Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Technologie und Anwendungspotentiale von UMTS close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Technologie und Anwendungspotentiale von UMTS

Scholary Paper (Seminar), 2002, 75 Pages
Author: Michaela Bruells
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 75
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V5201
ISBN (E-book): 978-3-638-13174-2

File size: 2077 KB


Excerpt (computer-generated)

Referat

im Seminar
Wirtschaftsinformatik

zum Thema

Technologie und Anwendungspotentiale von UMTS

vorgelegt an der Fachhochschule Aachen
Bereich: Wirtschaftswissenschaften - Wirtschaftsinformatik -

von: Michaela Brülls

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3
2. UMTS - Universal Mobile Telecommunications System 6


2.1 Was ist UMTS? 6
2.2 Die Entwicklung von UMTS 7
2.3 Wie funktioniert UMTS? - Die Technik 9
2.4 Nachteile und Probleme von UMTS 12
2.5 Alternativen zu UMTS 13
    2.5.1 HSCSD - High Speed Circuit-Switched Data 13
    2.5.2 GPRS -General Packet Radio Service 15
    2.5.3 EDGE - Enhanced Data for Global Evolutions 17
    2.5.4 Fazit 17
2.6 UMTS-Zeitplan 19
2.7 UMTS-Ausblick 1919

3. Lokalisierungs- und Servicetechnologien 21


3.1 Lokalisierungstechnologien - Location Based Services 21
3.2 Servicetechnologien 22
    3.2.1 Short Message Service (SMS) 23
    3.2.2 Multimedia Messaging Service (MMS) 24
    3.2.3 WAP - Wireless Application Protocol 24
    3.2.4 I-Mode 25

4. Anwendungsgebiete 26


4.1 Business to Customer (B2C) 27
    4.1.1 Mobile Finanzdienstleistungen 27
    4.1.2 Mobiles Einkaufen 31
    4.1.3 Mobile Werbung 36
    4.1.4 Mobiles Informationsmanagement 37
    4.1.5 Mobile Unterhaltung 42
    4.1.6 Mobile Telematik - Dienste 46
4.2 Business to Business (B2B) 48
    4.2.1 Supply Chain Integration 49
    4.2.2 Telemetrie 50
    4.2.3 Job Dispatch - Koordination von Außendienstmitarbeitern 51
    4.2.4 Flottenmanagement 52

5. Ausblick 53

Quellenverzeichnis 58
Abbildungsverzeichnis 65
Abkürzungsverzeichnis 66
Anhang I: Designstudien 67

 

1. Einleitung

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie kommen abends aus dem Büro nach Hause und werden von Ihrer Lieblingsmusik begrüßt. Der Fernseher weist auf interessante Sendungen am Abend hin; auf dem Fernsehbildschirm blinken Nachrichten: ,,Amazon liefert das bestellte Buch schon morgen; Ihr Aktienfonds ist heute um 2 % gestiegen." Dann kommt eine Videobotschaft via Handy des Tennispartners herein: ,,Lust auf ein Spiel am Abend?" Auf dem Weg zum Tennisplatz meldet das Display im Auto ,,Claudia hat eine Mail geschickt. Jetzt vorlesen?" Nach dem Sport ein Bier - bezahlt mit einem Tastendruck auf dem Mobiltelefon. Dann zeigt das Handy an, dass sich gerade zwei gute Freunde der Kneipe nähern. Also lieber noch bleiben. Das verpasste Fußballspiel lässt sich auf Knopfdruck jederzeit später anschauen und per Multimedia-Nachricht auf das Handy wird sowieso jedes Tor sofort angezeigt. 1

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Ausschnitt aus einem Science-Fiction-Film, ist teilweise heute schon realisierbar und wird vor allen Dingen durch die Einführung von UMTS in naher Zukunft selbstverständlich werden - so wie heute SMS-Nachrichten per Handy zu verschicken. ,,Universal Mobile Telecommunications System" (kurz: UMTS) soll dies u.a. durch schnellere Datenübertragungen auf unterschiedliche mobile Endgeräte, wie z. B. das Mobiltelefon oder den Bordcomputer im Auto möglich machen.

Mit UMTS werden bereits bekannte und bewährte mobile Anwendungen für den Handybenutzer schneller, komfortabler, effizienter und kostengünstiger, z. B. wird die Entwicklung vom derzeitigen Internetzugang per Wap bis hin zu neuen UMTS-Anwendungstechniken für den mobilen Internetzugang meiner Meinung nach vergleichbar sein mit der Entwicklung vom Commodore C64 zum Personalcomputer mit Windows-Oberfläche.

Durch UMTS werden sich aber auch neue Anwendungsmöglichkeiten über das Mobilfunknetz erschließen, wie z. B. schnelle Bild- und Audioübertragungen,
E-Mail-Empfang und -Versand, E-Banking, E-Shopping, Fernseh- und Rundfunknutzung sowie die Übertragung von Videofilmen. Der mobile Zugang zum Internet wird permanent an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich sein, wodurch der Benutzer ebenfalls jederzeit und überall Dienste in Anspruch nehmen kann, die gezielt auf sein Profil und seinen Standort zugeschnitten sind.

Ich kann mir vorstellen, dass das Mobilfunktelefon in Zukunft für uns fast unersetzlich werden wird z. B. auch durch die Integration und Konzentration ganz banaler Anwendungen wie z. B. die Wohnungstemperatur steuern, die Standheizung im Auto aktivieren oder das Garagentor öffnen.

Die Liste möglicher Anwendungen durch die Einführung von UMTS lässt sich beliebig lange fortsetzen. Einige Beispiele werde ich in dieser Seminararbeit ansprechen.

[Abbildung in dieser Online-Vorschau nicht enthalten]
Abbildung 1: So sehen verschiedene Hersteller die Zukunft der Mobiltelefone 2

Zunächst möchte ich aber in Kapitel 2 dieser Seminararbeit die Technologie UMTS vorstellen, mit deren Hilfe das oben erwähnte Szenario Wirklichkeit werden kann. Bei der Erklärung gehe ich auf die Entwicklung und die Technik ein, aber auch auf Probleme und Nachteile sowie eventuell vorhandene Alternativen zu UMTS. Den Abschluß dieses Kapitels bildet ein Ausblick auf die künftige Entwicklung. Mit diesem ersten Hauptteil der Seminararbeit möchte ich einen groben Überblick geben und eine gemeinsame Wissensgrundlage schaffen (auch auf die Gefahr hin, bereits ,,Bekanntes" noch einmal zu wiederholen), um dadurch den Grundstein für ein besseres Verständnis der in Kapitel 4 folgenden Anwendungsmöglichkeiten von UMTS zu legen. Bei meinen Erklärungen habe ich an vielen Stellen bewusst auf weitere technische Details verzichtet. Für detailliertere, technischere Ausführungen zu den Technologien empfehle ich die Lektüre einiger Internetseiten, deren Links ich im Quellenverzeichnis gesondert aufgeführt habe.

Das Kapitel 3 - Lokalisierungs- und Servicetechnologien baut auf den Übertragungstechnologien aus Kapitel 2 auf und bildet die Überleitung zu den Anwendungsmöglichkeiten von UMTS. Auch diese Grundlagen habe ich zum besseren Verständnis noch einmal kurz wiederholt, da viele mögliche Anwendungsgebiete von UMTS von diesen Lokalisierungstechnologien Gebrauch machen.

Mit Kapitel 4 komme ich zum zweiten Hauptteil der Seminararbeit, in dem ich einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von UMTS gebe. Dabei habe ich versucht, möglichst viele Anwendungsbereiche aufzuzeigen und durch Beispiele zu veranschaulichen. Einige davon sind bereits im Ansatz realisiert, andere sind noch ,,Zukunftsmusik".

Abschließend bleibt die Frage offen, was denn nun ,,die" sogenannte ,,Killer-Applikation" von UMTS werden wird und ob diese Anwendungen überhaupt technisch machbar sowie sinnvoll und erfolgversprechend sein werden. Diese Fragen werde ich in einem Fazit kritisch beleuchten.

2. UMTS - Universal Mobile Telecommunications System
2.1 Was ist UMTS?

UMTS ist die Abkürzung für Universal Mobile Telecommunication System und soll der Mobilfunkstandard der Zukunft werden. Mit Hilfe von UMTS soll es möglich sein

  • Sprache,
  • Texte,
  • Bilder,
  • Videos
  • und Internetseiten

drahtlos mit hoher Geschwindigkeit zu übertragen. 3 Hohe Geschwindigkeit bedeutet bei UMTS: bis zu 2 Mbit/s. Dies würde z. B. bedeuten: ungefähr 30 mal schneller als ISDN (64 kbit/s) und bis zu 200 Mal schneller als heutige Handys (mit GSM-Standard 9,6 kbit/s, vgl. dazu auch Abbildung 8: Netzleistungen ). 4 Damit könnte man z. B. ein gerade geschossenes Urlaubsfoto in weniger als drei Sekunden per E-mail an einen Freund verschicken - und das per Handy! Diese Geschwindigkeit wird aber nicht flächendeckend realisiert werden können, sondern nur in manchen Gebäuden und sog. Hotspots (Funk-Basisstationen) wie Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren, etc. Tatsächlich erwartet werden 384 Kbit/s (ca. sechsmal schneller als ISDN). Hierdurch wäre aber bereits eine Übertragung von Videos und Videokonferenzen in mittlerer bis hoher Qualität gewährleistet.5

Ein weiterer Zusatznutzen von UMTS ist eine ,,always-online"-Funktion. Durch die im Folgenden näher erklärte paketvermittelnde Datenübertragung (wie auch bei GPRS) ist es möglich, nach einer einmaligen Einwahl in das Mobilfunknetz permanent online zu sein. Abgerechnet wird hier nicht nach Zeit, sondern nach übertragenem Datenvolumen.

[...]

1 Vgl. Mit dem Handy das Bier bezahlen, http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=event/content.asp&doc={34B3B040-891D-4FD6-902C-C3A2824D1CDA}&rub={61B09561-8321-4702-9D99-1D1652E0C519, 18.03.02

2 Aus Designstudien unter http://www.xonio.com/features/feature_22308.html

3 Vgl. So funktioniert UMTS, htttp://www.umts-onlineshop.de,

4 Vgl. Stichwort: UMTS - Mobilfunk der dritten Generation, http://www.chip.de/news_stories/news_stories_61936.html, 18.04.00

5 Vgl. UMTS, http://www.dafu.de


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/5201/technologie-und-anwendungspotentiale-von-umts
please wait Please wait