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Internship Report, 2004, 19 Pages
Author: Daniela Weingartz
Subject: Russian / Slavic Languages
Details
Institution/College: Ruhr-University of Bochum
Tags: Schulpraktische, Studien, Gymnasium, Gestaltung, Unterrichtsstunde, Fach, Russisch, Klasse, Hauptseminar
Year: 2004
Pages: 19
Grade: bestanden
Bibliography: ~ 2 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-45808-5
File size: 200 KB
Darstellung und Bewertung eines eigenen Unterrichtsentwurf in der 9. Klasse
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Excerpt (computer-generated)
Ruhr-Universität Bochum
Seminar für Sprachlehrforschung
Sommersemester 2004
Schulpraktische Studien II am Gymnasium - Die Gestaltung
einer Unterrichtsstunde im Fach Russisch in der 9. Klasse
von: Daniela Weingartz
Inhaltsverzeichnis
1. Vorstellung der Schule 1
2. Der Russischunterricht am Gymnasium E. 3
3. Der Unterrichtsversuch im Fach Russisch in Klasse 9 6
Bibliographie
1. Vorstellung der Schule
Der vorliegende Bericht liefert einen Überblick über die schulpraktischen Studien. Er besteht aus der Vorstellung der Schule, des Faches und der Darstellung eines eigenen Unterrichtsversuches im Anfangsunterricht Russisch der Klasse 9. Am 14.09.2004 nahm ich das fachdidaktische Praktikum für das Fach Russisch am Gymnasium E. (im Folgenden auch durch GE abgekürzt) auf. Das GE ist ein fünfzügiges Gymnasium für Jungen und Mädchen und befindet sich im E.er Südosten. Die hohe Bevölkerungsentwicklung in diesem Stadtgebiet machten 1973 die Errichtung eines weiteren Gymnasiums neben dem bereits bestehenden Gymnasium notwendig. Zehn Jahre nach seiner Gründung ist das GE mit 1200 Schülern das zweitgrößte städtische E.er Gymnasium. Zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 werden ca. 900 Schüler von 60 Lehrern und 6 Referendaren unterrichtet. Das Gymnasium liegt im Einzugsbereich der Stadtteile S., K., U. und B. und ist aus diesen problemlos mit dem Bus zu erreichen. Das GE steht in intensiven Kontakten zu den Grundschulen der jeweiligen Stadtteile und hat sich dadurch den Ruf einer lebendigen und offenen Schule erworben.
Ursprünglich sollte ich mein Praktikum an der H.-Schule in B. absolvieren. Da das Fach Russisch dort jedoch nicht mehr angeboten wurde, vermittelte mich der Praktikumsbetreuer der Universität umgehend an das oben genannte Gymnasium. In der ersten Woche war ich am GE die einzige Praktikantin; in der zweiten Woche erhöhte sich die Zahl um fünf weitere Praktikanten von der Uni E.. Nach Begrüßung durch den Schulleiter wurde ich dem Ausbildungskoordinator, der für die Betreuung der Referendare und Praktikanten zuständig ist, überwiesen. Er zeigte mir die Räumlichkeiten der Schule und machte mich mit der Erstellung eines geeigneten Stundenplans vertraut. Ich bekam Büros zu sehen, in denen überwiegend administrative Angelegenheiten der Schule wie Stundenplan- und Oberstufenkoordination, Schülerberatungen, Sitzungen etc. erledigt werden. Dies brachte mir auch einen guten Einblick in wichtige schulinterne Abläufe außerhalb der Klasse und des Lehrerzimmers.
Abschließend möchte ich unabhängig von meinen Erfahrungen im Russischunterricht erwähnen, was mir am GE besonders gut gefallen hat. Der Schulleiter und der Ausbildungskoordinator haben mich sehr freundlich empfangen und mit allen Gepflogenheiten ihrer Schule vertraut gemacht. Der Schulleiter hat mich vor der ersten großen Pause bereits „vorgewarnt“, dass er mich im Lehrerzimmer vor dem Kollegium „ausrufen“ wolle. Im ersten Moment wurde mir dabei etwas mulmig. Als ich die öffentliche Vorstellung meiner Person überstanden hatte, war ich sogar dankbar dafür: Denn so ließen sich auch leichter Kontakte oder Gespräche zu Nicht-Fachlehrern herstellen. Des Weiteren ist mir die Aufteilung und Gestaltung des Lehrerzimmers positiv in Erinnerung geblieben. Das Lehrerzimmer ist ein sehr großer Raum, der durch eine faltbare Trennwand zweigeteilt ist. Die eine Hälfte dient der Unterbringung von persönlichen Gegenständen (Taschen, Arbeitsmaterial, Garderobe usw.), dem Gespräch und der Entspannung. Dazu stehen in diesem Raum mehrere Couchgarnituren, die als großflächige Sitzecken eingerichtet wurden, zur Verfügung. Die andere Hälfte ist mit Büromobiliar ausgestattet und dient vornehmlich der Unterrichtsvorbereitung und Konferenzen.
2. Der Russischunterricht am Gymnasium E.
Am GE wird das Fach Russisch von zwei Lehrern unterrichtet. Beide nahmen mich gleich an meinem ersten Tag bereitwillig in ihren Unterricht auf. Ich hatte die Möglichkeit, den Russischunterricht in allen Jahrgängen beginnend mit Klasse 9 bis Jahrgangsstufe 13 zu verfolgen. Insgesamt werden am GE 17 Stunden Russisch unterrichtet. Das Fach Russisch kann im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufe 9 als dritte Fremdsprache belegt und in der Oberstufe als abiturrelevantes Fach im Grundkurs weitergeführt werden. Der Unterricht findet gleichzeitig mit Einheimischen und Muttersprachlern statt. (Die Lehrer legen großen Wert auf die korrekte Verwendung der beiden Begriffe Einheimische und Muttersprachler bzw. vermeiden die Begriffe Deutsche und Russen, da viele der russischen Muttersprachler längst die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben.)
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