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Lernen an Stationen: Einführung des Buchstaben "W/w" - Unterrichtsentwurf/Prüfungsstunde

Autor: Christina Schulz
Fach: Pädagogik - Schulpädagogik

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Details

Institution/Hochschule: Universität Koblenz-Landau
Kategorie: Unterrichtsentwurf
Jahr: 2005
Seiten: 28
Literaturverzeichnis: ~ 6  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 340 KB
Archivnummer: V49918
ISBN (E-Book): 978-3-638-46251-8
Anmerkungen :
Die Unterrichtsstunde war eine Prüfungsstunde und wurde sowohl inhaltlich als auch methodisch gut beurteilt. Die Arbeitsblätter können aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht mitgeliefert werden.

Textauszug (computergeneriert)

Lernen an Stationen: Einführung des Buchstaben "W/w" -
Unterrichtsentwurf/Prüfungsstunde

von: Christina Schulz

 


Klasse: 1b
Fach: Deutsch
Datum: 17.03.2005
Zeit: 9.50 – 10.45 Uhr

Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse  3

1.1 Das Alphabet  3
1.2 Sprachwissenschaftliche Einordnung des Buchstabens „W/w“  4

2. Didaktische  5

2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes  5

2.1.1 Begründung der Lernaufgabe  5
2.1.2 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes für die Schüler  6
2.1.3 Didaktische Reduktion  7
2.1.4 Schwierigkeitsanalyse  7

2.2 Stellung des Unterrichtsinhaltes im größeren Zusammenhang  8

3. Voraussetzungen für den Unterricht  9

3.1 Situation der Klasse  9
3.2 Externe Voraussetzungen  13

4. Formulierung der Lernziele  15

4.1 Grobziel  15
4.2 Feinziele  15

5. Überlegungen zur Methodik  16

5.1 Einstiegsmöglichkeiten  16
5.2 Artikulation  17
5.3 Sozial- und Aktionsformen  18
5.4 Medien  18
5.5 Unterrichtsprinzipien  20
5.6 Tafelbild  21

6. Geplanter Unterrichtsverlauf  22

7. Literaturverzeichnis  26

8. Anhang (aus urheberrechtlichen Gründen hier nicht enthalten)   27
 



 

1. Sachanalyse

1.1 Das Alphabet

Das Metzler Sprachlexikon gibt für den Begriff des „Alphabets“ die folgende Definition an: „Alphabet: griech. Alpa, bnta, (alfa, beta): Namen der beiden ersten Buchsatben der girech. Alphabetreihe“ (vgl. Digitale Bibliothek Band 34: Metzler Lexikon Sprache). Das Inventar der alphabetischen Schriftsysteme sind die Schriftzeichen, wobei hier von einer bestimmten Ordnung dieser ausgegangen werden muss. „Sie stellen neben den Ziffern das wichtigste Strukturierungsmittel für Listen aller Art dar, z. B. Lexika, Wörterbücher (vgl. Digitale Bibliothek Band 34: Metzler Lexikon Sprache).

Das deutsche Alphabet besteht aus 26 Graphemen, jedoch entspricht die Anzahl der Buchstaben des deutschen Alphabetes nicht ihrer tatsächlichen Anzahl. So sind Buchstaben wie zum Beispiel die Umlaute „ä, ö, ü, und ß“ nicht in ihr enthalten, sondern treten gesondert auf. Aus den nun genannten dreißig Graphemen lassen sich durch deren Kombination weitere Lautmöglichkeiten kombinieren. Unter diese Kombinationsmöglichkeiten würden folgende Beispiele fallen, um nur einige von ihnen zu benennen: „Au, ei, eu, ch, sch“. Darüber hinaus lassen sich die Buchstaben als Laute, so genannte Phoneme, zusätzlich in form ihrer Lautstruktur differenzieren. Das Alphabet führt hierbei 21 Mitlaute oder auch Konsonanten und fünf Selbstlaute oder auch Vokale mit sich. Die Differenzierung zwischen Konsonanten und Vokalen betrifft ihre lautliche Substanz. Das kann bedeuten, dass diese innerhalb ihrer Buchstabierung lediglich die eigene Lautsubstanz repräsentieren, wie es bei den Vokalen der Fall ist Dem gegenüber stehen die Konsonanten, bei deren Buchstabierung die lautliche Substanz eines oder mehrerer Phoneme vertreten sein kann. Die eben genannte Differenzierungsmöglichkeit gilt wiederum nicht bei der Lautierung der Phoneme, innerhalb derer die reine Lautstruktur des jeweiligen Phonems verbalisiert wird.

1.2. Sprachwissenschaftliche Einordnung des Buchstabens „W/w“

Der Buchstabe „W/w“ steht im deutschen Alphabet an der dreiundzwanzigsten Stelle. Es handelt sich hierbei um einen so genannten Konsonanten oder auch Mitlaut. Mitlaut deshalb, da man bei seiner Buchstabierung, im Gegensatz zur Lautierung, das Phonem /e/ realisiert. Sprachwissenschaftlich betrachtet, stellt das Phonem /w/ einen Obstruenten dar. Betrachtet man nun den Artikulationsmodus von Obstruenten, so lässt sich feststellen, dass der Luftstrom ein starkes Hindernis zu überwinden hat. Innerhalb der vorliegenden Artikulation wird der austretende Luftstrom nicht angehalten, sondern durch die Enge gepresst. Im Fall des Phonems /w/ liegt, betrachtet man die Artikulationsart, ein Frikativlaut vor. Man spricht hier auch von Reibelauten oder Spiranten.

Der Artikulationsort ist als „dental“ zu bezeichnen, was bedeutet das die Engebildung an der oberen Zahnreihe lokalisiert werden kann. Die artikulierenden Organe, welche für die Verursachung des Hindernisses verantwortlich sind, stellen die Unterlippe, sowie die oberen Schneidezähne dar, sodass hier von einer Engebildung labiodentalen Ursprungs gesprochen werden kann. Als weiteres Kriterium ist die Stimmhaftigkeit dieses Obstruenten zu nennen, welche durch die Vibration der Stimmbänder entsteht. Für Transkriptionen in Lautschrift wird die Lautschrift der „International Phonetic Association“, kurz „IPA“, verwendet. Das Phonem /w/ wird in lautschriftlicher Form als (v) dargestellt. Die sprachliche Problematik stellt sich hier in der Differenzierung zum Phonem /v/ ein. Die gesprochene Lautstruktur entspricht in diesem Fall nicht der des dazugehörigen Graphems. Ein Beispiel wäre das Wort „Vase“, welches als Anfangsbuchstaben den Graphem „v“ aufweist, jedoch als lautliche Substanz das Phonem /w/ vertritt.

2. Didaktische Analyse

2.1 Bedeutsamkeit des Unterrichtsinhaltes

2.1.1 Begründung der Lernaufgabe

Die Primarstufe hat die große Verantwortung den Schülern Grundfertigkeiten, welche das Lesen, Rechnen und Schreiben betreffen, zu vermitteln. „Ausgehend von den Sprachformen und Sprachgewohnheiten des Kindes, dem heimatlichen Dialekt oder der fremden Muttersprache, sollen die Kinder zum sicheren Gebrauch der deutschen Standardsprache geführt werden. Vom Anfangsunterricht an ist es Ziel des Deutschunterrichts, die Kinder im mündlichen und schriftlichen Gebrauch der deutschen Sprache zu üben und zu fördern“ (vgl. Leitlinien für die Arbeit in der Grundschule, Seite 10).

Die Wichtigkeit und Bedeutung des Lesens und Schreibens zeigt sich bei näherer Betrachtung der Notwenigkeit von schriftlichem und auch mündlichem Sprachgebrauch. Die jeweilige Sprache einer so genannten Sprachgemeinschaft, zählt zu ihrem Kulturgut. Sprache verändert sich, ist ein offenes System und passt sich somit seinen Benutzern an. Erst der Gebrauch von Sprache ermöglicht dem Menschen die Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren. Die Kommunikation selbst kann in Form des schriftlichen Gebrauchs von Sprache sta ttfinden, wie zum Beispiel über den Briefwechsel. Im Zeitalter der neuen Medien findet der schriftliche Sprachgebrauch einen weiteren Weg über die sich rasant entwickelnde Vernetzung durch Computer.

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