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Das Konzept des Chief Information Officer (CIO) - Bedeutung aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis

Diplomarbeit, 2005, 68 Seiten
Autor: Christian Bauer
Fach: Wirtschaft - Controlling

Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 68
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 119  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V48516
ISBN (E-Book): 978-3-638-45200-7

Dateigröße: 397 KB


Textauszug (computergeneriert)

Diplomarbeit I zur Erlangung des Grades eines Diplom-Ökonomen
Universität Kassel Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Das Konzept des Chief Information Officer (CIO) - Bedeutung aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis

vorgelegt von Christian Bauer
2005

 

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis ... IV

Abkürzungsverzeichnis ... V

1. Einleitung ... 1

2. Gegenstand und Wesen des Chief Information Officer  ... 3

3. Begriffsverständnis von Wissenschaft und Praxis  ... 7

4. Die Herausforderung durch den Wandel der Informationstechnologie (IT)  ... 9
4.1 Der Produktionsfaktor Information in Unternehmen  ... 9
4.2 Der Rollenwandel der IT zum strategischen Erfolgsfaktor  ... 10
4.3 Informationsmanagement als Reaktion auf die neue Rolle von Information und Informationstechnik ... 14
4.3.1 Der Begriff des Informationsmanagements ... 14
4.3.2 Ziele und Aufgaben des Informationsmanagements  ... 15
4.3.3 Führungsaufgaben des Informationsmanagements  ... 16

5. Grundlegende Kennzeichnung des CIO ... 18
5.1 Die Entstehung der CIO-Managementposition  ... 18
5.1.1 Der Wandel des CIO: Vom Technikverwalter zum Geschäftstreiber  ... 18
5.1.2 Der CIO in der US-amerikanischen Unternehmenspraxis  ... 21
5.1.3 Der CIO in der deutschen Unternehmenspraxis  ... 22
5.2 Aufgaben und Rollen des CIO ... 24
5.3 Merkmale der CIO-Managementposition ... 28
5.3.1 Kenntnisse und Fähigkeiten des CIO  ... 28
5.3.2 Der CIO als Mitglied der Unternehmensführung  ... 32
5.4 Das Konfliktpotenzial des CIO und seine Ursachen  ... 34
5.4.1 Der Konflikt mit der Unternehmensführung  ... 34
5.4.2 Der Zuständigkeitskonflikt um die Informationstechnologie ... 35

6. Aufgaben und Methoden des CIO ... 38
6.1 Lieferung von neuen IT-Produkten  ... 38
6.1.1 Identifikation von neuen IT-Produkten durch Screening  ... 38
6.1.2 Bewertung von Potenzialen neuer IT-Produkte ... 39
6.2 Bestimmung der IT-Strategie  ... 40
6.2.1 Entwicklung einer IT-Strategie  ... 41
6.2.2 Realisierung der IT-Strategie mit Hilfe der Balanced-IT-Scorecard ... 42
6.3 Management der IT-Leistungserbringung  ... 44
6.3.1 Aufbau einer IT-Organisation  ... 45
6.3.2 Implementierung eines IT-Sourcing ... 46
6.3.3 Sicherstellung von Kundenzufriedenheit ... 46
6.4 Leitung der Organisationseinheit IT ... 47
6.4.1 Management der IT-Kosten mit Hilfe eines IT-Controlling ... 47
6.4.2 Weiterbildung und Motivation des IT-Personals ... 48

7. Schlussbetrachtung und Ausblick  ... 50

ANHANG I: Einteilung betrieblicher Anwendungssysteme  ... VI
ANHANG II: Die gewandelte Rolle des CIO ... VII
ANHANG III: Kennzahlensystem zum IT-Controlling  ... VIII

Literaturverzeichnis ... IX

 

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Dreifachqualifikation des CIO
Abb. 2: Dimensionen der CIO-Rolle
Abb. 3: Von der Technik- zur Geschäftsorientierung
Abb. 4: Herausforderungen an eine optimale IT-Nutzung
Abb. 5: Herausforderungen an das heutige Informationsmanagement
Abb. 6: IM-Modell mit Ebenen und Aufgaben
Abb. 7: Einflussfaktoren der CIO-Rolle
Abb. 8: Evolution der CIO-Managementrolle
Abb. 9: Vergleich der alten und der neuen CIO-Rolle
Abb. 10: Die wichtigsten Aufgaben deutscher CIOs heute und in der Zukunft
Abb. 11: Aufgaben und Rollen des CIO
Abb. 12: Geforderte Eigenschaften eines CIO
Abb. 13: Kommunikation als zentrale CIO-Kompetenz
Abb. 14: Das Zusammenspiel von Marketing-Controller und CIO
Abb. 15: Wirkungsrichtungen der IT-Strategie
Abb. 16: IT-Scorecard mit ausgewählten KPIs

 

1. Einleitung

Gravierende Veränderungen bei den Wettbewerbsbedingungen und die zunehmende Komplexität von Informationen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die betrieblichen Informationssysteme und damit einhergehend die Informationstechnologien (IT) stetig an Bedeutung zugenommen haben. Hinzu kommt, dass im Zeitalter des Digital Business die IT zunehmend Teil des Produkts und der Kundenbeziehung ist. Somit wird der Geschäftserfolg eines Unternehmens heute wesentlich von der Leistungsfähigkeit der Informationstechnologie bestimmt. Es gilt daher für die Unternehmen, das große Nutzungspotenzial der IT richtig auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Art und Weise, wie der IT-Bereich geführt wird, immer mehr an Bedeutung.
Nötig ist deshalb ein IT-Verantwortlicher, der den Vorstand hinsichtlich wettbewerbsbestimmender IT-Fragen entlastet und damit die Lücke zwischen dem technischen und betriebswirtschaftlichen Know-how im Top-Management schließt. Die isolierte Fachkompetenz in Form eines hoch spezialisierten Rechenzentrumsleiter ist an dieser Stelle nur wenig geeignet, der Herausforderung bezüglich des Einsatzes der IT als erfolgskritische Ressource entgegenzutreten. In der betrieblichen Praxis hat sich daher seit Beginn der 1980er Jahre in den USA das Konzept des Chief Information Officer (CIO) entwickelt, dass als eine Lösung dieser Herausforderung diskutiert und praktiziert wird und seit durchschnittlich zwei Jahren auch in Europa in vielfältiger Form realisiert wird.1 Der CIO als Mitglied der Unternehmensführung subsumiert dabei ganzheitlich den Aufgabenbereich des Informationsmanagements. Er zeichnet sich hinsichtlich der Erfüllung IT-spezifischer Herausforderungen durch eine ganze Reihe von Management- und Führungsaufgaben aus und hat vor diesem Hintergrund viele Fähigkeiten und Kompetenzen in sich zu vereinen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Konzept des CIO darzulegen. Dabei soll neben der wissenschaftlichen Bedeutung des Konzeptes auch dessen Relevanz in der Praxis durchleuchtet werden. Folgende Fragestellungen sind von Bedeutung: Welche Aufgaben und Rollen zeichnen den CIO aus? Welche Merkmale gehen mit dem Konzept des CIO einher? Und welches Konfliktpotenzial entsteht durch die Position des CIO? Im Speziellen sollen die wesentlichen Aufgabeninhalte und Methoden des CIO deutlich werden. Eine Trennung der wissenschaftlichen und der praxisorientierten Bedeutung des CIO-Konzeptes scheint aufgrund der Literatursituation und der Gefahr von Überschneidungen schwierig. Es wird daher – parallel zu der wissenschaftlichen Abhandlung – immer wieder auf die Bedeutung des Konzeptes in der Praxis eingegangen.
Neben einer anfänglichen Begriffsbestimmung sollen zunächst die Herausforderungen und Konsequenzen durch die IT für die Unternehmen aufgezeigt werden, um die Voraussetzung für die konzeptionelle Darstellung des CIO zu legen. Danach folgt ausführlich die grundlegende Kennzeichnung des CIO, innerhalb derer insbesondere seine Aufgabenbereiche abgegrenzt werden sollen. Zusätzlich soll sein Merkmalsprofil dargestellt werden. Dieser grundlegenden Übersicht folgt eine umfassende inhaltliche Darstellung der einzelnen Aufgabenbereiche des CIO sowie einiger seiner wesentlichen methodischen Hilfsmittel. Abschließend soll eine kritische Betrachtung des Konzeptes erfolgen und darüber hinaus ein Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen gegeben werden.

[...]


1 Vgl. Alter (2005); o.V. (2003)


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