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Die Folgen der wachsenden internationalen Zusammenarbeit für Mitarbeiter und Personalmanagement im Unternehmen

Autor: Björn Schermer
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation

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Details

Kategorie: Praktikumsbericht / -arbeit
Jahr: 2005
Seiten: 33
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 15  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 220 KB
Archivnummer: V48872
ISBN (E-Book): 978-3-638-45456-8
ISBN (Buch): 978-3-638-65954-3

Zusammenfassung / Abstract

„Michael Diekmann beweist viel Mut: Der Allianz-Chef verbindet den Umbau im Vorstand mit einem Wechsel der Rechtsform. Hinter diesem großen Wurf steht vor allem ein Ziel: die fällige Internationalisierung der Führungsgremien. Längst ist es nicht mehr zeitgemäß, daß fast ausschließlich deutsche Manager die Geschicke des multinationalen Finanzkonzerns leiten und auf der Arbeitnehmerseite nur von deutschen Mitarbeitern kontrolliert werden. Letzteres zu ändern galt bislang als unmöglich. Diekmann zeigt nun als erster Chef eines Dax- Konzerns, daß es geht. Indem er durch die Fusion mit der italienischen Tochter RAS eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) gründet, können künftig die Arbeitnehmervertreter aus allen Ländern der EU in den Aufsichtsrat entsandt werden. Zudem wird die Allianz das Kontrollgremium von 20 auf nur noch zwölf Mitglieder verkleinern. An die Stelle einer Plauderrunde tritt auf Konzernebene ein Aufsichtsrat, der dem Management wertvolle Impulse geben kann. Ein solches internationales Gremium wird auf jeden Fall mehr Glaubwürdigkeit genießen als ein überdimensioniertes, rein deutsches Kontrollorgan...“1 Die Allianz ist damit nur eines von vielen deutschen und ausländischen Wirtschaftsunternehmen die Veränderungen vornehmen müssen, um sich den neuen Anforderungen der Märkte und Kunden zustellen. Diese neuen Anforderungen werden durch die fortschreitende Internationalisierung der Wirtschaft definiert. Auch das Personalmanagement muss sich dieser Herausforderung stellen. Wie in obigen Artikel beschrieben, nimmt die internationale Kooperation zu, dies geschieht dabei nicht nur in der Chefetage, sondern innerhalb der gesamten Belegschaft. Dadurch entstehen neue Formen des Zusammenarbeitens, wie zum Beispiel multinationale Teams. Aufgrund unterschiedlicher Kulturen der Mitarbeiter kommt es dadurch oft zu Problemen die das Zusammenarbeitern erschweren können. Ziel der folgenden Arbeit soll es sein, die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Mitarbeiter und Unternehmen zu verdeutlichen. Im Anschluss daran sollen dem Leser operative und strategische Möglichkeiten gezeigt werden um die interkulturelle Zusammenarbeit im Unternehmen zu verbessern.

Textauszug (computergeneriert)

Die Folgen der wachsenden internationalen Zusammenarbeit
für Mitarbeiter und Personalmanagement im Unternehmen

von: Björn Schermer

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielstellung 2

2. Der Begriff der Kultur 3

2.1 Was ist Kultur? 3
2.2 Kulturen und ihre Unterschiede 5
2.3 Kulturen innerhalb von Unternehmen 7

3. Gründe für Veränderungen der Mitarbeiterstrukturen 9

3.1 Die Gruppe der Mitarbeiter 9
3.2 Veränderungen durch Migration 9
3.3 Veränderung durch Internationalisierung der Unternehmen 11

3.3.1 GRÜNDE FÜR DIE INTERNATIONALISIERUNG 12
3.3.2 WANN BEGINNT INTERNATIONALISIERUNG? 13
3.3.3 VERÄNDERUNG DER MITARBEITERSTRUKTUR DURCH INTERNATIONALISIERUNG 13

3.4 Entstehung von multinationalen Teams 15

4 Probleme der kulturellen Heterogenität 18

4.1 Probleme im Mitarbeiterbereich 18
4.2 Probleme für das Personalmanagement im Unternehmen 19

5. Maßnahmen zur Verbesserung der interkulturellen Zusammenarbeit 20

5.1 Entwicklung von kultureller Kompetenz bei den Mitarbeitern 20

5.1.1 MERKMALE UND VORRAUSETZUNGEN ERFOLGREICHER INTERKULTURELLER ZUSAMMENARBEIT 20
5.1.2 INTERKULTURELLES LERNEN 21

5.2 Diverstiy- Management als Teil der Unternehmensstrategie 23

5.2.1 DIVERSITY AM BEISPIEL DER BASF AG AM STANDORT LUDWIGSHAFEN 23
5.2.2 DIVERSITY UND DIVERSITY MANAGEMENT 24
5.2.3 ENTWICKLUNG DES DIVERSITY MANAGEMENTS 26
5.2.4 BEWERTUNG DES DIVERSITY MANAGEMENTS 29

6. Schlussbetrachtungen 30

7. Quellenverzeichnis 31

7.1 Literaturquellen 31
7.2 Internetquellen 31
 


 

1. Einleitung und Zielstellung

Auf dem richtigen Weg
von Jörg Eigendorf

„Michael Diekmann beweist viel Mut: Der Allianz-Chef verbindet den Umbau im Vorstand mit einem Wechsel der Rechtsform. Hinter diesem großen Wurf steht vor allem ein Ziel: die fällige Internationalisierung der Führungsgremien. Längst ist es nicht mehr zeitgemäß, daß fast ausschließlich deutsche Manager die Geschicke des multinationalen Finanzkonzerns leiten und auf der Arbeitnehmerseite nur von deutschen Mitarbeitern kontrolliert werden. Letzteres zu ändern galt bislang als unmöglich. Diekmann zeigt nun als erster Chef eines Dax- Konzerns, daß es geht. Indem er durch die Fusion mit der italienischen Tochter RAS eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) gründet, können künftig die Arbeitnehmervertreter aus allen Ländern der EU in den Aufsichtsrat entsandt werden. Zudem wird die Allianz das Kontrollgremium von 20 auf nur noch zwölf Mitglieder verkleinern. An die Stelle einer Plauderrunde tritt auf Konzernebene ein Aufsichtsrat, der dem Management wertvolle Impulse geben kann. Ein solches internationales Gremium wird auf jeden Fall mehr Glaubwürdigkeit genießen als ein überdimensioniertes, rein deutsches Kontrollorgan...“1

Die Allianz ist damit nur eines von vielen deutschen und ausländischen Wirtschaftsunternehmen die Veränderungen vornehmen müssen, um sich den neuen Anforderungen der Märkte und Kunden zustellen. Diese neuen Anforderungen werden durch die fortschreitende Internationalisierung der Wirtschaft definiert. Auch das Personalmanagement muss sich dieser Herausforderung stellen. Wie in obigen Artikel beschrieben, nimmt die internationale Kooperation zu, dies geschieht dabei nicht nur in der Chefetage, sondern innerhalb der gesamten Belegschaft. Dadurch entstehen neue Formen des Zusammenarbeitens, wie zum Beispiel multinationale Teams. Aufgrund unterschiedlicher Kulturen der Mitarbeiter kommt es dadurch oft zu Problemen, die das Zusammenarbeitern erschweren können. Ziel der folgenden Arbeit soll es sein, die Auswirkungen dieser Entwicklung auf Mitarbeiter und Unternehmen zu verdeutlichen. Im Anschluss daran sollen dem Leser operative und strategische Möglichkeiten gezeigt werden um die interkulturelle Zusammenarbeit im Unternehmen zu verbessern.

2. Der Begriff der Kultur

Da im weiteren Verlauf dieser Arbeit häufig der Begriff der Kultur eine zentrale Rolle spielen wird, soll im Vorfeld dieser Begriff im folgendem Abschnitt erklärt werden.

2.1 Was ist Kultur?

Unter dem Begriff Kultur versteht man die gemeinsamen Werthaltungen, Normen und Symbole einer Gesellschaft die das Handeln der Individuen in dieser steuern und beeinflussen. Die gemeinsamen Vorstellungen der Gesellschaftsmitglieder über Werte, Normen und Symbole werden auch als die 3 Säulen der Kultur bezeichnet und sind gewissermaßen das Tragwerk der Kultur. Kultur wird dabei von den Individuen als alternativlose Selbstverständlichkeit begriffen und meist unbewusst gelebt.

Abbildung 1 Die drei Säulen der Kultur2 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Angehörige oder Individuen einer bestimmten Kultur werden auch als ein Kulturkreis bezeichnet. „Dieser ist dann die größte kulturelle Einheit. Dörfer, Regionen, ethnische Gruppen, Nationalitäten, religiöse Gruppen besitzen auf unterschiedlichen Ebenen der kulturellen Heterogenität, ihre eigene Kultur. Die Kultur eines süditalienischen Dorfes mag sich von dem eines norditalienischen Dorfes unterscheiden, aber beiden wird eine gemeinsame italienische Kultur eigen sein, die sie von deutschen Dörfern unterscheidet. Europäische Gemeinschaften wiederum werden gemeinsame kulturelle Merkmale teilen, die sie von arabischen oder chinesischen Gemeinschaften unterscheiden“3 Die Kultur einer Gesellschaft wir auch häufig mit einem Eisberg verglichen bei dem neben dem sichtbaren Teil ein großer Teil unter dem Wasser liegt, dieser bleibt dem Betrachter dabei verborgen. Zum Teil der aus dem Wasser ragt zählen: Symbole, Essen, Kunst, Sprache, Rituale, Architektur und Kleidung einer Gesellschaft, sie werden auch als objektive Aspekte der Kultur bezeichnet.

2. Der Begriff der Kultur

Den verborgenen Teil, oder auch die subjektiven Aspekte bilden Werte, Gruppenstandards, Kooperationen, Verhalten, Einstellungen, Beziehungen, Verpflichtungen, Gefühle, Auffassungen, Normen.4 Diese subjektiven Aspekte der Kultur definiert Thomas auch als Kulturstandards:5 „Kulturstandards sind zentrale Merkmale des kulturspezifischen Orientierungssystems. Darunter fallen alle Arten des Wahrnehmens, Denkens, Wertens und Handelns, die von der Mehrzahl der Mitglieder einer bestimmten Kultur für sich persönlich und andere als normal, selbstverständlich, typisch und verbindlich angesehen werden.“ Für den Einzelnen bietet die Kultur ein Orientierungssystem, anhand der die eigenen Erfahrungen und Verhaltensweisen eingeteilt und organisiert werden können. Kultur setzt dadurch den Rahmen für Wahrnehmung, Denken, Urteilen und Handeln. Für die Gesellschaft stellt sie als kognitiv geteilte Infrastruktur einen effektiven Interpretations- und Problemlösungsmechanismus dar, um die komplexe Umwelt bewältigen zu können.

Abbildung 2 Kultur, Gesellschaft und Individuum6 [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

[...]


1 Quelle: Die Welt; 2005; S. 13

2 Quelle:Podsiadlowski;2004; S. 3

3 Quelle: Huntington; 1996; S.55

4 Vgl.: Perlitz, 2004, S.250 ff

5 Quelle:Thomas;1993;S 381

6 Vgl: Perlitz M.2004; S. 252

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