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Scholary Paper (Seminar), 2006, 20 Pages
Author: Wolfgang Bergler
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Workflow-Management, Anwendungen, Praxis
Year: 2006
Pages: 20
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 8 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-47007-0
ISBN (Book): 978-3-638-80656-5
File size: 417 KB
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Abstract
Ziel dieser Arbeit ist es zunächst den Begriff des Workflow Managements dem Leser näher zu bringen. Dabei wird aufgezeigt, dass es noch keine einheitliche Begriffswelt im Umfeld des Workflow Managements gibt. Daraufhin wird auf Aufgaben und Verbesserungspotenziale durch Workflow Managment eingegangen. Auf die Modellierung von Workflows und die Überführung von Arbeitsabläufen in Workflows wird im letzten Kapitel der vorliegenden Arbeit Bezug genommen. Zur Abrundung wird als Praxisbeispiel die Einführung einer Workflow Management Anwendung am Beispiel des Bestellanforderungsprozesses aufgezeigt. Staffware als Workflow Management Software soll am Ende der Arbeit als ein in der Praxis verwendetes System beschrieben werden, um einen Eindruck der Mächtigkeit von Standardsoftware in diesem Bereich zu erhalten.
Excerpt (computer-generated)
Universität Regensburg
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III, insbesondere Business Engineering
Seminar WS 2005/06
Workflow-Management und Anwendungen in der Praxis
von: Wolfgang Bergler
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Der Begriff Workflow Management 1
3. Motivation für Workflow Management Systeme 4
3.1 Einsatzgebiete von Workflow Management Systemen 5
3.2 Ziele des Workflow Management Systems 6
4. Ableitungen von Workflows und deren Umsetzung 7
5. Praxisbeispiele 8
5.1 Workflow für Bedarfsanforderungen 8
5.1.1 Nutzen 8
5.1.2 Ablauf des Workflows Bestellanforderung 9
5.1.3 Kritische Erfolgsfaktoren 11
5.2 Staffware 97 und Staffware Global 12
5.2.1 Positionierung 12
5.2.2 Architektur 12
5.2.3 Schnittstellen 13
5.2.4 Funktionskomponenten 14
6. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung 14
Literaturverzeichnis 16
1. Einleitung
Workflow Management hat längst den Sprung von der rein wissenschaftlichen Betrachtung in die kommerzielle Praxis geschafft. Seit den 90er Jahren hat sich die Nachfrage des Marktes nach integrierter Softwareentwicklung und integrierten Softwaresystemen stark erhöht. Beiden Anforderungen kann Workflow Management gerecht werden und kann somit profitieren [Jablonski et alter, 1997, S.5].
Als ein Thema der Wirtschaftsinformatik beinhaltet Workflow Management im Besonderen Themen des Business Engineerings, da Geschäftsprozessmodellierung, Prozessoptimierung und Business Process Reengineering eine große Rolle bei der Entwicklung neuer Workflow Systeme spielen. Dies resultiert daraus, dass der Einführung eines Workflow Systems eine Analyse der vorhandenen Prozessen vorausgeht.
Ziel dieser Arbeit ist es zunächst im zweiten Kapitel den Begriff des Workflow Managements dem Leser näher zu bringen. Dabei wird aufgezeigt, dass es noch keine einheitliche Begriffswelt im Umfeld des Workflow Managements gibt. Im dritten Kapitel wird auf Aufgaben und Verbesserungspotenziale durch Workflow Managment eingegangen. Auf die Modellierung von Workflows und die Überführung von Arbeitsabläufen in Workflows wird im Kapitel 4 der vorliegenden Arbeit Bezug genommen. Zur Abrundung wird als Praxisbeispiel die Einführung einer Workflow Management Anwendung am Beispiel des Bestellanforderungsprozesses aufgezeigt. Staffware als Workflow Management Software soll am Ende der Arbeit als ein in der Praxis verwendetes System beschrieben werden, um einen Eindruck der Mächtigkeit von Standardsoftware in diesem Bereich zu erhalten.
2. Der Begriff Workflow Management
Die Workflow Management Coalition ist eine non-profit Organisation mit dem Ziel durch die Entwicklung von Standards und einer allgemeinen Fachsprache die Potenziale des Workflow Konzepts voll auszunutzen. Man kann davon ausgehen, dass auch zukünftig die Workflow Management Coalition federführend auf diesem Gebiet sein wird, da sich in dieser internationalen Institution Anbieter, Kunden und Forschungseinrichtungen wiederfinden.
An dieser Stelle sei auf das Referenzmodell der Workflow Management Coalition in Abbildung 1 verwiesen, das als Grundlage für Funktionen und Schnittstellen von Workflow Systemen dienen soll.
Abbildung 1: Workflow Referenz Modell [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
Erläuterung der Grafik:
Interface 1: Process Definition Tools; Definition einer standardisierten Schnittstelle zwischen Prozessdefinierung, Modellierungswerkzeugen und der Workflow Engines.
Interface 2: Workflow Client Application; Definition des Application Programming Interfaces für Clients, um Services der Workflow Engine anzufordern, welche die Kontrolle der Fortschritte, der Aktivitäten und Einzelaufgaben ermöglichen.
Interface 3: Invoked Application; eine Standardschnittstellendefinition von Application Programing Interfaces, um der Workflow Engine das Starten von verschiedenen Anwendungen durch allgemeine Agent Software zu ermöglichen.
Interface 4: Workflow Interoperability; Definition von Workflow Interoperabilitätsmodellen und zugehörigen Standards, um die Zusammenarbeit zu unterstützen.
Interface 5: Administration & Monitoring Tools; Definition von Monitoring und Kontollfunktionen.
[sinngemäße Übersetzung von Workflow Management Coalition, http://www.wfmc.org/standards/model.htm, Zugriff am 30.12.2005]
Durch die Workflow Management Coalition werden die Begriffe Workflow und Workflow Management synonym verwendet.
[...]
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