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Autor: Ina Hämmerling
Fach: Medien / Kommunikation - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaften)
Tags: Jugendliche, Zeitungsverweigerer, Eine, Analyse, Hauptseminar, Geschäftsfelder, Zeitungsverlage
Jahr: 2005
Seiten: 22
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 17 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 304 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-46856-5
Textauszug (computergeneriert)
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Hauptseminar: Geschäftsfelder für Zeitungsverlage
Referat: Die Jugend erreichen
Studiengang: Diplom Germanistik
Schwerpunkt: Journalistik
Nebenfächer: Soziologie, Psychologie
Semester: 05
Jugendliche als Zeitungsverweigerer
- Eine Analyse
eingereicht von:
Ina Hämmerling
SS 2005
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 3
2. Definition der Zielgruppe Jugend ... 3
3. Perspektive der Jugendlichen ... 5
3.1 Kritik und Themeninteressen ... 5
3.2 Ursachen für das Desinteresse an Zeitungen ... 8
4. Wer wird Zeitungsleser - Sozialisationsfaktoren ... 9
5. Angebote der Tageszeitungen für Jugendliche ... 11
5.1 Onlineangebote ... 11
5.2 Weitere Angebote für Jugendliche ... 13
6. Die Jugend erreichen ... 16
6.1 Struktur und Ordnung der Zeitung ... 16
6.2 Optische Aufmachung und Sprache der Zeitung ... 17
7. Resümee ... 21
Literaturhinweise ... 22
1. Einleitung
Lesen bildet und macht Spaß. Das sagen zumindest die, die lesen. Aber immer weniger Kinder und Jugendliche lesen gerne. Dies macht sich vor allem in der Zeitungsbranche bemerkbar. Hieß es im Jahre 1891 in den Deutschen Schriften für Literatur und Kunst noch: „man kann die Jugend nicht dringend genug ermahnen, das Zeitungslesen möglichst spät […] zu beginnen, wenn sie jeden Rest von Halbbildung überwunden hat“1, so versucht man heutzutage in deutschen Zeitungsverlagen alles erdenkliche, um die Zielgruppe Jugend für das Medium Zeitung zu interessieren. Die Tageszeitung scheint im Zeitalter des Internets und des Fernsehens gänzlich an Bedeutung für die Jugend zu verlieren.
„Für die Zeitungsverlage ist die Zielgruppe der unter 30jährigen [sogar] sosehr zur Problemgruppe geworden, daß im Jahrbuch des Bundesverbandes der Deutschen Zeitungsverleger (BDZV) von 1996 bereits eine ’strukturelle Unverträglichkeit zwischen Jugend und Tageszeitung’ diagnostiziert wird.“2
Erschwerend kommt auch der demographische Wandel hinzu, der von einer Veränderung der Werte und Einstellungen begleitet wird. Verständlich, dass die Zielgruppe Jugend im Fokus der Verlage und Verleger ganz vorne rangiert. Die Jugend wird zu einem hart umkämpften Gut, denn schon von frühester Kindheit an entscheidet sich, ob man Zeitungsleser wird und bleibt. Dies bestimmen verschiedene Prädiktoren, die das Kind und den Jugendlichen von außen beeinflussen. Wer also wird zum Zeitungsleser und was macht das Medium Zeitung so unattraktiv für die Jugendlichen? Warum ist es überhaupt wichtig, dass die Jugendlichen die Zeitung lesen und welche Angebote und Möglichkeiten bieten die Tageszeitungen den jungen Lesern? Diese und weitere Fragen sollen im Anschluss erläutert werden.
Vorerst soll hier aber die genaue Definition der Zielgruppe Jugend geklärt werden.
2. Definition der Zielgruppe Jugend
Im Juli 2004 führten die Zeitungs Marketing Gesellschaft (im folgenden nur noch ZMG) und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (im folgenden nur noch BDZV) die
„Verlagsbefragungen Jugend“3, eine schriftliche Befragung unter Chefredakteuren, durch. Ziel der Umfrage, an der sich insgesamt 154 Verlage beteiligten, war es, das Engagement der Verlage für die Zielgruppe Jugend heraus zu filtern. Denn eines ist sicher: „Automatisch wird heutzutage kein Jugendlicher mehr zum Zeitungsleser“4.
[...]
1 Siehe Bucher, Hans-Jürgen: Zeitungsentwicklung und Leserinteressen. Neue Formen der Informations- und Wissensvermittlung in den Printmedien. In: Der Deutschunterricht. Heft 3. Seelze: Erhard Friedrich Verlag 1997, S. 66-78., S. 1.
2 Siehe Ebd. S. 66.
3 Siehe Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. 2004:http://www.bdzv.de/junge_leser_umfrage.html Ergebnisse der Chefredakteursbefragung. <08.10.2005>
4 Siehe Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. 2004:http://www.bdzv.de/junge_leser_umfrage.html Ergebnisse der Chefredakteursbefragung. <08.10.2005>
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