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Master Thesis, 2006, 69 Pages
Author: Stefan Schweig
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics
Details
Tags: Weltmarktfabrik, Globalisierungskontext
Year: 2006
Pages: 69
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 17 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-47105-3
File size: 673 KB
Zu den wichtigsten ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zählen die Intensivierung der weltwirtschaftlichen Vernetzung und die zunehmende Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit. Fast doppelt so schnell wie das reale Welt-Bruttosozialprodukt wächst seit Jahren das Welthandelsvolumen. Mehr als zwanzig Prozent der weltweit produzierten Güter werden heute grenzüberschreitend gehandelt.
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Excerpt (computer-generated)
Master-Thesis
Fachhochschule Frankfurt am Main Fachbereich Information Technology
Die „Weltmarktfabrik“ im Globalisierungskontext
Bearbeiter: Stefan Schweig
2006
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2 1: Globalisierung
Abbildung 2 2: Entwicklungsländer
Abbildung 3 1: Methoden der Standortplanung
Abbildung 3 2: Bestimmung eines neuen Standortes
Abbildung 4 1: Güterflussnetzwerk einer Weltmarktfabrik
Abbildung 4 2: System von Produktionsstufen
Abbildung 4 3: Wertschöpfungskette für Printmedien
Abbildung 5 1: Liste der größten Konzerne
Abbildung 6 1: Zentralisierte und dezentralisierte Produktionssystem
Abbildung 6 2: Netzwerkdarstellung der Struktur eines Distributionssystems
Abbildung 6 3: Internationale Standortverteilung
Abbildung 6 4: Internationale Parallelproduktion
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Entwicklungsländer
Tabelle 2: CKD-Werke von BMW - Stand: Juni 1997
Tabelle 3: Kooperationsarten / Kooperationsstrategien im Überblick
Tabelle 4: Produktionsaktivitäten im europäischen Nutzfahrzeugverbund
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung ... 1
1.1. Problemstellung ... 1
1.2. Gang der Untersuchung ... 1
2. Globalisierung ... 2
2.1. Begrifflichkeit ... 2
2.1.1. Kapital- und Warenverkehr ... 3
2.1.2. Globalisierung der Kultur ... 6
2.2. Neoliberalismus ... 7
2.2.1. Ordoliberalismus ... 8
2.2.2. Monetarismus ... 8
2.3. Global Sourcing ... 9
2.4. Local Buying/ Beschaffungsstrategie ... 9
3. Standortmanagement ... 10
3.1. Standorttheorie ... 10
3.2. Standortstrukturtheorien ... 10
3.3. Theorien der unternehmerischen Standortwahl ... 11
3.4. Verhaltenswissenschaftliche Ansätze ... 12
3.5. Allgemeine Gleichgewichtstheorie ... 14
3.6. Standortplanung ... 14
4. Internationales Standortmanagement ... 17
4.1. Der Weltmarkt ... 17
4.2. Die Weltmarktfabrik ... 17
4.3. Systemdienstleister ... 22
4.4. Produktionsstandorte ... 24
4.5. Die Parallelproduktion ... 25
4.6. Die Verbundsproduktion ... 26
4.7. Produktionsstufen ... 26
4.8. Produktionsverbundsysteme ... 30
4.8.1. Schlankes Management ... 30
4.8.2. Kooperation und Kooperationsverbünde ... 31
4.9. Geographische Dezentralisierung ... 34
5. Ausdehnung des Welthandels ... 35
5.1. Geschichte der Globalisierung ... 35
5.1.1. Neoliberaler Positionen ... 36
5.1.2. Globalisierung als Krisenstrategie ... 36
5.2. Vom Multi- zum Transnationalen Konzern ... 37
5.2.1. Umfang der transnationalen Konzerne ... 37
5.2.2. Die drei Phasen der Entwicklung ... 39
5.2.3. Trendwandel in den 1980ern ... 39
5.3. Kritik an Weltmarktfabriken ... 40
5.3.1. Arbeitsbedingungen ... 40
5.3.2. Flexibilisierung der Arbeitsmärkte ... 42
5.4. Transnationale Netzwerke ... 42
5.4.1. Hierarchien ... 42
5.4.2. Dezentralisierung ... 43
5.4.3. Know How und Fusionen ... 43
5.4.4. Strategische Allianzen ... 44
5.4.5. Handel, Geld und Investitionen ... 44
5.4.6. Länder im Norden und Süden ... 45
5.4.7. Umwelt und Arbeitsbedingungen ... 45
6. Fragmentierungsgrad der Produktion ... 46
6.1. Nationale Verbundproduktion ... 46
6.2. Nationale Parallelproduktion ... 46
6.3. Internationaler Produktionsverbund ... 46
6.4. Internationale Parallelproduktion ... 49
7. Produktionssysteme ... 51
7.1. Toyota Produktionssystem (TPS) ... 52
7.2. Just in Time Fertigung (JIT) ... 52
7.3. Autonomation (Jidoka) ... 53
7.4. Kaizen ... 53
8. Schlussbetrachtung ... 55
Personenverzeichnis/Begriffserläuterung
1. Einführung
1.1. Problemstellung
Zu den wichtigsten ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zählen die Intensivierung der weltwirtschaftlichen Vernetzung und die zunehmende Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit. Fast doppelt so schnell wie das reale Welt-Bruttosozialprodukt wächst seit Jahren das Welthandelsvolumen. Mehr als zwanzig Prozent der weltweit produzierten Güter werden heute grenzüberschreitend gehandelt. Die treibenden Kräfte hinter Exportboom und Globalisierungsschub liegen in der zunehmenden Angleichung der Kaufkraft und den wachsenden Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Diesem Sog kommt auch ein starker Druck von der Anbieterseite entgegen, da schnell steigende Entwicklungs- und Fertigungskosten sich in immer kürzeren Produktlebenszyklen getilgt werden müssen, so dass ausreichendes Absatzvolumen nur bei Bedienung internationaler Märkte zu erzielen ist.
1.2. Gang der Untersuchung
Vor dem Hintergrund dieser Problematik gliedert sich die Arbeit in sechs Hauptteile. Der erste Teil dient der begrifflichen Erläuterung der Globalisierung, der zweite Teil mit der begrifflichen Erläuterung des Standortmanagements. Hieraus lässt sich bereits ableiten, wie das konzeptionelle Planen in einer Weltmarktfabrik voran geht. Der dritte Hauptteil beschäftigt sich mit dem internationalen Standortmanagement, beleuchtet in Grundlagen einzelne Produktionssysteme und gibt Beispiele für Weltmarktfabriken des 21.Jahrhunderts. Das vierte Kapitel systematisiert die Ausdehnung des Welthandels, die Entstehung von transnationalen Konzernen und Netzwerke und beleuchtet auch Kritikpunkte, mit denen sich Unternehmen dieser Größe auseinander zu setzen haben. Die letzten beiden Kapitel umfassen den Fragmentierungsgrad der Produktion sowie geben Aufschluss auf verschiedene Produktsysteme, welche neben den Maschinen, Betriebsmittel, Produktionsstätten, etc. auch das Regelwerk und die Methode darstellen, nach denen bestimmte Prozesse in der Produktion geführt werden
Die Schlussbetrachtung betrachtet nochmals die Arbeit und gibt einen Ausblick für die Zukunft.
2. Globalisierung
2.1. Begrifflichkeit
Der aus der Ökonomie und Soziologie stammende Begriff Globalisierung, der 1961 erstmals in einem englischsprachigen Lexikon auftaucht, dringt nach 1990 in die öffentlichen Debatten und bezeichnet einen mehrdimensionalen Prozess der Zunahme der nationenübergreifenden, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen.
Der Begriff der Globalisierung definiert nicht nur einen Zustand sowie einen Prozess, sondern zugleich die Folgen derselben und wird dadurch schwerer verständlich, aber auch universeller verwendbar. Die Grundlage der globalen Ökonomie besteht in einem neuen weltumspannenden (globalen) Wettbewerb und Wirtschaften. In dieser vernetzten Wirtschaft beziehen sich Kapitalströme, Arbeitsmärkte, Management, Informationen, Organisation und Rohmaterial auf verschiedene Länder; sie sind internationalisiert sowie vollständig und wechselseitig voneinander abhängig.1
Eine andere, wenig gebräuchliche Bezeichnung ist Mondialisierung (nach dem im Französischen bevorzugten Begriff Mondialisation). Einige bezeichnen den beschriebenen Prozess nicht als Globalisierung, sondern als Entnationalisierung oder Denationalisierung, um auszudrücken, dass der Nationalstaat im Zuge der Globalisierung immer mehr an Macht und Bedeutung verliert.2
[...]
1 Informationen zur politischen Bildung (Heft 280)
2 www.mondialisierung.org
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