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Internationale Ersatzteillogistik

Scholary Paper (Seminar), 2005, 13 Pages
Author: Susann Lehmann
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 13
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V50544
ISBN (E-book): 978-3-638-46744-5

File size: 154 KB


Excerpt (computer-generated)

Internationale Ersatzteillogistik

von: Susann Lehmann

 


Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutung der Ersatzteillogistik für Unternehmen 3

2 Theoretische Grundlagen von Ersatzteillogistik im Supply Chain Management 4

2.1 Ersatzteilbegriff  4
2.2 Ziele der Ersatzteillogistik  4
2.3 Die Verpflichtung zur Ersatzteilversorgung  5

3 Probleme der internationalen Ersatzteillogistik  5

3.1 Probleme der Lagerstruktur  6
3.2 Probleme des Bestandsmanagements  8
3.3 Probleme mit dem Transport und Lösungsmöglichkeiten  10

4 Blick in die Zukunft der internationalen Ersatzteillogistik  12

Literaturverzeichnis  13

Quellenverzeichnis  14


 

 

1 Bedeutung der Ersatzteillogistik für Unternehmen

Die permanenten Veränderungen der Primärprodukte eines Herstellers und der Anforderungen des Abnehmers stellen ständig neue Herausforderungen an die Ersatzteillogistik (vgl. Konz in Effiziente Ersatzteil-Logistik 2000, S.47). Dadurch gewinnt das Ersatzteilgeschäft zunehmend an Bedeutung für Unternehmen (vgl. Stich in Effiziente Ersatzteil-Logistik 2000, S.67) und bildet mit bis zu 70% den größten Anteil am Servicegeschäft eines Unternehmens (vgl. de Schmidt 2005, S.11). Dieses Servicegeschäft bietet neben der physischen Ersatzteilversorgung weitere Dienstleistungen wie Inspektionen, technische Beratungen oder Telefonhotline an (vgl. Stich in Effiziente Ersatzteil-Logistik 2000, S.67).

Grundsätzlich spricht man bei Ersatzteilen von Sekundärprodukten, die immer im Zusammenhang mit einem Primärprodukt betrachtet werden müssen. Dadurch ergeben sich einige Besonderheiten für die Kundenbeziehung eines Herstellers. Durch den Ausfall eines Primärproduktes beim Kunden, geht dem Kauf von Ersatzteilen oft ein Negativerlebnis voraus. Dadurch ist es besonders wichtig den Kunden bei der Ersatzteilversorgung zufrieden zu stellen, da dieser sonst bei einem erneuten Kauf von einem Primärprodukt zu einem Konkurrenzprodukt wechseln könnte. Somit ergibt sich neben der Ersatzteilversorgung ein Wettbewerbsinstrument (vgl. Pfohl 2004, S.227ff). Um unnötige Stillstandszeiten und somit hohe Fehlmengenkosten zu vermeiden, müssen folgende Kundenanforderungen erfüllt sein (vgl. de Schmidt 2005, S.20):

• Schnelle und einfache Identifikation der notwendigen Ersatzteile
• 24 Stunden Erreichbarkeit und Lieferbereitschaft
• Einfache und schnelle Prozesse für Angebotsanfragen und Ersatzteilbestellung
• Kurze Reaktions- und Lieferzeiten
• Hohe Ersatzteilverfügbarkeit
• Hohe Lieferzuverlässigkeit und Prozesstransparenz
• Stimmige Ersatzteilqualität
• Effizientes Retouren- und Repairmanagement.

Dem geforderten Lieferservice stehen jedoch Probleme und vor allem hohe Kosten seitens des Herstellers gegenüber, die im Kapitel 3 genauer analysiert werden.

2 Theoretische Grundlagen von Ersatzteillogistik im Supply Chain Management

2.1 Ersatzteilbegriff

Unter Ersatzteilen versteht man nach DIN 24 420 Teile, Gruppen oder vollständige Erzeugnisse, die dazu genutzt werden, verschlissene, fehlende oder beschädigte Teile, Gruppen oder Erzeugnisse zu ersetzen (vgl. Schulte 1999, S.118). Des Weiteren kann man eine Einteilung in Ersatzteile, Reserveteile, Verbrauchsteile und Kleinteile vornehmen (vgl. Biedermann 1995, S.3).

2.2 Ziele der Ersatzteillogistik

Die Ersatzteillogistik übernimmt die Aufgabe der Versorgung mit Ersatzteilen. Sie sichert dabei die zeitliche, räumliche und mengenmäßige Zusammenführung von benötigten Ersatzteilen, sowie die Versorgung mit Ersatz- oder Reparaturaustauschgeräten (vgl. Ihde 1999, S.1).

2.3 Die Verpflichtung zur Ersatzteilversorgung

[...]


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