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Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie in E-Learning Modulen

Autor: Thomas Witte
Fach: Informatik - Internet, neue Technologien

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Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 29  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 209 KB
Archivnummer: V48971
ISBN (E-Book): 978-3-638-45531-2

Textauszug (computergeneriert)

Einfluss neuerer Erkenntnisse der Motivationspsychologie
in E-Learning Modulen

von: Thomas Witte

WS 2005 / 2006

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

1.1 Thematische Einführung 1
1.2 Aufbau und Zielsetzung 1

2 E-Learning 2

2.1 Begriffsklärung und Definition 2
2.2 E-Learning aus der Sicht der Motivationspsychologie 4

2.2.1 Vorteile des E-Learnings  5
2.2.2 Nachteile des E-Learnings  7

3 Umsetzung motivationspsychologischer Erkenntnisse im E-Learning 10

3.1 Relevante Erkenntnisse für die medienunterstützte Lehre 10
3.2 Sinnvolle Ausgestaltungen einer medienunterstützten Lehre 12

4 Schlussbetrachtung  13

Literaturverzeichnis V

 

 


1 Einleitung

Wer aufhört zu lernen, ist alt.
Er mag zwanzig oder achtzig sein.
Henry Ford (1863-1947), amerik. Großindustrieller

1.1 Thematische Einführung

Der Aufbau und vor allem die ständige Weiterentwicklung von Wissen nimmt in der heutigen Gesellschaft eine zentrale Rolle ein. Fraglich ist jedoch, was uns dazu antreibt, unser Wissen ständig zu erweitern. Häufig ist in diesem Zusammenhang von Motivation die Rede. Ganz allgemein versucht dieser Begriff zu beschreiben, dass „[…] jemand etwas gern oder von sich aus tut. So gibt es den Schüler, der „motiviert“ ist; offensichtlich ein Sachverhalt, der nicht – oder nicht mehr – selbstverständlich ist.“1 Durch die Nutzung neuer Technologien ergeben sich neue Möglichkeiten für die Vermittlung von Wissen. Dabei wurde für die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Kontext des Lernens und Lehrens der Begriff des E-Learnings geprägt. Durch die Möglichkeiten der multimedialen Aufbereitung von Wissen wird dieser Lehr- und Lernform ein enormes Potential zugeschrieben. Fraglich ist jedoch, ob die neuen Technologien wirklich die in sie gesetzten hohen Erwartungen rechtfertigen.2

1.2 Aufbau und Zielsetzung

Die aktuelle Diskussion über das Themengebiet E-Learning versucht die technischen Möglichkeiten in den Blickpunkt der Untersuchungen zu lenken. Oberflächlich betrachtet könnte vermutet werden, dass der Erfolg der E-Learning Module allein auf der Perfektion der elektronischen Bilder und Formate basiere. Die psychologischen und pädagogischen Erkenntnisse werden dabei jedoch häufig nicht berücksichtigt.

Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Ansätze elektronisch unterstützter Lehre aus dem Blickwinkel der Motivationspsychologie. Dabei soll untersucht werden, welcher Grad an technologischer Unterstützung für eine effiziente medial unterstützte Lehre sinnvoll ist. Im folgenden Kapitel wird zunächst der Versuch unternommen, den Begriff E-Learning in seiner Vielfalt einzugrenzen. Im Anschluss daran wird die Bedeutung dieser Form des Lehrens und Lernens aus der Sicht der Motivationspsychologie deutlich gemacht werden. Kapitel 3 gibt einen Überblick über die Umsetzung aktueller motivationspsychologischer Erkenntnisse im E-Learning und stellt gleichzeitig die Frage nach einer sinnvollen Ausgestaltung einer medial unterstützten Lehre. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung der gewonnenen Erkenntnisse.

2 E-Learning

2.1 Begriffsklärung und Definition

Der Begriff des E-Learnings entstammt einer Gruppe populär gewordener ‚E’- Begriffe (E-Business, E-Government). Um eine genaue Abgrenzung des in dieser Arbeit verwendeten Begriffs zu erreichen und ihn nicht als unreflektierten „Trendbegriff“3 zu verwenden, soll im Folgenden versucht werden, den Begriff ELearning zu definieren. Der Begriff des E-Learnings stellt im Gegensatz zu anderen Begriffen den Prozess des Lernens in den Vordergrund. Das vorangestellte ‚E’ macht aber gleichzeitig deutlich, dass es sich nicht um das Lernen im Allgemeinen, sondern um eine spezielle Art des Lernens handelt.4

„E-Learning (englisch – electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen) ist Lernen unter Einbezug elektronischer Kommunikationsmittel und verschiedener Publikationsformen, indem PC, CD-ROM oder das Internet eingesetzt werden.“5 E-Learning umfasst somit „[…] Informationen, Aktivitäten, Abläufe, Menschen und Techniken. Die Gewichtung kann – je nach Bedarf – unterschiedlich sein: In akademischen oder schulischen Umgebungen wird E-Learning v.a. eingesetzt, damit die Lernenden im Rahmen ihrer Kurse bzw. Fächer Konzepte und Ideen verfügbar haben, analysieren, konstruieren, publizieren und evaluieren können. Dabei können die Inhalte und Funktionen des E-Learnings in sich abgeschlossen sein oder gemeinsam mit Präsenz-Veranstaltungen eingesetzt werden.“6 Bei dieser Variante spricht man vom so genannten „Blended Learning“, das in Kapitel 3 ausführlich behandelt wird.

[...]


1 Heckhausen, H. [1980]: Motivation und Handeln. Lehrbuch der Motivationspsychologie, S. V

2 Vgl.: Arnold, P., Kilian, L., Thilosen, A., Zimmer, G. [2004]: E-Learning. Handbuch für Hochschulen und Bildungszentren, S. 19 ff

3 Vgl.: Dichanz, H., Ernst, A. [2002]: E-Learning - begriffliche, psychologische und didaktische Überlegungen, S. 43 ff

4 Vgl.: Albrecht, R. [2003]: E-Learning in Hochschulen. Die Implementierung von E-Learning an Präsenzhochschulen aus hochschuldidaktischer Perspektive, S. 11 f

5o.V.[o.J.]: Wikipedia – die freie Enzyklopädie – E-Learning, (Stand: 14.09.05)

6o.V. [o.J.]: Definition – eLearning, (Stand: 14.09.05)

Kommentare

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