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Wissenschaftlicher Aufsatz, 2002, 27 Seiten
Autor: Ida Krämer
Fach: Medizin
Details
Tags: Schlaganfall, Apoplex, apoplektischer Insult, cerebrale Ischämie, TIA, RIND, PRIND, Ergotherapie, Praktikumsbericht, Behandlungsbericht
Jahr: 2002
Seiten: 27
Note: 1
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-13168-1
ISBN (Buch): 978-3-638-75659-4
Dateigröße: 280 KB
Entstehung, Ursachen, Symptome und Therapie des Schlaganfalls. Sehr dichte Arbeit - einzeiliger Zeilenabstand.
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Zusammenfassung / Abstract
Motorisch-funktioneller Behandlungsbericht, der sich insbesondere an angehende Ergotherapeut/-innen, aber auch an Krankenschwestern oder auch pflegende Angehörige richtet. Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes "Schlaganfall" mit Erscheinungsbild, Entstehungsmechanismen, Ursachen, Symptomen, Folgen und Therapiemöglichkeiten am Fallbeispiel einer 84Jährigen Patientin Frau H., mit Zustand nach Apoplex mit linksseitiger Hemiparese. Ausführliche Beschreibung der ergotherapeutischen Diagnostik, Zielsetzung und Therapieplanung, Behandlungsziele, Aufzeichnung des therapeutischen Weges, Behandlungsverlauf mit Bewertung und Vorschlägen für das weitere therapeutische Vorgehen. Zur Autorin: Ida Krämer ist Ergotherapeutin, Kranken- und Kinderkrankenschwester und arbeitet seit 1998 als Gruppenleiterin in einer Werkstatt für psychisch kranke Menschen und ist in der praktischen Ausbildung von Ergotherapie - Schülern tätig. Seit 2006 leitet sie die Kreativwerkstatt der BruderhausDiakonie in Reutlingen.
Textauszug (computergeneriert)
Der Schlaganfall - apoplektischer Insult
von Ida Krämer
Gliederung
1. Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes
1.1 Kurze Erklärung
1.2 Ursachen
1.3 Erscheinungsbild
1.4 Eventuelle Folgeerscheinungen
1.5 Allgemeine therapeutische Intervention
2. Beschäftigungstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten
3. Allgemeine Daten des Patienten
3.1 Diagnose
3.2 Soziale Anamnese
3.3 Medizinische Anamnese
4. Ergotherapeutischer Befund und Problemstellung
4.1.1 Ersteindruck
4.1.2 Motorischer Befund
4.1.3 Sensibilitätsbefund
4.1.4 Neuropsychologischer und kognitiver Befund
4.1.5 Psychischer Befund / Auffälligkeiten
4.1.6 Selbsthilfestatus / Hilfsmittel
4.2 Ergotherapeutische Problemstellung
5. Zielsetzung und therapeutischer Weg
5.1.1 Behandlungsziele und Begründung (=Fernziele)
5.1.2 Nahziele mit Begründung
5.1.3 Mittelfristige Ziele mit Begründung
5.2 Aufzeichnung des Therapeutischen Weges
5.3 Behandlungsverlauf mit Bewertung
5.4 Vorschläge für weiteres therapeutisches Vorgehen
6. Sichtstundenplanung
6.1 Zielsetzung mit Begründung
6.2 Durchführung mit Begründung
6.2.1 Verfahren
6.2.2 Grundhaltung
6.2.3 Sozialform
6.2.4 Medien
6.2.5 Arbeitsplatzgestaltung
6.3 Geplanter Verlauf der Sichtstunde mit Zeiteinteilung
Literatur
Kurzbeschreibung:
Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes "Schlaganfall" mit Erscheinungsbild, Entstehungsmechanismen, Ursachen, Symptomen, Folgen und Therapiemöglichkeiten am Fallbeispiel einer 84Jährigen Patientin mit Zustand nach Apoplex mit linksseitiger Hemiparese.
Ausführliche Beschreibung der ergotherapeutischen Diagnostik, Zielsetzung und Therapieplanung, Behandlungsziele, Aufzeichnung des therapeutischen Weges, Behandlungsverlauf mit Bewertung und Vorschlägen für das weitere therapeutische Vorgehen.
Motorisch-funktioneller Behandlungsbericht, der sich insbesondere an angehende Ergotherapeut/-innen, aber auch an Krankenschwestern oder auch pflegende Angehörige richtet.
Suchworte: Schlaganfall, Apoplex, Apoplexia cerebri, cerebraler Gefäßinsult, Hirninfarkt, Hirnembolie, cerebrovaskuläre Insuffizienz, apoplektischer Insult, TIA, RIND, PRIND, PS, CS, Ergotherapie, Ergotherapeut/-in, Neurologie, motorisch-funktionell
1. Allgemeine Beschreibung des Krankheitsbildes
Apoplektischer Insult = Schlaganfall
1.1 Kurze Erklärung
Der Schlaganfall beruht auf einer umschriebenen cerebralen Durchblutungsstörung, die eine Sauerstoffunterversorgung des Gehirns zur Folge hat. In den betroffenen Hirngebieten kommt es zum Gewebezerfall sowie zum Funktionsausfall, d.h. Erfolgsorgane können nicht mehr oder nur noch teilweise befehligt werden.
In Deutschland und anderen Industriestaaten steht der apoplektische Insult an dritter Stelle der Todesursachenstatistik. Die Letalitätsrate nimmt mit zunehmendem Alter rasch zu.
Sozialmedizinisch kommt der Erkrankung große Bedeutung zu, da die Hälfte der überlebenden Patienten arbeitsunfähig bleibt.
Synonyme: Apoplex, Apoplexia cerebri, cerebraler Gefäßinsult, Hirninfarkt, Hirnembolie, cerebrovaskuläre Insuffizienz.
1.2 Ursachen und Formen des apoplektischen Insults
1.2.1 Cerebrale Ischämie = primär ischämischer Insult
In ca. 85 % der Fälle von Apoplexie ist die Ursache eine cerebrale Ischämie = Mangeldurchblutung oder ein Gefäßverschluß eines oder mehrerer Hirngefäße.
- Ischämie durch Arteriosklerose
Häufigste Ursache der cerebralen Ischämie ist die Arteriosklerose. Arteriosklerose wird begünstigt durch Bluthochdruck, Nikotinabusus, zu hohem Cholesterinspiegel im Blut, Diabetes mellitus, Bewegungsarmut, Fehlernährung, bestimmte Persönlichkeitsmerkmale. Sie führt zu Gefäßverengungen und -verschlüssen, besonders an Gefäßverzweigungen, da dort Turbulenzen entstehen.
- Ischämie durch Schädigung der Arteriolen
Spätfolge von Diabetes mellitus ist u.a. die Schädigung der kleinen Gefäße = Mikro-angiopathie auch im Gehirn.
Ebenso kann es durch intermittierend (zeitweise) hohen Blutdruck zu einer Hypertrophie der Arteriolen kommen. Bei Blutdruckabfall verengen sich diese Gefäße und unterbrechen die Blutzufuhr.
- Gefäßverschluß durch Embolie
Auf Grund von Herzrhythmusstörungen, Herzklappenentzündungen oder nach einem frischen Herzinfarkt werden im linken Vorhof Emboli gebildet, die zum Gehirn verschleppt werden können. Meist wird die Arteria cerebri media verstopft.
Die Hirngefäße sind durch Gefäßnetze miteinander verbunden. Bei langsam steigender Stenosierung kann durch Ausbildung eines Kollateralkreislaufes (=Umgehungskreislauf) die Versorgung des betroffenen Gebietes gewährleistet bleiben, wenn die Versorgung des Hirnareals über die Verbindungsarterie zur gegenseitigen A. carotis übernommen wird.
Bei einer cerebralen Ischämie ohne ausreichende Kollateralversorgung kommt es zum Hirnifarkt mit nachfolgender Enzephalomalazie = Hirnerweichung
Verlaufsformen:
[...]
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