Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Julia Gütgemann
Fach: Pädagogik - Geschichte der Päd.
Details
Institution/Hochschule: Technische Universität Berlin (Erziehungswissenschaften)
Tags: Jean, Jaques, Rousseau, Wegbereiter, Pädagogik, Aufklärung
Jahr: 2005
Seiten: 18
Note: 1.3
Literaturverzeichnis: ~ 9 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 194 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-46889-3
Textauszug (computergeneriert)
Jean Jaques Rousseau als Wegbereiter
einer neuen Pädagogik
von: Julia Gütgemann
INHALT
1. Einleitung 01
2. Zeitgeschichtliche Skizze – Die Epoche der Aufklärung 02
2.1 Politik 03
2.2 Naturwissenschaft 03
2.3 Gesellschaft 03
2.4 Haushaltsformen 04
2.5 Erziehung 04
2.6 Philantropismus 04
3. Jean-Jaques Rousseau – Biographische Skizze, seine Grundgedanken, Erziehungsvorstellungen und sein Leben als Aufklärer 06
4. Pädagogische Theorien der Aufklärung 09
4.1 Das Eigenrecht des Kindes 09
4.2 Jugenderziehung 11
5. Fazit 12
6. Literaturangabe 16
1. Einleitung
In der vorliegenden Arbeit habe ich mich mit einem Klassiker der Pädagogen der Aufklärungszeit, mit Jean-Jaques Rousseau, beschäftigt. Die Ausführungen umfassen eine Auseinandersetzung mit Rousseau als Menschen innerhalb seiner Biographie, mit Rousseau als Wegbereiter der Aufklärung und vor allem mit Rousseau als Wegbereiter für eine neue Pädagogik. Der erste Teil umfasst eine kleine allgemeine zeitgeschichtliche Skizze der Epoche der Aufklärung, in der die Wandlungen der Gesellschaft auf verschiedenen Ebenen genauer beleuchtet werden sollen. Im zweiten Teil informiert eine biographische Darstellung über die wichtigsten Lebensdaten Rousseaus.
Im dritten Teil wird die pädagogische Theorie Rousseaus, sowohl der Kindheit als auch der Jugend, im Detail ausführlich beschrieben. Der vierte und letzte Teil, gleichzeitig auch mein Fazit, versucht einen Bezug zur Gegenwart herzustellen, beziehungsweise beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie die Erziehungstheorien Rousseaus auch in der heutigen Gesellschaft noch Bedeutung finden und umsetzbar sind. Zudem schließe ich meine Ausführungen mit einigen Parallelen, die ich zwischen Jean-Jaques Rousseau und der schwedischen Sozialreformerin und Frauenrechtlerin Ellen Key aufweisen konnte.
2. Zeitgeschichtliche Skizze – Die Epoche der Aufklärung
„ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“
Immanuel Kant
Dieses Zitat Immanuel Kants trifft den Kern des Aufklärungsgedanken. Kant war der Auffassung, dass der Mensch von Grund auf vernünftig, und somit auch befähigt sei, sein Leben nach den Regeln der Vernunft auszurichten und sich nicht wie ein unmündiges Kind zu verhalten, welches von Aberglaube behaftet an Hexen und böse Geister glaubt und unter diesen Umständen nicht fähig ist seine Umwelt durch Benutzen des eigenen Verstandes zu beurteilen. Menschen mit dieser Auffassung unterlägen der Gefahr Opfer höherer Mächte zu werden und sich politisch, wie auch wirtschaftlich, unterdrücken und ausbeuten zu lassen.1 Dem versucht die Aufklärung durch eine neue Auffassung von Freiheit, Bildung und dem Gedanken der Vernunft des Menschen entgegenzuwirken. Es vollzog sich ein Aufbruch in eine neue, aufgeklärte, Zeit und gleichzeitig ein Bruch mit konventionellen Institutionen und Traditionen. Die zeitliche Eingrenzung der Epoche der Aufklärung ist relativ unscharf, bezieht sich jedoch im Kern auf das 18.Jahrhundert.
Durch die zahlreichen individuellen Reformbewegungen dieser Zeit auf verschieden Ebenen des gesellschaftlichen Lebens, wird das 18.Jahrhundert nicht ausschließlich als das Zeitalter der Aufklärung deklariert, sondern auch als das Zeitalter der Vernunft (Appell an die Vernunft eines jeden Menschen), Zeitalter der Kritik (Kritik insbesondere an der Kirche und ihrem Dogmatismus und anderen alt eingesessenen Institutionen), als Philosophisches Jahrhundert und vor allem als Pädagogisches Jahrhundert (Entdeckung der Kindheit).
Die Aufklärung ist als eine Antwort auf eine sowohl geistige, als auch gesellschaftliche Problemlage zu verstehen, welche durch die Errichtung erster zentral regierter, später mehr und mehr national bestimmter, Großstaaten, wie Frankreich und England, und durch die Spaltung der Kirche, durch die Reformation, entstand.2 Von diesem Zeitpunkt an wurde rege Kritik am Dogmatismus der Kirche geübt. Die Menschen sollten sich von alten Fesseln befreien. Die wahre Religion wurde in der praktischen Moral gesucht, eng verstrickt mit den Forderungen nach Vernunft, Freiheit und Tugend. Die biblische Wahrheit blieb nicht länger Richtschnur der Erkenntnis und des menschlichen Handelns.
2.1 Politik
[...]
1 Vergl.: Pleticha H. (Hrsg.) (1994): Geschichtslexikon. Frankfurt am Main
2 Vergl.: Pleticha H. (Hrsg.) (1994): Geschichtslexikon. Frankfurt am Main
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: