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Autor: Sebastian Freudendahl
Fach: Wirtschaft - BWL - Allgemeines
Details
Tags: Chancen, Risiken, Kooperation, Unternehmen, Gewerbes, Zuge, EU-Osterweiterung
Jahr: 2005
Seiten: 32
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 36 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 163 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-45356-1
ISBN (Buch): 978-3-638-65993-2
Zusammenfassung / Abstract
Die europäische Wirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der Deutschland aufgrund seiner geographischen Lage und seines hohen Lohnniveaus in besonderer Weise betrifft. Globalisierung, Strukturwandel und gestiegene Anforderungen an Dienstleistungsumfang, Kundenorientierung und technologischer Komplexität, machen es insbesondere für kleine und mittlere Untenehmen zunehmend wichtiger künftige Herausforderungen auch in Partnerschaft mit anderen Unternehmen zu bewältigen. Im Zuge der EU-Osterweiterung und der damit verbundenen Vergrößerung um 10 weitere Staaten, drängen Mittel- und Osteuropa immer intensiver in die internationale Arbeitsteilung. Es ist ein zunehmendes Wachstum der Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder zu beobachten. Neben den Ängsten der deutschen Gewerbebetriebe vor zusätzlicher Konkurrenz, bieten sich seit der Öffnung der Grenzen am 1.5.2004 neue Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kooperation, der Vergrößerung des Absatzradius, sowie die Nutzung größerer Beschaffungsmärkte. Es können aber in grenznahen Gebieten durchaus auch Notwendigkeiten der regionalen Kooperation entstehen, um sich gegen die ausländische Konkurrenz durchsetzen zu können. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Faktor sind Konzerne und Großunternehmen wie z.B. Ikea oder Max Bahr, welche durch Massenfertigung und Größenvorteile den Wettbewerbsdruck auf große Bereiche des holzverarbeitenden Gewerbes immens erhöhen. Inhalt dieser Arbeit ist es, einerseits die momentane Situation des holzverarbeitenden Gewerbes in Deutschland und den Einfluss der EU-Osterweiterung in kompakter Form darzustellen, anderseits die Chancen und Risiken der strategischen Handlungsoption zwischenbetrieblicher Kooperation zu erläutern. Hierzu wird der Begriff der Kooperation eingegrenzt und verschiedene Richtungen und Formen der Kooperation aufgezeigt. Über die Darstellung der Chancen und Risiken von Kooperationen wird in der abschließenden Betrachtung ein Fazit zur momentanen Lage im Wirtschaftssektor mit Zukunftsaussichten für deutsche Unternehmen des holzverarbeitenden Gewerbes gezogen.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Hamburg
Diplomarbeit im Fachbereich BWL im
Departement Wirtschaft und Politik:
Chancen und Risiken der Kooperation von Unternehmen des
holzverarbeitenden Gewerbes im Zuge der EU-Osterweiterung
eingereicht von:
Sebastian Freudendahl
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis ... III
Abkürzungsverzeichnis ... IV
1. Einleitung ... 1
2. Die EU-Osterweiterung ... 2
3. Das holzverarbeitende Gewerbe in Europa ... 4
3.1 Handwerk in Deutschland ... 5
3.2 Handwerk in den neuen EU Mitgliedsstaaten ... 7
4. Kooperationen im Handwerk ... 7
4.1 Kooperation – Begriff und Abgrenzung ... 9
4.2 Kooperationsrichtungen ... 11
4.3 Kooperationsformen und –möglichkeiten für KMU´s ... 12
4.4 Betriebswirtschaftliche Chancen von Kooperationen ... 17
4.4.1 Beschaffung ... 18
4.4.2 Produktion und Verwaltung ... 20
4.4.3 Vertrieb ... 21
4.5 Risiken der Kooperation ... 21
4.5.1 Beschaffung ... 23
4.5.2 Produktion und Verwaltung ... 23
4.5.3 Vertrieb ... 24
5. Schlussbetrachtung ... 24
Literaturverzeichnis und Quellennachweise ... 26
1. Einleitung
Die europäische Wirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der Deutschland aufgrund seiner geographischen Lage und seines hohen Lohnniveaus in besonderer Weise betrifft. Globalisierung, Strukturwandel und gestiegene Anforderungen an Dienstleistungsumfang, Kundenorientierung und technologischer Komplexität, machen es insbesondere für kleine und mittlere Untenehmen zunehmend wichtiger künftige Herausforderungen auch in Partnerschaft mit anderen Unternehmen zu bewältigen.
Im Zuge der EU-Osterweiterung und der damit verbundenen Vergrößerung um 10 weitere Staaten (von denen acht relevant sind), drängen Mittelund Osteuropa immer intensiver in die internationale Arbeitsteilung.1
Es ist ein zunehmendes Wachstum der Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder zu beobachten. Neben den Ängsten der deutschen Gewerbebetriebe vor zusätzlicher Konkurrenz, bieten sich seit der Öffnung der Grenzen am 1.5.2004 neue Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kooperation, der Vergrößerung des Absatzradius, sowie die Nutzung größerer Beschaffungsmärkte. Es können aber in grenznahen Gebieten durchaus auch Notwendigkeiten der regionalen Kooperation entstehen, um sich gegen die ausländische Konkurrenz durchsetzen zu können.
Hierzu wird der Begriff der Kooperation eingegrenzt und verschiedene Richtungen und Formen der Kooperation aufgezeigt. Über die Darstellung der Chancen und Risiken von Kooperationen wird in der abschließenden Betrachtung ein Fazit zur momentanen Lage im Wirtschaftssektor mit Zukunftsaussichten für deutsche Unternehmen des holzverarbeitenden Gewerbes gezogen.
2. Die EU-Osterweiterung
Am 1.5.2004 trat die EU-Osterweiterung mit dem Beitritt von Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Slowenien, Zypern und Malta in Kraft, welche im deutschen Handwerk schon im Vorwege so intensiv diskutiert worden ist, wie wohl noch kaum ein außenpolitisches Thema zuvor.2
Die beiden letztgenannten Beitrittsländer spielen hier aufgrund ihrer Größe und geographischen Lage eine untergeordnete Rolle und sind für die vorliegende Arbeit nicht relevant. Bei den vorhergegangenen Erweiterungsrunden der EU -1981 um Griechenland, 1986 um Spanien und Portugal- nach Süden und 1995 um Österreich, Schweden und Finnland3 waren keine wesentlichen Beunruhigungen im Handwerk zu beobachten.
Es wurden zwar auch Themen wie die wachsende Globalisierung und die Einführung des EUBinnenmarktes ausführlich diskutiert, aber die Befürchtung von Risiken der EU-Osterweiterung welche die Handwerksbetriebe betreffen könnten, war und ist überproportional groß.4
Zur Verdeutlichung der Dimensionen der Vergrößerung der Absatzmärkte und den landesspezifischen Lohnniveaus in den „neuen“ EU-Ländern dient folgende Tabelle (Stand 2003):
Abb. 1: Neue Mitgliedstaaten: Lohnniveau und Einwohnerzahlen5
Aus Darstellungsgründen ist die Tabelle nur in der Kaufversion enthalten.
Bei keiner der vorangegangenen EU-Erweiterungsrunden traten derart viele Länder der europäischen Union gleichzeitig bei und nie zuvor war das Gefälle der wirtschaftlichen Leistungskraft so stark ausgeprägt.
[...]
1 Icks, A. (Hrsg.); Kaufmann, F.; Menke, A. (1997), Unternehmen Mittelstand: Chancen im globalenStrukturwandel, München: Beck, S. VII
2 Eigener Eindruck des Verfassers aus ständiger Lektüre der branchenspezifischen Veröffentlichungen des Tischler- und Bauhandwerks.
3 [http://www.bmwa.bund.de/Navigation/ Aussenwirtschaft-und-Europa/ Europapolitik/euerweiterung.html]
4 Müller, K.; Bang, K.: Die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die niedersächsischen Klein- und Mittelunternehmen am Beispiel des Handwerks, in: Göttinger Handwerkswirtschaftliche Studien, Band 66, Duderstadt 2002
5 Quelle: EWE Aktiengesellschaft: [http://www.ewe.de/img/iPunktEUspezial1.pdf]
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