von Winden findet man auf der ganzen Erde. Warum können diese jedoch nur in bestimmten Gebieten Gesteinsmaterial abtragen, transportieren und akkumulieren?

2.1. Das Klima

Trockengebiete sind Gebiete, in denen ein arides Klima vorherrscht. Ein Klima wird dann als arid bezeichnet, wenn die „mittlere jährliche Verdunstung unter der mittleren jährlichen Niederschlagsmenge liegt“ (LESER 1997, 45). Typische Merkmale solcher Gebiete sind ihre Abfluss- und Vegetationslosigkeit.

2.2. Die Vegetation

[Alle Abbildungen in der Downloaddatei vorhanden]

[...]


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