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"Der Herr der Ringe" - Die filmische Umsetzung einer Literaturvorlage, Die Völker und deren Darstellung im Film

Scholary Paper (Seminar), 2003, 16 Pages
Author: Simon Wendler
Subject: Communications: Movies and Television

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 16
Grade: sehr gut
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V50675
ISBN (E-book): 978-3-638-46855-8

File size: 703 KB
Notes :
Die vorliegende Arbeit enthält 2 Seminararbeiten zum Thema "Der Herr der Ringe". Teil 1: Die filmische Umsetzung einer Literaturvorlage Teil 2: Die Gefährten - Die Völker und deren Darstellung im Film



Excerpt (computer-generated)

FH Joanneum
Medienkommunikation
Film und Fernsehen

Der Herr der Ringe

eingereicht von:
Simon Wendler

2003

 

Teil 1: Die filmische Umsetzung einer Literaturvorlage ... 2-8

Teil 2: Die Gefährten - Die Völker und deren Darstellung im Film ... 9-16

 

„Der Herr der Ringe“

Die filmische Umsetzung einer Literaturvorlage

„Die [...] Welt unterteilt sich in jene, die „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ bereits gelesen haben und jene, die sie noch lesen werden“, schrieb die Sunday Times über die Werke des britischen Professors für Linguistik John Ronald Reuel Tolkien.

Nachdem „Der Hobbit“ 1937 erschien, arbeitete Tolkien über zehn Jahre an den Nachfolgewerken bis er 1954 schließlich den ersten Teil „Die Gefährten“ veröffentlichte. Seine in 25 Sprachen übersetzte Werke wurden, mit mehr als 50 Millionen verkauften Stück bald ein weltweiter Erfolg.

Wie bei den meisten Bestsellern sollte es auch hier nur eine Frage der Zeit sein bis „Der Herr der Ringe“ verfilmt werden würde.

Doch aufgrund der Komplexität des zugrundeliegenden Stoffes galt dieses Epos jahrzehntelang als unverfilmbar. Wie sollte man ein über 1100 Seiten fassendes Werk, in dem in jeder Seite soviel Information, sowohl zur Entwicklung der Charaktere als auch zur Darstellung der komplexen Welt mit all ihren Kulturen, Sprachen und Erscheinungen in einen abendfüllenden Spielfilm packen? Eine möglich Antwort auf diese Frage lies lange Zeit auf sich warten.

Erst 1977 wagte sich Warner Bros. unter der Regie von Ralph Bakshi an einen ersten Versuch einer filmischen Umsetzung. Diese ca. 2h 10min lange Umsetzung des Stoffes aus den ersten beiden Buchvorlagen stellte die Geschehnisse teils mit traditioneller Zeichentrickanimation, teils mit abgefilmten, stilisierten und übermalten Bildern dar. Diese Stilform wurde sicher nicht aus rein stilistischen Gründen, sondern mehr aus Kosten- und umsetzungstechnischen Gründen gewählt. Es wurde nie ein abschließender Teil zu diesem animierten Film gemacht, da er ein totaler Misserfolg war, der sowohl finanziell scheiterte als auch in vielen Bereichen qualitativ nicht überzeugen konnte. Trotzdem birgt dieser Film in einigen Bereichen Potential.

Der bereits erwähnte Stil des Films mit real gefilmtem und übermaltem Material und traditionellen Animationen ist meiner Meinung nach nicht sehr gelungen und oft unpassend montiert.

[...]



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