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Autor: Christina Lücht
Fach: Germanistik - Didaktik
Details
Institution/Hochschule: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur)
Tags: Diktat, Deutschunterricht, Leistung, Benotung, Deutschunterricht
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 11 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 226 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-45426-1
ISBN (Buch): 978-3-638-59775-3
Zusammenfassung / Abstract
"Das Diktat wird als ökonomische und objektive Form der Leistungsmessung angesehen, wobei als selbstverständlich unterstellt wird, dass damit auch die gesamte Rechtschreibfähigkeit und vor allem ihr zentraler Teil gemessen werden kann und nicht nur eine Teilfähigkeit." [Wespel, 2004, Seite 14] Mit diesem Zitat wird im Ansatz die Problematik der Diktatdiskussion deutlich. Immer wieder setzen sich Pädagogen mit der Bedeutung und Sinnhaltigkeit vom Einsatz des Diktats im Deutschunterricht auseinander und diskutieren die Validität des Diktats. Trotz jahrelanger Kritik an der Diktatpraxis wird diese Unterrichtsmethode immer noch angewandt und ist durch die Rahmenrichtlinien immer noch vorgeschriebener Bestandteil des Unterrichts. [vgl. Der niedersächsische Kultusminister, 1984, Seite 32ff] Was ist aber eigentlich genau ein Diktat und welche Bedeutung im Rechtschreibprozess wird ihm zugeschrieben? Worin liegen die Vor- und Nachteile des Diktats? Welche Bedeutung haben die Diktate heutzutage eigentlich noch im Deutschunterricht? Welche alternativen Möglichkeiten zum Diktat werden in der Literatur vorgeschlagen? Mit diesen Fragen möchte ich mich in dieser Ausarbeitung auseinandersetzen. Dafür werde ich im ersten Teil der Hausarbeit eine kurze Einführung in das Thema Diktat geben, indem ich den Begriff definiere und seine Relevanz für das Rechtschreiblernen deutlich mache. Darauf folgend werde ich mich mit verschiedenen kritischen Stellungnahmen zur Diktatpraxis auseinandersetzen sowie Vor- und Nachteile dieser Methode aufzeigen. Da das Diktat in reiner Form immer noch angewandt wird, werde ich aufgrund der vehementen Kritik einen Mindestanforderungskatalog ausarbeiten. Anschließend möchte ich Alternativen zur klassischen Diktatpraxis beleuchten. Als Abschluss dient ein Fazit mit persönlicher Stellungnahme.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Hannover
Das Diktat im Deutschunterricht
von
Christina Lücht
2005
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ... 3
2 Definition und Relevanz des Diktats ... 4
2.1 Vorgaben in den Rahmenrichtlinien Deutsch für die Grundschulen Niedersachsens ... 5
2.2 Bedeutung des Diktats im Rechtschreiblernprozess ... 6
3 Anforderungen an das Diktat und Diktatkritik ... 7
3.1 Kritik am klassischen Diktat ... 7
3.2 Anforderungen an das Diktat im Unterricht ... 10
4 Alternativen zum klassischen Diktat ... 12
4.1 Alternative Diktatformen ... 12
4.2 Einsatz von Wörterbüchern im Diktat ... 16
5 Fazit ... 17
Literaturverzeichnis
1 Einleitung
„Das Diktat wird als ökonomische und objektive Form der Leistungsmessung angesehen, wobei als selbstverständlich unterstellt wird, dass damit auch die gesamte Rechtschreibfähigkeit und vor allem ihr zentraler Teil gemessen werden kann und nicht nur eine Teilfähigkeit.“1
Mit diesem Zitat wird im Ansatz die Problematik der Diktatdiskussion deutlich. Immer wieder setzen sich Pädagogen mit der Bedeutung und Sinnhaltigkeit vom Einsatz des Diktats im Deutschunterricht auseinander und diskutieren die Validität des Diktats. Trotz jahrelanger Kritik an der Diktatpraxis wird diese Unterrichtsmethode immer noch angewandt und ist durch die Rahmenrichtlinien immer noch vorgeschriebener Bestandteil des Unterrichts.2
Was ist aber eigentlich genau ein Diktat und welche Bedeutung im Rechtschreibprozess wird ihm zugeschrieben? Worin liegen dir Vor- und Nachteile des Diktats? Welche Bedeutung haben die Diktate heutzutage eigentlich noch im Deutschunterricht? Welche alternativen Möglichkeiten zum Diktat werden in der Literatur vorgeschlagen? Mit diesen Fragen möchte ich mich in dieser Ausarbeitung auseinandersetzen. Dafür werde ich im ersten Teil der Hausarbeit eine kurze Einführung in das Thema Diktat geben, indem ich den Begriff definiere und seine Relevanz für das Rechtschreiblernen deutlich mache. Darauf folgend werde ich mich mit verschiedenen kritischen Stellungnahmen zur Diktatpraxis auseinandersetzen sowie Vor- und Nachteile dieser Methode aufzeigen. Da das Diktat in reiner Form immer noch angewandt wird, werde ich aufgrund der vehementen Kritik einen Mindestanforderungskatalog ausarbeiten. Anschließend möchte ich Alternativen zur klassischen Diktatpraxis beleuchten. Als Abschluss dient ein Fazit mit persönlicher Stellungnahme.
2 Definition und Relevanz des Diktats
Das Wort Diktat ist von dem lateinischen Wort dictare = diktieren abgeleitet und bezieht sich auf einen gesprochenen Text zum Nachschreiben.
Jochim Riehme formuliert in seinem Werk zum Thema Rechtschreibunterricht folgende Definition: „Das Diktat in der Disziplin Grammatik/Orthographie ist eine methodische Maßnahme, die die Schüler veranlaßt, mündlich vorgetragenes Sprachmaterial als Übung oder Leistungskontrolle wortwörtlich aufzuschreiben.“3
Menzel erläutert darüber hinaus den Begriff Diktieren als „das Vorlesen oder Vorsprechen eines Textes, der von einem Schreibenden nach Gehör aufgeschrieben wird“4. Der Begriff Diktat beschreibt demnach das Resultat dieses Ereignisses. Bei dem Diktat im schulischen Hintergrund handelt es sich also um eine Unterrichtsmethode im Rechtschreibunterricht, bei der den Schülern ein Text auditiv vorgetragen wird und die die Aufgabe haben, diesen den Normen der Rechtschreibung gemäß aufzuschreiben.
Das klassische Diktat läuft in der Regel nach folgendem Schema ab:
Zu Beginn liest die Lehrkraft das Diktat in seiner vollen Länge vor. Die Schüler haben dabei die Aufgabe, ihr Augenmerk auf den Textinhalt zu richten und können so den Text kennen lernen. Falls der Text für die Schüler orthographisch unbekannte Wörter oder auch Eigennamen enthält, werden diese vom Lehrer an der Tafel notiert. Daran anschließend folgt der eigentliche Diktiervorgang. Den Schülern werden die einzelnen Sätze oder gar nur Satzteile diktiert, welche sie in ihr Heft niederschreiben. Gegebenenfalls werden die einzelnen Diktierabschnitte wiederholt. Teilweise erfolgt das Nachsprechen des Abschnittes durch die Schüler. Je nach Klassenstufe werden Interpunktionen mitdiktiert oder sie sind vom Schüler selbstständig zu setzen. Ist der Diktiervorgang abgeschlossen, liest der Diktierende den gesamten Text noch einmal vor und die Schüler kontrollieren ihren Text hinsichtlich der Vollständigkeit. Daran anschließend bekommen die Schüler die Möglichkeit, ihren Text bezüglich falsch geschriebener Wörter oder falsch gesetzter Interpunktionen zu kontrollieren und zu verbessern.
[....]
1 Wespel, 2004, Seite 14
2 vgl. Der niedersächsische Kultusminister, 1984, Seite 32ff
3 Riehme, 1987, Seite 145
4 Menzel, 1997, Seite 15
Kommentare
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05.06.2008 20:16:07
wie man ja jets schon sit bin ich nich besonderst gut im diktat!! wen ich zuhause übe habe ich keine fehler !! aber in der schule dan immer sher schlecht!! das ziet meine note runter!! man muss doch auch mal uns kinder verstehen!!! wen wir wegen denm ein schlechtes zeignis habem bekommen wir stress von den eltern und warscheinlich nicht mal einen ausbildungsplatz geschweige dem eine arbeit!!! ich kenne auch sehr viele andere dichdas selbe proplem haben!! und ich glaube das es noch mehr gibt!! wen man wegen dem sich das leben fersaut dan braucht man nicht mehr leben!!! ich glaue das das alles ekstra so eingefedelt worde da man uns ja sowiso nichts zu traut!! in hoffnund das mein leben was wird Rabea Nicole