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Die Entwicklung der Hotellerie in den USA unter besonderer Berücksichtigung der Destination Las Vegas

Autor: Cornelia Klären
Fach: Touristik / Tourismus

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Details

Veranstaltung: Hotelmanagement
Institution/Hochschule: Fachhochschule Worms
Tags: Entwicklung, Hotellerie, Berücksichtigung, Destination, Vegas, Hotelmanagement
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 51
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 29  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 300 KB
Archivnummer: V50028
ISBN (E-Book): 978-3-638-46336-2
ISBN (Buch): 978-3-638-59800-2

Zusammenfassung / Abstract

Die Globalisierung ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Phänomene geworden. Diese Entwicklung macht auch vor dem Tourismus und der Hotelbranche nicht halt. Die wachsende Bedeutung weltweiter Hotelketten zeigt sich in der rasant zunehmenden Ausdehnung und internationalen Verflechtung von Hotels und Hotelgesellschaften. Den Ursprung dieser Entwicklung findet die Hotellerie in den USA, wo bereits Anfang des letzten Jahrhunderts die ersten Hotelketten entstanden sind. Ebenso wie die Entstehung der Kettenhotellerie werden in den Vereinigten Staaten weitere Trends geboren, von denen sich einige, wie beispielsweise die funktionelle Entkopplung von Eigentum und Betrieb eines Hotels, auf dem internationalen Hotelmarkt verbreiten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Hotellerie in den USA unter besonderer Berücksichtigung der Destination Las Vegas. Das zweite Kapitel dient der Begriffsdefinition und gewährt einen allgemeinen Überblick über das Beherbergungsgewerbe, seine Einordnung in die Tourismuswirtschaft, seine Systematik sowie Besonderheiten. Im dritten Kapitel wird ein Überblick über den US-Amerikanischen Hotelmarkt, dessen Entwicklung und Strukturmerkmale gegeben. Im letzten Teil der Arbeit wird schließlich die Struktur des Hotelmarktes der Stadt Las Vegas untersucht, dessen Angebot an Unterkünften sich stark von dem anderer Großstädte der USA unterscheidet. Zum 100. Geburtstag der Stadt in diesem Jahr gab es den größten Geburtstagskuchen der Welt. Dieser Rekord ist bezeichnend für ganz Las Vegas sowie seinen Hotelmarkt. Nach Untersuchung dieses Marktes schließt die folgende Arbeit mit einem Ausblick aus Sicht der Verfasserin ab.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Worms
Fachbereich Betriebswirtschaft VIII
Verkehrswesen / Touristik
WS - 2005/06

Seminararbeit

Thema :

Die Entwicklung der Hotellerie in den USA
unter besonderer Berücksichtigung der Destination Las Vegas

7. Semester

Datum der Abgabe : 04. Oktober 2005

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

Abkürzungsverzeichnis ... III
Darstellungsverzeichnis ... IV

1 Einleitung  ... 1

2 Grundlagen des Hotelmanagements  ... 2
2.1 Der Begriff und Erscheinungsformen von Hotelunternehmungen ... 2
2.2 Einordnung der Hotellerie in die Tourismuswirtschaft  ... 4
2.3 Systematik des Beherbergungsgewerbes ... 5
2.3.1 Betriebsarten und Betriebstypen  ... 5
2.3.2 Die funktionelle Entkopplung von Eigentum und Betrieb eines Hotels ... 7
2.4 Individual- und Kettenhotellerie ... 9
2.5 Konzentrationsprozesse in der Hotellerie  ... 11
2.5.1 Hotelkooperationen im engeren Sinne ... 11
2.5.2 Franchising  ... 12
2.5.3 Verbände  ... 13
2.6 Die Entwicklung der Hotelnachfrage und des Hotelangebotes  ... 14

3 Der US-Amerikanische Hotelmarkt  ... 16
3.1 Historische Entwicklung der Hotellerie in den USA ... 16
3.2 Analyse des Hotelmarktes  ... 18
3.2.1 Statistische Kennzahlen aus der Marktforschung ... 18
3.2.2 Struktur des US-Amerikanischen und Deutschen Hotelmarktes im Vergleich ... 20
3.2.3 Klassifikation von Hotelbetrieben in den USA ... 21
3.2.4 Die Branchenführer ... 24

4 Die Struktur und Bedeutung des Hotelmarktes Las Vegas  ... 27
4.1 Die Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für die Entwicklung der Stadt Las Vegas und ihre wirtschaftliche Bedeutung ... 27
4.2 Überblick über den aktuellen Hotelmarkt  ... 30
4.2.1 Strukturdaten  ... 30
4.2.2 Das Hotelangebot  ... 31
4.2.3 Führende Hotelkonzerne in Las Vegas ... 34
4.2.4 Die Nachfrage nach Kapazitätserweiterungen und damit verbundene Probleme  ... 35
4.3 Las Vegas als Konferenzstadt  ... 37
4.4 Attraktionen der Stadt und deren Bedeutung für den Hotelmarkt Las Vegas ... 39

5 Schlussbetrachtung  ... 41

Anhangsverzeichnis  ... 43

Literatur- und Quellenverzeichnis  ... 44

DARSTELLUNGSVERZEICHNIS
Darst. 1: Zusammenhang von Gastgewerbe und Tourismuswirtschaft ... 4
Darst. 2: Hotelbetriebstypen nach Anlagen und personellen Dienstleistungen ... 7
Darst. 3: Die Struktur des Hotelmarktes in den USA und in Europa  ... 10
Darst. 4: Die Entwicklung der Hotellerie in den USA ... 20
Darst. 5: Zweidimensionale Hotelklassifizierung in den USA ... 22
Darst. 6: Die zehn größten Hotelgruppen der Welt (nach Anzahl der Zimmer), Stand 01/05  ... 25
Darst. 7: Entwicklung der Besucherzahlen in Las Vegas ... 29
Darst. 8: Die Entwicklung der Zimmerbelegung von Hotels und Motels 1970 – 2004 ... 31

 

 

1 EINLEITUNG

Die Globalisierung ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Phänomene geworden. Diese Entwicklung macht auch vor dem Tourismus und der Hotelbranche nicht halt. Die wachsende Bedeutung weltweiter Hotelketten zeigt sich in der rasant zunehmenden Ausdehnung und internationalen Verflechtung von Hotels und Hotelgesellschaften.

Den Ursprung dieser Entwicklung findet die Hotellerie in den USA, wo bereits Anfang des letzten Jahrhunderts die ersten Hotelketten entstanden sind. Ebenso wie die Entstehung der Kettenhotellerie werden in den Vereinigten Staaten weitere Trends geboren, von denen sich einige, wie beispielsweise die funktionelle Entkopplung von Eigentum und Betrieb eines Hotels, auf dem internationalen Hotelmarkt verbreiten.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Hotellerie in den USA unter besonderer Berücksichtigung der Destination Las Vegas. Das zweite Kapitel dient der Begriffsdefinition und gewährt einen allgemeinen Überblick über das Beherbergungsgewerbe, seine Einordnung in die Tourismuswirtschaft, seine Systematik sowie Besonderheiten. Im dritten Kapitel wird ein Überblick über den US-Amerikanischen Hotelmarkt, dessen Entwicklung und Strukturmerkmale gegeben. Im letzten Teil der Arbeit wird schließlich die Struktur des Hotelmarktes der Stadt Las Vegas untersucht, dessen Angebot an Unterkünften sich stark von dem anderer Großstädte der USA unterscheidet. Zum 100. Geburtstag der Stadt in diesem Jahr gab es den größten Geburtstagskuchen der Welt. Dieser Rekord ist bezeichnend für ganz Las Vegas sowie seinen Hotelmarkt. Nach Untersuchung dieses Marktes schließt die folgende Arbeit mit einem Ausblick aus Sicht der Verfasserin ab.

2 GRUNDLAGEN DES HOTELMANAGEMENTS

2.1 Der Begriff und Erscheinungsformen von Hotelunternehmungen

Alleine in Deutschland existieren für den Begriff der Hotelunternehmung, als höchste Ausprägungsform eines Beherbergungsbetriebes, aufgrund der vielfältigen Erscheinungsformen eine Vielzahl an Definitionen und Anforderungsprofilen. Versuche, eine einheitliche Auffassung zum Hotelbegriff im engeren Sinne national oder sogar international durchzusetzen, waren bisher erfolglos. Ein grundlegendes Merkmal jedoch, das jeder Definition zu Grunde liegt, ist die Hauptleistung eines jeden Hotels, das Beherbergungs- und Verpflegungsbedürfnis.

Bei Betrachtung des Begriffs der Hotelunternehmung aus rein betriebswirtschaftlicher Sichtweise, liegt ihr Wesen in der erwerbswirtschaftlichen Bereitstellung (Formalziel) von Beherbergungs- und Verpflegungsleistungen in konsumreifem Zustand (Sachziel) für den vorübergehenden Aufenthalt ortsfremder Gäste.1

Komplementär- bzw. Nebenleistungen, deren Umfang als Maßstab für den Standard der Hotelleistung gelten, ergänzen die Hauptleistung, die sowohl Beherbergungs- als auch Bewirtungsleistungen umfasst und somit dem Hauptzweck des Hotels entsprechen. Von Bedeutung ist auch die nähere Betrachtung der Hilfsleistungen, da sie einen Ansatzpunkt für eventuelle Rationalisierungsmaßnahmen im Sinne von Outsourcing darstellen. 

Das Statistische Bundesamt dagegen charakterisiert das Hotel als eine Beherbergungsstätte, die jedermann zugänglich ist und in der ein Restaurant – auch für Passanten – vorhanden ist, sowie in der Regel weitere Einrichtungen oder Räume für unterschiedliche Zwecke (Konferenzen, Seminare, Sport, Freizeit, Erholung) zur Verfügung stehen.

[....]


1 Vgl. Henselek, H.: Hotelmanagement, Planung und Kontrolle, 1. Aufl., München: Oldenbourg Verlag, 1999, S. 4.

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