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Autor: Ludmila Detzel
Fach: Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Details
Institution/Hochschule: Universität Osnabrück
Tags: Personaleinsatz, Ebene, Personalmanagement, Führung
Jahr: 2003
Seiten: 26
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 13 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1901 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-45395-0
ISBN (Buch): 978-3-638-65998-7
Zusammenfassung / Abstract
Den Mitarbeiter entsprechend seiner Fähigkeit zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle im Unternehmen einzusetzen, ist das Ziel der optimierten Personaleinsatzplanung. Diese vollzieht sich auf strategischer, taktischer und operativer Ebenen, wobei sich alle drei Ebenen mit originären Planungsinhalten beschäftigten. Die strategische Ebene widmet sich der generellen Leistungsoptimierung, d.h. es werden grundsätzliche Bedingungen des Personaleinsatzes hinsichtlich der gegenwärtigen und der zukünftigen Situation analysiert. Viele Indikatoren weisen darauf hin, dass die westlichen Industrieländer seit den 1960er Jahren einem tief greifenden Wertewandel unterworfen sind. So führen veränderte wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Rahmenbedingungen, Umwelteinflüsse und ein Wertewandel in der Personalwirtschaft zum erhöhten Bestreben von Arbeitgebern und Beschäftigten nach attraktiven, interessanten und flexiblen Arbeitsformen, die den Menschen in die Lage versetzen, Berufs- und Privatleben besser in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund werden auf der strategischen Ebene zunehmend Fragen nach Virtualisierung, Internationalisierung, Arbeitszeitflexibilisierung sowie Humanisierung in den Personaleinsatzentscheidungen laut. Auf der taktischen Ebene werden gruppenbezogen Einsatzprinzipien, die vom Einzelfall ableitend Aussagen zur Gestaltung des Arbeitssystems machen, festgelegt, nach denen dann der Personaleinsatz auf der operativen Ebene vollzogen werden kann. Auf der operativen Ebene geht es vor allem um die Umgebungsoptimierung. Hier werden konkrete Gestaltungsvorschläge für die Arbeitsaufgabe, den Arbeitsplatz und die Arbeitszeit im Hinblick auf Ergonomie und zeitlich flexiblen und internationalen Personaleinsatz umgesetzt.
Textauszug (computergeneriert)
Personaleinsatz
von: Ludmila Detzel
Sommersemester 2003
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Personaleinsatz 4
2.1 Definition 4
2.2 Aufgaben des Personaleinsatzes 4
2.3 Das Arbeitssystem 5-7
2.4 Eignung 7-8
3. Strategische Ebene: Leistungsoptimierung 9
3.1 Überblick 8-9
3.2 Organisatorische Dimension: Virtualisierung 9-15
3.3 Globale Dimension: Grenzüberwindung 15-18
3.4 Zeitliche Dimension: Arbeitsflexibilisierung 18-21
3.5 Soziale Dimension: Humanisierung 21-24
4. Zusammenfassung 24
5. Literaturverzeichnis 25
6. Abbildungsverzeichnis 26
7. Tabellenverzeichnis 26
1. Einleitung
Den Mitarbeiter entsprechend seiner Fähigkeit zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle im Unternehmen einzusetzen, ist das Ziel der optimierten Personaleinsatzplanung. Diese vollzieht sich auf strategischer, taktischer und operativer Ebenen, wobei sich alle drei Ebenen mit originären Planungsinhalten beschäftigten. Die strategische Ebene widmet sich der generellen Leistungsoptimierung, d.h. es werden grundsätzliche Bedingungen des Personaleinsatzes hinsichtlich der gegenwärtigen und der zukünftigen Situation analysiert. 1
Viele Indikatoren weisen darauf hin, dass die westlichen Industrieländer seit den 1960er Jahren einem tief greifenden Wertewandel unterworfen sind.2 So führen veränderte wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Rahmenbedingungen, Umwelteinflüsse und ein Wertewandel in der Personalwirtschaft zum erhöhten Bestreben von Arbeitgebern und Beschäftigten nach attraktiven, interessanten und flexiblen Arbeitsformen, die den Menschen in die Lage versetzen, Berufs- und Privatleben besser in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund werden auf der strategischen Ebene zunehmend Fragen nach Virtualisierung, Internationalisierung, Arbeitszeitflexibilisierung sowie Humanisierung in den Personaleinsatzentscheidungen laut. Auf der taktischen Ebene werden gruppenbezogen Einsatzprinzipien, die vom Einzelfall ableitend Aussagen zur Gestaltung des Arbeitssystems machen, festgelegt, nach denen dann der Personaleinsatz auf der operativen Ebene vollzogen werden kann. Auf der operativen Ebene geht es vor allem um die Umgebungsoptimierung. Hier werden konkrete Gestaltungsvorschläge für die Arbeitsaufgabe, den Arbeitsplatz und die Arbeitszeit im Hinblick auf Ergonomie und zeitlich flexiblen und internationalen Personaleinsatz umgesetzt.3 Die taktische und die operative Ebenen werden in dieser Arbeit nicht behandelt.
2. Personaleinsatz
2.1 Definition
„Der Personaleinsatz umfasst die Zuordnung der im Betrieb verfügbarer Personen zu den zu erfüllenden Aufgaben (bzw. Arbeitsplätzen) in qualitativer, quantitativer, zeitlicher und örtlicher Hinsicht, so dass die erforderlichen Personen ihrer Eignung entsprechend eingesetzt werden und die Durchführung aller Betriebsaufgaben möglichst (...) effizient erreicht wird.“4 Personaleinsatz beginnt mit der Einführung neuer Mitarbeiter (optimale Eingliederung der Mitarbeiter in den betrieblichen Leistungserstellungsprozess) und endet mit dem letzten Tag der Anwesenheit der Mitarbeiter im Unternehmen.
2.2 Aufgaben des Personaleinsatzes
Aus der Definition lassen sich vier Teilaufgaben, die das Personaleinsatzmanagement zu erfüllen hat, ableiten: Auf der organisatorischen Dimension geht es um die Zuordnung von Arbeitsplatz und Mitarbeiter durch den Vergleich des Anforderungsprofils der einzelnen Arbeitsplätze mit dem Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters. Hier soll geklärt werden, wie die Arbeit zu leisten ist (Einzel-/Gruppen-, Fliessarbeit etc.). Möglicher Ansatzpunkt hier ist die Virtualisierung. Auf der zeitlichen Dimension wird geklärt, wann und wie lange der Arbeitseinsatz stattfindet (Teilzeit-/ Ganztagsarbeit, flexible Arbeitszeiten etc.). Die Antwort liefert hier also die Diskussion über die Arbeitszeitflexibilisierung. Auf der globalen Dimension geht es darum, wo die Arbeit zu leisten ist (im Büro, im Freien; regional, national, im Ausland). Hier sollen die Voraussetzungen, die sich auf den Einsatzort des Mitarbeiters beziehen, festgelegt werden. Auf der sozialen Dimension ist zu ermitteln, wie der Arbeitseinsatz an die Mitarbeitererfordernisse und -interessen angepasst und wodurch die Arbeitsausübung beeinflusst wird (Luft, Licht, Lärm, Wärme; Verkehrsbedingungen; zwischenzeitliche Beziehungen, Betriebsklima). Hier geht es um die „Humanisierung der Arbeit“.5
2.3 Das Arbeitssystem
[...]
1 Vgl. Schuler, (2001), S. 575.
2 Vgl. Picot/Reichwald/Wigand, (2001), S. 401f.
3 Vgl. Schuler, (2001), S. 575.
4 Hentze/Brose/Kammel, (2001), S. 425.
5 Vgl. Schuler, (2001), S. 575.
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