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Einführung in die Kultursoziologie

Termpaper, 1998, 12 Pages
Author: Maritta Schwartz
Subject: Sociology - Culture, Technology, Peoples / Nations

Details

Event: Hauptseminar: Kulturvermittlung
Institution/College: Ruhr-University of Bochum (Seminar für Slavistik)
Tags: Einführung, Kultursoziologie, Hauptseminar, Kulturvermittlung
Category: Termpaper
Year: 1998
Pages: 12
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V5109
ISBN (E-book): 978-3-638-13104-9

File size: 199 KB


Excerpt (computer-generated)

Hauptseminar: Kulturvermittlung

SS `97
Seminar für Slavistik

Thema des Referates:

Einführung in die Kultursoziologie

Maritta Schwartz

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3
2. Allgemeines zur Kultursoziologie 3
3. Kultur: - Begriffsdefinition 4
4. Kultur als System 5


4.1 Der Kontrollprozeß 6
4.2 Die Logik des Kontrollprozesses 6
4.3 Die sozialen Grenzen 6
4.4 Zusammenfassung 6

5. Die Eigendynamik des Kulturellen 7
6. Bedingungs- und Wirkungsformen von Kultur 8
7. Soziale Vermittlungsstrukturen 9
8. Projekte und Verfahren 10

Bibliographie 12

1. Einleitung

Im Rahmen dieses Referates soll eine Einführung in die Kultursoziologie gegeben werden. Auf der Grundlage des Artikels von Friedhelm Neidhardt sollen zunächst einmal Definitionen des Begriffs der Kultur gegeben werden. Weiterhin sollen ihre Bedeutungsbestandteile und die Eigenschaften von Kultur als komplexem System aus der Sicht der Kultursoziologie erörtert werden. Es soll möglichst klar herausgestellt werden, wie die Ziele der Kultursoziologie definiert sind, wo ihre Ansatzpunkte liegen und welche Methoden und Verfahren sie verwendet.

2. Allgemeines zur Kultursoziologie

Allgemein kann man sagen, daß die Arbeit der Kultursoziologie darin besteht, die Aufmerksamkeit auf Sinnkomplexe zu lenke, auf die jegliches soziales Handeln bezogen bleibt. Ziel der Kultursoziologie ist die Ausmessung kollektiver Dimensionen handlungsrelevanter Sinnkonstruktionen und die Erfassung der gesellschaftlichen Dimensionen dieser Sinnkonstruktionen sowie das Erkennen ihrer Eigendynamik. Mit dem Begriff der Sinnkonstruktionen sind soziale Tatsachen gemeint, die dem Einzelnen kaum bewußt sind, da sie als selbstverständlich erscheinen. Vergleichbar ist dies z.B. mit der Grammatik der Muttersprache: Sie wird vom Muttersprachler automatisch (= unbewußt) richtig angewendet, ohne daß er sich dessen in der Regel bewußt ist.
Die große Schwäche der Kultursoziologie liegt in der Beliebigkeit und Unverbindlichkeit ihrer empirischen Forschung. Sie zeigt einen Überhang an bloß Anekdotischem und Illustrativem. Außerdem besitzt sie große Validitätsprobleme, die in der Diffusität ihres Untersuchungsgegenstandes begründet sind.

3. Kultur: - Begriffsdefinition

[...]


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