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Satzarten

Scholary Paper (Seminar), 2003, 25 Pages
Author: Tomaz Laposa
Subject: German Studies - Linguistics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 25
Grade: 1
Bibliography: ~ 3  Entries
Language: German
Archive No.: V48987
ISBN (E-book): 978-3-638-45544-2
ISBN (Book): 978-3-638-66015-0
File size: 197 KB

Abstract

Bei dieser Seminararbeit, die ich bei Seminarübungen des Faches Moderne deutsche Sprache-Syntax II geschrieben habe, werde ich die Satzarten der drei verschiedenen Grammatiken vergleichen, und zwar: der Duden-Grammatik, der Helbig/Buscha-Grammatik und der Sommerfeldt/Starke-Grammatik. Zuerst werde ich schreiben, wie die einzelnen Grammatiken das Wort Satzarten definieren bzw. was sie darunter verstehen. Danach werde ich die einzelnen Satzarten vorstellen, wie die Grammatiken sie definieren, erläutern und ähnliches. Am Ende werde ich die Grammatiken miteinander vergleichen, zuerst nach den einzelnen Satzarten und dann noch allgemein.


Excerpt (computer-generated)

Satzarten

von: Tomaz Laposa

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  3

2. Was sind eigentlich Satzarten ? 4

3. Der Aussagesatz

3.1 Die Duden-Grammatik 6
3.2 Die Helbig/Buscha-Grammatik  6
3.3 Die Sommerfeldt/Starke-Grammatik  6

4. Der Fragesatz

4.1 Die Duden-Grammatik 8

4.1.1 Ergänzungsfragesätze oder Wortfragesätze  8
4.1.2 Entscheidungsfragesätze oder Satzfragesätze 9

4.2 Die Helbig/Buscha-Grammatik  10

4.2.1 Entscheidungsfrage  11
4.2.2 Ergänzungsfrage 12

4.3 Die Sommerfeldt/Starke-Grammatik 13

5. Der Aufforderungssatz

5.1 Die Duden-Grammatik  14
5.2 Die Helbig/Buscha-Grammatik  15
5.3 Die Sommerfeldt/Starke-Grammatik  17

6. Der Wunschsatz

6.1 Die Duden-Grammatik  17
6.2 Die Helbig/Buscha-Grammatik  18

7. Der Ausrufesatz

7.1 Die Duden-Grammatik 19
7.2 Die Helbig/Buscha-Grammatik  19

8. Vergleich der Grammatiken 21

8.1 Der Aussagesatz  21
8.2 Der Fragesatz  21
8.3 Der Aufforderungssatz   23
8.4 Der Wunschsatz  23
8.5 Der Ausrufesatz  24
8.6 Allgemeiner Vergleich von Satzarten  24

9. Literatur 25



 

1. Einleitung

Bei dieser Seminararbeit, die ich bei Seminarübungen des Faches Moderne deutsche Sprache-Syntax II geschrieben habe, werde ich die Satzarten der drei verschiedenen Grammatiken vergleichen, und zwar: der Duden-Grammatik, der Helbig/Buscha-Grammatik und der Sommerfeldt/Starke-Grammatik. Zuerst werde ich schreiben, wie die einzelnen Grammatiken das Wort Satzarten definieren bzw. was sie darunter verstehen. Danach werde ich die einzelnen Satzarten vorstellen, wie die Grammatiken sie definieren, erläutern und ähnliches. Am Ende werde ich die Grammatiken miteinander vergleichen, zuerst nach den einzelnen Satzarten und dann noch allgemein.

2. Was sind eigentlich Satzarten?

Unter diesem Punkt werde ich erklären, wie die einzelnen Grammatiken den Begriff der Satzarten erläutern, definieren bzw. was wird unter Satzarten gemeint. Die Duden-Grammatik bezeichnet Satzarten als feste sprachliche Muster, die aus dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren entstehen. Diese Faktoren, wie der Modus des finiten Verbs, die Stellung des Verbs im Satz, Intonation und Interpunktion, und andere, sind formal und funktional bestimmt. Die Satzarten, die sich aufgrund des Zusammenwirkens dieser Faktoren ergeben, haben dann zugleich auch eine inhaltliche Bestimmung. Die Duden- Grammatik unterscheidet folgende Satzarten: den Aussagesatz, den Fragesatz, den Aufforderungssatz, den Wunschsatz und den Ausrufesatz. Die Helbig/Buscha–Grammatik hat sich mit der Definition der Satzarten nicht viel »bemuht«. Dennoch die Helbig/Buscha–Grammatik bezeichnet die Satzarten auf der inhaltlichen und formalen Ebene. Inhaltlich werden Satzarten als verschiedene Äußerungsmodalitäten( der Aussagesatz z.B. als Imperativsatz) verstanden und formal als Satzarten im wörtlichen Sinne mit verschiedenen intonatorischen, morphosyntaktischen und lexikalischen Merkmalen(der Aufforderungssatz z.B. als Imperativsatz). Also, jeder Satzart lässt sich eine bestimmte Äußerungsmodalität als Grundbedeutung zuschreiben.Die Helbig/Buscha – Grammatik macht aber aufmerksam auf die Tatsache, dass die inhaltliche und formale Ebene nur teilweise übereinstimmen. Weiter im Buch steht dann auch geschrieben, dass es sich um die Grundbedeutung einer Satzart dann handelt, wenn sich diese Bedeutung unabhängig vom Kontext ergibt, während die Bedeutungen der Paraphrasen und Transpositionen(das sind andere Satzarten, die wie »normale« Satzarten die Grundbedeutung ausdrücken können) nur in bestimmten Kontexten auftreten können.

Die Sommerfeldt/Starke-Grammatik verfügt auch über keine »echte« Definition der Satzarten.Diese Grammatik arbeitet mit den Satzarten im eigentlichen Sinn, sie berücksichtigt zunächst nicht die Form, sondern sieht lediglich die kommunikative Funktion. Und dabei ergeben sich zwei Gruppen:

• Sätze, in denen lediglich etwas mitgeteilt wird(Aussagesatz)
• Sätze, mit denen man eine Reaktion beim Empfänger erreichen will (Aufforderungs- und Fragesatz)

Die Sommerfeldt/Starke-Grammatik unterscheidet nur 3 Satzarten, und zwar: den Aussagesatz, den Fragesatz und den Aufforderungssatz.

3. Der Aussagesatz

3.1 Die Duden-Grammatik

[...]


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