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Der Deutsche Reiseveranstaltermarkt

Scholary Paper (Seminar), 1999, 20 Pages
Author: Andreas Hauke
Subject: Geography / Earth Science - Tourism Geography

Details

Event: Proseminar Fremdenverkehrsgeographie
Institution/College: University of Trier (Uni Trier)
Tags: Deutsche, Reiseveranstaltermarkt, Proseminar, Fremdenverkehrsgeographie
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 1999
Pages: 20
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V52288
ISBN (E-book): 978-3-638-48044-4

File size: 623 KB
Notes :
Überblick über den deutschen Reiseveranstaltermarkt



Excerpt (computer-generated)

Universität Trier
Fachbereich VI: Geographie/Geowissenschaften
Veranstaltung: Proseminar Fremdenverkehrsgeographie
Wintersemester 1999/2000, 1. Fachsemester

Der Deutsche Reiseveranstaltermarkt

von: Andreas Hauke

 


INHALTSVERZEICHNIS

1 VORWORT 1

2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN 2

2.1 BEGRIFFSDEFINITION 2
2.2 REISEVERANSTALTERTYPEN 2
2.3 PRODUKTE 3

2.3.1 VERSCHIEDENE REISEPRODUKTE 3
2.3.2 VOR- UND NACHTEILE EINER PAUSCHALREISE 4

2.4 AUFGABEN DES REISEVERANSTALTER 5
2.5 PFLICHTEN DES REISEVERANSTALTERS 6
2.6 UNTERNEHMENSZIELSETZUNG 6

3 DER DEUTSCHE REISEVERANSTALTERMARKT 7

3.1 ALLGEMEINER ÜBERBLICK 7
3.2 VERDRÄNGUNGSWETTBEWERB 10
3.3 NÄHERE BETRACHTUNG SPEZIELLER MÄRKTE 11

3.3.1 STUDIENREISE 11
3.3.2 GRUPPENREISE 12
3.3.3 FAMILIENFERIEN 12
3.3.4 GESUNDHEITS- UND WELLNESS- URLAUB 13

4 AUSBLICK 14

LITERATURVERZEICHNIS 15

QUELLENVERZEICHNIS 16

TABELLEN- UND GRAPHIKVERZEICHNIS 18

 



 

1 VORWORT

TUI, Studiosus, Alltours oder Kreutzer Touristik, wer kennt diese Reiseveranstaltern nicht? Sie und noch viele andere versuchen, möglichst viele Verschiedene reisefreudige Menschen für sich zu begeistern. Dabei haben die Reiseveranstalter jedoch mit einer sehr großen Konkurrenz untereinander zu kämpfen, da jeder von ihnen das beste Angebot machen möchte. Im Folgenden möchte ich, nachdem ich die allgemeinen Aufgaben eines Reiseveranstalters dargestellt habe, die Entwicklung des deutschen Reiseveranstaltermarktes erläutern und auch auf die Probleme und Risiken eingehen, sowie einen kurzen Ausblick für die Zukunft geben.

2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN

2.1 BEGRIFFSDEFINITION

Es ist nicht einfach, eine exakt passende Definition für den Reiseveranstalter zu finden, da man sehr viele Faktoren unterscheiden bzw. berücksichtigen muß. Die beste bzw. passendste lautet: „Ein Reiseveranstalter ist ein Betrieb, der eigene und fremde touristische Leistungen sowie gegebenenfalls Sachleistungen zu einem neuen, eigenständigen Produkt (= Pauschalreise) verbindet und dieses in eigenem Namen, auf eigenes Risiko und auf eigene Rechnung anbietet.“1) Das Wort „Pauschal“ weißt darauf hin, daß ein Gesamtpreis für ein aus mehreren Leistungen bestehendes Paket verlangt wird und es sich um ein seriengefertigtes Einheitsprodukt handelt.

2.2 REISEVERANSTALTERTYPEN 2)

Es gibt unterschiedliche Klassifikationen der Reiseveranstalter, manche einfacher, andere komplexer. Es gibt beispielsweise Unterteilungen nach Größe, Angebotsregion, Programm oder wirtschaftlichen Status, wobei jedoch die einfachste die der nach der Größe des Unternehmens ist.

Großveranstalter:
Zu dieser Gruppe werden alle Veranstalter mit über 120000 Teilnehmer/Jahr. GV haben das Ziel, möglichst große Mengen von Reisenden zu transportieren bzw. unterzubringen und müssen deshalb günstig kalkulieren können. Weiterhin müssen sie ein möglichst breites und differenziertes Angebot auf den Markt bringen Sonderform des Großveranstalters und mit über 50 % Marktanteil ist der Flugtouristik-Großveranstalter (Charter-Flugtourismus) mit über 1 Mio. Teilnehmer/Jahr

mittlere Veranstalter:
Zeichnet sich durch 30000 bis 100000 Teilnehmer/Jahr aus. Meist sind es spezialisierte, regionale und aufstrebende Reiseveranstalter. Sie stellen eine ernsthafte Konkurrenz für Großveranstalter dar, da sie flexibler sind, d. h., sie können sich auf bestimmte Produkte (z. B. auf bestimmte Flughäfen) konzentrieren und haben somit Kostenvorteile. Außerdem läßt sich die Gesamtorganisation leichter gestalten.

Kleinveranstalter:
Stellt die unterste Kategorie im Reiseveranstaltermarkt dar, wozu als Ursprungs- und Sonderform das Reisebüro als Veranstalter zählt. Es gibt ca. 400 derartige Veranstalter, bei denen von extremer Spezialisierung bis zur größten Angebotsbreite alles vorhanden ist.

Öffentliche (z. T. gemeinnützige) Reiseveranstalter:
Hier handelt es sich meist um Veranstalter kirchlicher, gewerkschaftlicher oder parteilicher Verbände, die ca. 10 % der Veranstaltermarktes ausmachen. Sind weniger auf Profit aus, aber trotzdem auch eine nicht zu unterschätzende Konkurrenz für den kommerziell orientierten Reiseveranstalter.

2.3 PRODUKTE

2.3.1 VERSCHIEDENE REISEPRODUKTE 3)

[...]


1) POMPL, Wilhelm: „Touristikmanagement 1 – Beschaffungsmanagement“; Berlin 1994, S. 28-29

2) hier beziehe ich mich auf: HAEDRICH, Günther; KASPAR, Claude; KLEINERT, Horst; KLEMM, Kristiane: “Tourismusmanagement“; 1. Auflage, Berlin 1983, S. 124-127

3) hier beziehe ich mich auf: POMPL, Wilhelm: „Touristikmanagement 1 – Beschaffungsmanagement“; Berlin 1994, S. 32-33


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