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Termpaper, 2004, 12 Pages
Author: Kristin Brauer
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Jena
Tags: Freiwilliges, Engagement, Alter, Altern
Year: 2004
Pages: 12
Grade: bestanden
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-45668-5
File size: 254 KB
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Excerpt (computer-generated)
Freiwilliges Engagement im Alter
von: Kristin Brauer
WS 2003/ 2004, Fachsemester: III
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Formale Definitionsbeschreibung im Hinblick auf freiwilliges Engagement im Alter Seite 3
3. Warum gerade die Älteren? Seite 4
4. Zugänge, Motive und Umfang bei der Ausübung Seite 5
5. Formen des Engagements bei Senioren Seite 6
6. Bedeutung der ausgeübten Tätigkeit Seite 7
7. Förderung der Älteren Generationen Seite 8
8. Seniorenbüros Seite 9
8.1 Gründe für die Errichtung von Seniorenbüros Seite 10
9. Zusammenfassung Seite 10
10. Literaturverzeichnis Seite 12
1. Einleitung
Altern, ein Prozess, der sobald wir auf die Welt kommen, sich einschleicht. Aufgrund dessen ist das was wir im Alter sind das Resultat eines lebenslangen Prozesses. Die Furcht vor dem Altern, denn es galt lange als Synonym für Krankheit, Gebrechlichkeit und Siechtum, ist auch gegenwärtig noch disponibel. Gleichwohl belegen Forschungen, dass das hohe Alter auch mit einer geistigen als auch körperlichen Kondition verbunden sein kann. Wie man sein hohes Alter durch freiwilliges Engagement sinnvoll verbringen kann, möchte ich in den folgenden Abschnitten darlegen. Denn ich meine, dies kann eine Chance für die älteren Generationen sein, sich auch noch im späteren Lebensabschnitt zu betätigen, um dadurch glücklicher und zufriedener seinen Ruhestand genießen zu können.
2. Formale Definitionsbeschreibung im Hinblick auf freiwilliges Engagement im Alter
In allen Gesellschaften existieren seit jeher Freiwilligendienste. Sie sind Bestandteil der Gesellschaft und aufgrund der wachsenden Dienstleistungen sollte für sie ein neues Bewusstsein geprägt werden. Auch in Deutschland stehen die Freiwilligendienste für Demokratie und humanen Umgang miteinander. Gerade aufgrund der Globalisierung wird der gesellschaftliche Zusammenhalt durch die Mitmenschen die freiwillig beschäftigt sind, geleitet (vgl.www.ijf2001.de). Das Menschen sich freiwillig engagieren bestimmt im wesentlichen unsere Kultur und die Qualität unseres Gemeinwesens. Aber auch die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie existieren von der Bereitwilligkeit der Bevölkerung sich freiwillig zu beschäftigen. (vgl. Beher u.a., 2002, S.5) Freiwilliges Engagement schafft gegenseitiges Vertrauen und Empfindungen der Zugehörigkeit. (vgl. Enquete Kommission, 2002, Bd.4, S.8) Auch bei älteren Menschen spielt freiwilliges Engagement eine immer bedeutendere Rolle. Menschen stellen ihre Zeit zur Verfügung um Notlagen zu lindern und Lücken aller Art zu füllen. Ältere Menschen haben die Rolle des Gebenden als auch des Nehmenden. (vgl. Brauchbar, Heer, 1995, S.311) Dadurch kann man sagen, daß die Senioren sie in der heutigen Gesellschaft eine doppelte Funktion besitzen. Einerseits können sie die Zielgruppen beziehungsweise Adressaten des freiwilligen Engagements sein und andererseits können sie auch Produzenten dessen sein. Die Gründe für diese Doppelbedeutung liegen nahe auf der Hand. Ältere bedürfen oftmals Hilfe und Unterstützung. Aufgrund der demographischen Entwicklung, gerade auch in den letzten Jahrzehnten, gibt es immer mehr ältere Menschen und damit auch mehr die auf Hilfe angewiesen sind. Die andere Sichtweise ist aber, daß die 50- 70jährigen einen beträchtlichen Anteil nehmen, an den Zahlen wer sich in Deutschland freiwillig engagiert. Dazu zählen weibliche als auch männliche Senioren. (vgl. Hummel, 1995, S. 80) Im Hinblick auf der lokalen Ebene leisten ältere Menschen einen wichtigen Beitrag zum Sozialleben in der Gemeinschaft. Sie sind zum Beispiel in karitativen Vereinigungen tätig. (vgl. Brauchbar, Heer, 1995, S.311)
3. Warum gerade die Älteren?
„Das Ausscheiden aus der Erwerbstätigkeit, der Abschluss der Familienphase, der Verlust des Ehepartners etc. führen zu Zeitstrukturierungsproblemen, Kompetenzverlusten und zu besonderen Herausforderungen beim finden sinnvoller Engagementsmöglichkeiten und bei der Übernahme von Verantwortungsrollen im Alter.“ (Rosenbladt, 2001, S. 160) Die Tatsache, daß man sich auch um ältere Menschen bei der Ausübung einer freiwilligen Tätigkeit bemüht, liegt in den vielfältigen Veränderungen die durch den demographischen Wandel begründet werden können. Fast jeder 4. Bewohner in Deutschland ist älter als 60 und zählt damit zu den Senioren. Dadurch ist dies rein quantitativ gesehen eine sehr bedeutungsvolle Bevölkerungsgruppe. Die nachberufliche Phase gewinnt eine immer größere Bedeutung durch die Zunahme an das Lebensende. Dies steht aber im Gegensatz zu der Abnahme der Lebensarbeitszeit. Dazu kann man zusätzlich auch sagen, das die Älteren auch immer Älter werden, und die Menschen eine wesentlich höhere Lebenserwartungszeit besitzen, als zu früheren Zeiten. Aufgrund dessen besteht auch nun ein immer steigender Bedarf an Kommunikation, Teilhabe als auch Sinngebender Tätigkeit. Freiwilliges Engagement könnte dieses abfangen. Man sollte deswegen gerade bei der Förderung der Freiwilligentätigkeit darauf eingehen, daß die Senioren die Forderung nach mehr Annerkennung für ihre erbrachten Leistungen stellen. Bei allen Menschen die sich freiwillig engagieren ist es von Bedeutung bei der Entwicklung von Sozialkapital mitzuwirken. Viele Organisationen und Verbände können es erst durch die Hilfe von freiwillig Engagierten schaffen ihren Aufgaben nachzugehen. (vgl. Rosenbladt, 2001, S. 156)
4. Zugänge, Motive und Umfang bei der Ausübung
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