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Monopole in der Informationswirtschaft - Microsoft: Ein natürliches Monopol?

Autoren: Arian Shahverdi, Moshico Saban
Fach: Wirtschaft - Volkswirtschaftslehre

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Details

Veranstaltung: VWL-Monopolverhalten
Institution/Hochschule: OTA Hochschule Berlin
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 17
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 8  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 430 KB
Archivnummer: V51192
ISBN (E-Book): 978-3-638-47223-4
ISBN (Buch): 978-3-638-79144-1

Zusammenfassung / Abstract

In dieser Hausarbeit geht es um Monopole in der Informationswirtschaft, speziell im Softwaremarkt und die Frage, ob das Unternehmen Microsoft ein Natürliches Monopol darstellt. Zu diesem Zweck wird im Folgenden zuerst auf das Monopol generell bzw. auf die Marktkonstellation eines solchen eingegangen, um erst einmal die theoretischen Grundlagen des Themas darzulegen. Dabei stellten das Werk zur Mikroökonomie von Hal. R. Varian und die Internetseite www.mikrökonomie.de die Hauptwerke der Recherche dar. Im zweiten Abschnitt der Hausarbeit wird ein Überblick über die Softwarebranche Deutschlands und international gegeben. Die Ergebnisse dieses Teils, beruhen auf offiziellen Daten der Marktanalyse 2003 des Verlagshauses Gruner+Jahr, sowie die Marktanalyse 2003 der Focus-Redaktion. Nachdem die Grundlagen geschaffen sind beschäftigt sich der dritte Teil der Arbeit mit der Frage des Natürlichen Monopols. Bevor die Frage behandelt wird, ob Microsoft nun ein solches darstellt, wird noch eine kurze Erläuterung der Besonderheiten eins Natürlichen Monopols gegeben, um Kriterien zur Herangehensweise zu finden. Es war hier nicht möglich Unternehmenszahlen von Microsoft einzubeziehen, da das Unternehmen zu keiner Auskunft bereit ist, jedoch beziehen sich die wenigen Annahmen der Arbeit auf allgemein anerkannte und zu beobachtende Tatsachen. Abschließend, sozusagen als Erweiterung der Frage des Monopolverhaltens von Microsoft, wird noch auf die mögliche Preisdiskriminierung eingegangen, und ob Microsoft diese anwendet.

Textauszug (computergeneriert)

Monopole in der Informationswirtschaft –
Microsoft: Ein natürliches Monopol?

von: Arian Shahverdi und Moshico Saban

 


Inhaltsverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis [Abbildungsverzeichnis in der Downloaddatei vorhanden]

II. Einleitung

III. Haupteil

1. Marktkonstellation eines Monopols
2. Der Softwaremarkt

2.1 Deutschland
2.2 International

3. Microsoft: ein Natürliches Monopol?

3.1 Das Natürliche Monopol
3.2 Microsoft als Natürliches Monopol?

4. Preisdiskriminierung

IV. Fazit

V. Literaturverzeichnis

 


 

II. Einleitung

In dieser Hausarbeit geht es um Monopole in der Informationswirtschaft, speziell im Softwaremarkt und die Frage, ob das Unternehmen Microsoft ein Natürliches Monopol darstellt. Zu diesem Zweck wird im Folgenden zuerst auf das Monopol generell bzw. auf die Marktkonstellation eines solchen eingegangen, um erst einmal die theoretischen Grundlagen des Themas darzulegen. Dabei stellten das Werk zur Mikroökonomie von Hal. R. Varian und die Internetseite www.mikrökonomie.de die Hauptwerke der Recherche dar. Im zweiten Abschnitt der Hausarbeit wird ein Überblick über die Softwarebranche Deutschlands und international gegeben. Die Ergebnisse dieses Teils, beruhen auf offiziellen Daten der Marktanalyse 2003 des Verlagshauses Gruner+Jahr, sowie die Marktanalyse 2003 der Focus-Redaktion.

Nachdem die Grundlagen geschaffen sind beschäftigt sich der dritte Teil der Arbeit mit der Frage des Natürlichen Monopols. Bevor die Frage behandelt wird, ob Microsoft nun ein solches darstellt, wird noch eine kurze Erläuterung der Besonderheiten eins Natürlichen Monopols gegeben, um Kriterien zur Herangehensweise zu finden. Es war hier nicht möglich Unternehmenszahlen von Microsoft einzubeziehen, da das Unternehmen zu keiner Auskunft bereit ist, jedoch beziehen sich die wenigen Annahmen der Arbeit auf allgemein anerkannte und zu beobachtende Tatsachen. Abschließend, sozusagen als Erweiterung der Frage des Monopolverhaltens von Microsoft, wird noch auf die mögliche Preisdiskriminierung eingegangen, und ob Microsoft diese anwendet.

III. Hauptteil:

1. Marktkonstellation eines Monopols (Moshico Saban)

Eine Marktkonstellation, in der für ein ökonomisches Gut nur einen Anbieter oder einen Nachfrager existiert, nennt man Monopol. Dies führt häufig dazu, dass der Monopolist bei seiner Preisgestaltung auf die Nachfrage bzw. das Angebot Rücksicht nehmen muss und nicht auf den Wettbewerb. Wenn angenommen wird, dass ein Monopolist sein Gewinn maximieren möchte muss er berücksichtigen, dass höhere Preise zu einem Rückgang der Nachfrage führen. (Je höher der Preis ist, desto weniger Kunden sind bereit den Preis zu zahlen).Diese Aussage wurde erstmals 1938 von Augustin Cournot analysiert und führte zur Definition des Cournotschen Punktes. Der Cournotsche Punkt ist für ein Monopolunternehmen die gewinnmaximierende Preis- Mengenkombination. Die Berechnung erfolgt aus der verkauften Menge „X“ zu einem verlangten Preis „P“ eines Produktes minus der Produktionskosten „K“.

Abb.1: www.mikroekonomie.de [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Charakteristisch für den Cournotschen Punkt ist, dass das Gewinnmaximum vor dem Umsatzmaximum erreicht wird. Im Gegensatz zum Unternehmen im vollkommenen Wettbewerb, das für sein Produkt einen Marktpreis akzeptieren muss, kann der Monopolist den Verkaufspreis Gewinnmaximierend festlegen. Insbesondere bei rechtlichen Monopolen greift der Staat in die Preisgestaltung des Monopolisten ein. Man unterscheidet nach der Ursache von Monopolen. Das rechtliche Monopol existiert aufgrund einer gesetzlichen Verordnung. Heutzutage findet man nur noch Staatsbetriebe in dieser Form vor. Ein Vertragliches Monopol auch Kollektivmonopol genannt existiert, wenn sich alle Anbieter oder Nachfrager auf gemeinsame Preise und Leistungen festlegen (Kartellbildung) und somit der Wettbewerb ausgeschaltet ist. Solche Absprachen sind in den meisten Ländern illegal. In Deutschland gibt es das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung.

Drittens das Natürliche Monopol, welches ohne regulierende Einflüsse besteht, z.B wenn ein Anbieter den alleinigen Zugriff auf bestimmte Rohstoffe hat oder alleinig über bedeutende Technologien verfügt. Natürliche Monopole ergeben sich häufig aus Markteintrittsbarrieren, insbesondere wenn eine aufwändige Infrastruktur benötigt wird, z.B Eisenbahnnetze oder Wasser- Gas- und Stromleitungen.

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