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Fremde Lebenswelten - Orientieren in einem fremden München von Ostdeutschen und Tschechen/Innen

Autor: Miroslava Rabe
Fach: Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation

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Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 24
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 10  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 190 KB
Archivnummer: V51784
ISBN (E-Book): 978-3-638-47661-4
Anmerkungen :
Hauptseminararbeit für das Fach Interkulturelle Kommunikation

Textauszug (computergeneriert)

Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Studiengang: Interkulturelle Kommunikation
Hauptseminar: Bauen und Wohnen - im interkulturellen Vergleich
Sommersemester 2004

 

Fremde Lebenswelten -
Orientieren in einem fremden München von Ostdeutschen und Tschechen/Innen

 

Miroslava Rabe

 

Inhaltsverzeichnis:


1 Einleitung ...3
1.1 Fragestellung ...3
1.2 Definitionen/Begriffserklärungen ...3

2 Methodik und Vorstellung der Befragten ...4
2.1 Verzeichnis der Interviewten ...4

3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Alltagleben der Ostdeutschen und
Tschechen/Innen in München ...5

3.1 Ansätze von Konrad Bedal Strukturmerkmale eines Kultursystems ...6

4 Eigene empirische Forschung ...8
4.1 Sprache + Sprachverständnis, Sprachschwierigkeiten ...8
4.1.1 Sprachliche Ebene – Verständnis von Wörtern und Grammatik ...8
4.1.2 Sprachliche Schwierigkeiten im tieferen Sinne? ...9
4.2 Kulturell geprägte Funktionszuweisung und Wahrnehmung ...10
4.3 Kontaktaufnahme und Anfangsschwierigkeiten ...11
4.4 München kennen lernen ...14
4.4.1 Einkaufen ...14
4.4.2 Kleidung ...17
4.4.3 Verkehrsmittel ...17

5 Bleiben oder Zurückkehren? ...19

6 Kurzer Exkurs „mental maps“ ...21

7 Schlussbemerkungen ...22

8 Ausblick - offene Fragen ...22

9 Literaturverzeichnis ...23
9.1 Internetangabe ...23

10 Anhang ...24

 

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

Welche Veränderungen ergaben sich im Alltagsleben bei den Tschechen/Innen und Ostdeutschen, die nach München gekommen sind und wie sind sie mit der Alltagsumwelt klar gekommen?


1.2 Begriffserklärung

Am Anfang möchte ich einige Begriffe erläutern, die ich in meiner Hauptseminararbeit benutzen werde.

Fremd:

Der Fremde gehört weder hier noch dort ganz hin. Sobald er vom Bekannten ins Unbekannte gewechselt ist, gerät er in ein Zwischenbereich; er ist nirgends zu Hause. Physisch und (zum Teil) auch psychisch lebt er in der fremden Kultur, bleibt aber doch seiner eigenen Kultur verhaftet, jener Kultur also, die er in der Enkulturation verinnerlicht hat und die er überallhin „mitnimmt“. (Simmel 1983:261)

Fremdsein beruht auf Wechselseitigkeit. Der Fremde in der Fremde erlebt die Menschen der Gastkultur als fremd, zugleich aber ist er selber für die Einheimischen ebenfalls ein Fremder, der zudem als „Eindringling“ erlebt wird und somit eine potenzielle Gefahr darstellt. Potenziellen Gefahren begegnet man oft – in meist sehr urtümlichen Reaktionen – mit Misstrauen und Ablehnung. (Maletzke 1996: 30)

Fremde Lebenswelten:

Eine fremde Lebenswelt beinhaltet alle Alltagssituationen in einer neuen Wohnumgebung, in deren wir uns zuerst orientieren müssen, es bezieht sich auf die Wohnweise, Wohnungssuche, auf die Fahrten von zu Hause in die Arbeit/zur Schule/zur Uni, auf das Aussuchen von Geschäften, (Lebensmitteln, Bekleidung), neue Kontakte/Freunde finden, klar kommen mit neuen Kollegen auf der Arbeit…


2 Methodik und Vorstellung der Befragten

2.1 Verzeichnis der Interviewten

Interview: Anna Lobcová, 02.05.2004
Interview: Monika Potocká, 20.05.2004
Interview: Petr Malý, 22.05.2004
Interview: David Novotný, 24.05.2004
Interview: Ralf Gübner, 25.05.2004
Interview: Janine Ritter, 20.06.2004
Interview: Johannes Müsner, 26.06.2004

Die Namen wurden aus Datenschutzgründen verändert. Zur besseren Zuweisung wurden der Nationalität entsprechende Namen gewählt.

In meinem empirischen Teil möchte ich im Vordergrund Ergebnisse aus den von mir gemachten Interviews, sowie aus meinen eigenen Erfahrungen darstellen und weiter bearbeiten. Als Begleitmethode möchte ich „mental maps“ (mentale Landkarten) einbeziehen, die ich einige der Befragten gebeten habe anzufertigen. Die Befragten waren aus Tschechien und aus Ostdeutschland, die angefertigten Orientierungslandkarten habe ich auch einige Münchner anfertigen lassen um den Vergleich deutlicher darstellen zu können.

Ich habe mich vor allem auf 2 Gruppen konzentriert. Die eine Gruppe sind Tschechen/Innen, die andere Gruppe sind ostdeutsche Männer und Frauen, die nach München gekommen sind. Das Alter der Befragten bewegt sich zwischen 22-30 Jahren und alle sind nach München wegen einer Ausbildung, Arbeit oder zum Deutsch lernen (als au-pair Mädchen) gekommen.

[...]


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