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Subtitle: Ursachen und Folgen der demographischen Entwicklung am Beispiel Deutschlands
Termpaper, 2005, 33 Pages
Author: Heide Metz
Subject: Economics / Business, Miscellaneous
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Riedlingen
Tags: Altern, Wissenschaftliches, Arbeiten
Year: 2005
Pages: 33
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 10 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-45519-0
ISBN (Book): 978-3-638-66011-2
File size: 263 KB
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Abstract
Seit einigen Jahren ist das Interesse an der demographischen Entwicklung in Deutschland um ein Vielfaches gestiegen. Dabei werden Meldungen von der schrumpfenden Zahl der Bevölkerung mit unterschiedlichen Auffassungen kommentiert. Auf der einen Seite herrscht die Meinung vor, dass sich mit dem Rückgang der Bevölkerungszahlen das Problem der Massenarbeitslosigkeit und der Umweltbelastungen verringern wird, auf der anderen Seite geht der Bevölkerungsrückgang aber auch mit einer Vergreisung einher, die dazu führt, dass der Anteil an alten Menschen in Deutschland immer weiter zunimmt und so dazu beiträgt, dass immer weniger Berufstätige dieser Masse an Alten gegenüberstehen. Dieser Wandel in der Gesellschaft vollzieht sich sehr leise und schleichend. Auch ist der Grund dafür weder ein Krieg, noch eine Hungersnot oder eine Epidemie. Mit dem Hintergrundwissen um die deutsche Geschichte mit ihren Gräueltaten während des Nationalsozialismus hatte man lange vielleicht auch nicht den Mut sich näher gehend mit der Demographie zu befassen, doch angesichts leerer Renten- und Pflegekassen kann sich Deutschland keine weitere Ignoranz erlauben in Bezug auf die demographische Entwicklung.
Excerpt (computer-generated)
Das globalisierte Altern. Eine kritische Darstellung
zu den Ursachen und Folgen der demographischen
Entwicklung am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland
von: Heide Metz
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Demographische Entwicklung in Deutschland 2
2.1 Was ist Demographie 2
2.2 Methoden der Demographie 2
2.3 Zuverlässigkeit demographischer Prognosen 3
2.4 Bevölkerungsstruktur 3
2.5 Geburtenrate 5
2.5.1 Ursachen für den Rückgang der Geburtenrate 6
2.5.2 Folgen der konstant niedrigen Geburtenrate 7
2.6 Lebenserwartung 8
2.6.1 Ursachen für die steigende Lebenserwartung 9
2.6.2 Folgen der höheren Lebenserwartung 10
2.7 Migration 10
2.7.1 Ursachen für Migration 11
2.7.2 Folgen der Migration 12
2.8 Bevölkerung bis 2050 13
2.9 Vor- und Nachteile der Überalterung 15
2.9.1 Konsumverhalten der neuen Alten 15
2.9.2 Erfahrungspotenzial wichtig für nachfolgende Generationen 16
2.9.3 Ehrenamtliches Engagement der älteren Generation 16
2.9.4 Die neuen Alten sind gesünder und länger produktiv 17
2.9.5 Sinkende Renten 17
2.9.6 Steigende Sozialabgaben 18
2.9.7 Abwanderung der jungen Bevölkerung 18
2.9.8 Überfüllte Altenheime 18
2.9.9 Veränderte Infrastruktur 19
2.9.10 Steigende Kosten für das Gesundheitswesen 20
3. Konsequenzen für Politik, Handel und Medien, Arbeitsmarkt und Gesellschaft 21
3.1 Politik 21
3.2 Handel und Medien 22
3.3 Arbeitsmarkt 22
3.4 Gesellschaft 23
4. Schlussfolgerung 25
Literaturverzeichnis
1. Einleitung
Seit einigen Jahren ist das Interesse an der demographischen Entwicklung in Deutschland um ein Vielfaches gestiegen. Dabei werden Meldungen von der schrumpfenden Zahl der Bevölkerung mit unterschiedlichen Auffassungen kommentiert. Auf der einen Seite herrscht die Meinung vor, dass sich mit dem Rückgang der Bevölkerungszahlen das Problem der Massenarbeitslosigkeit und der Umweltbelastungen verringern wird, auf der anderen Seite geht der Bevölkerungsrückgang aber auch mit einer Vergreisung einher, die dazu führt, dass der Anteil an alten Menschen in Deutschland immer weiter zunimmt und so dazu beiträgt, dass immer weniger Berufstätige dieser Masse an Alten gegenüberstehen. Dieser Wandel in der Gesellschaft vollzieht sich sehr leise und schleichend. Auch ist der Grund dafür weder ein Krieg, noch eine Hungersnot oder eine Epidemie. Mit dem Hintergrundwissen um die deutsche Geschichte mit ihren Gräueltaten während des Nationalsozialismus hatte man lange vielleicht auch nicht den Mut sich näher gehend mit der Demographie zu befassen, doch angesichts leerer Renten- und Pflegekassen kann sich Deutschland keine weitere Ignoranz erlauben in Bezug auf die demographische Entwicklung.
2. Demographische Entwicklung in Deutschland
2.1. Was ist Demographie
Demographie, auch Bevölkerungslehre genannt, ist eine Wissenschaft, die sich mit der menschlichen Bevölkerung befasst. Untersucht werden dabei die Ursachen und Folgen von Bevölkerungsveränderungen. Gegenstand der Demographie sind unter anderem die Bevölkerungsstruktur in Bezug auf Alter, Geschlecht, Nationalität, Haushaltsstruktur, Lebendgeburten, Lebenserwartung usw. ebenso wie die Bevölkerungsbewegung.(Vgl. Knaurs Lexikon 1974, S.1170) Es gibt hier noch viele weitere Aspekte, die in dieser Arbeit jedoch nicht näher betrachtet werden sollen.
2.2. Methoden der Demographie
Die Demographie verwertet zur Erstellung ihrer Prognosen statistisch erhobene Daten oder auch Daten aus Volkszählungen. Dabei werden für die Bevölkerungsvorausberechnung stets Annahmen zu Grunde gelegt für die Entwicklung von Geburten-, Sterbe- und Migrationsrate. Man unterscheidet hier die Bevölkerungsprojektion, die Bevölkerungsprognose und die Modellrechnung, je nach Annahme für die kommende Entwicklung. Bei der Bevölkerungsprojektion werden unterschiedliche Annahmen formuliert (z. B. eine niedrige, mittlere und hohe Geburtenrate). Bei der Bevölkerungsprognose wird aus den verschiedenen Annahmen die ausgewählt, die mit der größten Wahrscheinlichkeit eintreffen wird. Bei der Modellrechnung werden Annahmen beliebig formuliert. „Ein Beispiel solcher Modellrechnungen sind die so genannten ,probabilistischen Bevölkerungsvorausberechnungen’, […]“( Birg 2001, S. 88) Hier werden verschiedene Annahmen mittels Computer blind vorgenommen und aus diesen Ergebnissen wird ein Durchschnittswert ermittelt.
2.3. Zuverlässigkeit demographischer Prognosen
Rückblickend kann man sagen, dass vor einigen Jahren getroffene Prognosen relativ genau waren. So z. B. auch die Bevölkerungsprojektion der Vereinten Nationen für die Weltbevölkerung bis 2000 aus dem Jahr 1958. „ Das Ergebnis war 6267 Mio. […] Die Differenz […] beträgt 3,5%.“ (Birg 2001; S. 89) Ähnlich ist es bei einer Bevölkerungsvorausberechnung für die ehemalige Bundesrepublik Deutschland. Hier ist die Differenz mit 1,2% noch geringer und das obwohl bei der Betrachtung eines einzelnen Landes aufgrund der Migration die Gefahr einer Fehleinschätzung größer ist.
2.4 Bevölkerungsstruktur
[...]
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