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Die Bedeutung der Motivation für das Fremdsprachenlernen

Scholary Paper (Seminar), 2005, 20 Pages
Author: Maike Wörsching
Subject: English - Pedagogy, Didactics, Literature Studies

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 20
Grade: 1
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V49118
ISBN (E-book): 978-3-638-45646-3

File size: 126 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Bedeutung der Motivation für das Fremdsprachenlernen

von: Maike Wörsching

SS 2005, 6. Semester

 


INHALTSVERZEICHNIS

1.) Einleitung Seite 1

2.) Motivation Seite 2

3.) Die Bedeutung der Motivation für den Unterricht Seite 4

3.1) Die Unterrichts- bzw. Lernsituation, Lehr- und Lernmaterialien Seite 6
3.2) Die Lerngruppe Seite 7
3.3) Der Lehrer Seite 9
3.4) Motive und Zielsetzungen des Lerners Seite 10
3.5) Einstellungen des Lerners Seite 12

4.) Resümee Seite 14

5.) Literaturverzeichnis Seite 16



 

1.) EINLEITUNG

Der Begriff Motivation wird im alltäglichen Sprachgebrauch sehr häufig verwendet. Nahezu jeder kann sich etwas unter diesem Begriff vorstellen. Diese Vorstellungen sind allerdings oft sehr vage und es ist nicht leicht, den Begriff richtig zu definieren. Gerade in Bezug auf die Schule und in diesem Fall den Fremdsprachenunterricht spielt Motivation jedoch eine große Rolle, was es nötig macht, genau darüber Bescheid zu wissen. Aus diesem Grund möchte ich die vorliegende Arbeit mit einer kurzen Definition des Begriffes beginnen. Weiterhin werde ich darstellen, warum die Motivation der Schüler für den Unterricht so bedeutsam ist.

In diesem Zusammenhang möchte ich den Begriff Motivation in einzelne Faktoren gliedern, was allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, da das sicher den Rahmen der Arbeit gesprengt hätte. Es werden vor allem die Faktoren dargestellt, die sich auf den Lehrer und die Unterrichtsumgebung beziehen. Folglich hat der Lehrer, soweit er die Bedeutung des jeweiligen Faktors in Bezug auf die Demotivierung eines Kindes erkannt hat, die Möglichkeit, an diesem etwas zu ändern und somit günstig auf den Lernerfolg des Schülers einzuwirken. Somit kann diese Arbeit als Anstoß dienen, die Bandbreite der Motivation eines Schülers zu überblicken und damit nach den Ursachen einer eventuellen Lernschwäche zu forschen.

2.) MOTIVATION

Da der Begriff Motivation sehr geläufig ist, wird er vielfach und gerne benutzt, um bestimmte Verhaltensweisen in einem Wort zu erklären. Besonders im schulischen Kontext stellt die Motivation oft einen Erklärungsversuch für Erfolg oder Misserfolg von Schülern dar. „This reflects our intuitive […] belief that during the lengthy and often tedious process of mastering a foreign/second language (L2), the learner’s enthusiasm, commitment and persistence are key determinants of success or failure.“ (Dörnyei 2003, S. 5) Somit bildet der Begriff Motivation also eher einen Überbegriff über verschiedene Eigenschaften und Einstellungen eines Lerners, die den Lernerfolg günstig beeinflussen. Er steht für vielfältige kognitive und emotionale Prozesse, die eine Selbststeuerung zielgerichteten Verhaltens ermöglichen. Dazu gehören unter anderem Erwartungshaltungen oder handlungsbegleitende Emotionen wie Lernfreude. Lernmotivation wird somit häufig als ein Sammelbegriff für alle emotionalen und kognitiven Prozesse verstanden, die dem Lernenden helfen etwas Neues zu Lernen (vgl. Stangl 2004). Beim Motivationsprozess werden verschiedene Motive aktiviert; das menschliche Handeln wird praktisch in Gang gesetzt. Dies kann sowohl durch Umwelteinwirkung geschehen, als auch durch zentrale Impulse durch die Person selbst oder aus der Beziehung des Individuums zu seiner Umwelt (vgl. Reisener 1989, S. 13).

Folglich unterscheidet man die extrinsische von der intrinsischen Motivation. Man spricht von extrinsischer Motivation, wenn das Motiv des Handelns außerhalb der Beziehung des Lernenden zum Lernstoff liegt, aber veranlassend oder verstärkend auf die Lernmotivation einwirkt. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Schüler nur lernen um Noten, Lob oder Prestige zu erlangen. Der intrinsisch motivierte Lerner dagegen lernt aus Interesse, Freude oder Bedürfnis. Er wird also direkt vom Lernstoff angetrieben. Erreicht wird das Interesse durch die Anwendung des Erlernten. Der Lerner kann dadurch für sich Vorteile ziehen oder empfindet es als besonders bedeutsam für die persönliche Lebensgestaltung (vgl. Stangl 2004).

[...]


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