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Kommunikation: Erklärungsansätze und Modelle

Hauptseminararbeit, 2000, 21 Seiten
Autor: Christine Schwall
Fach: Germanistik - Sonstiges

Details

Veranstaltung: Hauptseminar: Medien vom Mittelalter bis zum Buchdruck
Institution/Hochschule: Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Literaturwissenschaft)
Tags: Kommunikation
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2000
Seiten: 21
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 19  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V526
ISBN (E-Book): 978-3-638-10361-9

Dateigröße: 198 KB


Textauszug (computergeneriert)

Kommunikation:
Erklärungsansätze und Modelle

von
Christine Schwall

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung S. 1

2. Eingrenzung des Kommunikationsbegriffs S. 1

3. Bedeutungsträger von Kommunikation S. 4

4. Grundlegende Modelvorstellungen S. 7

5. Elemente und Typen des Kommunikationsprozesses S. 10

5.1 Interaktion und symbolische Interaktion S. 10

5.2 Die Reflexivität S.11

5.3 Kommunikationssituation / Anwesenheit S. 13

5.4 Reziprozität S. 14

5.5 Sprachlichkeit S. 15

6. Schluß S. 16

7. Literaturverzeichnis S. 18

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, in das Handlungs- und Untersuchungsfeld der Kommunikation einzuführen. Aufgrund der Vieldimensionalität und Unabgrenzbarkeit des Gegenstandfeldes Kommunikation kann an dieser Stelle nur auf einige wenige, grundlegende Fragestellungen eingegangen werden.
Die Arbeit beginnt mit dem Versuch, den sehr weiten Kommunikationsbegriff etwas einzugrenzen. Anschließend wird auf die Bedeutungsträger der humanen, sozialen Kommunikation eingegangen, die auch Bestandteil der im folgenden erläuterten, grundlegenden Kommunikationsmodelle sind.
Im zweiten Teil der Arbeit wird näher auf einzelne Elemente und Typen des Kommunikationsprozesses eingegangen. Bezug genommen wird dabei auch auf unterschiedliche philosophische soziale und sprachwissenschaftliche Theorien, die zu diesem Thema Erklärungsansätze liefern.
Nicht berücksichtigt wurden biologische und anthroposophische Voraussetzungen, also die Fragestellung, ob der Mensch als einziges Lebewesen zu komplexer Kommunikation fähig ist und welche Faktoren ihn dazu befähigen.
Insgesamt stellt die vorliegende Arbeit einen pointierten Überblick über einige Erkenntnisse zur Kommunikation und dem Kommunikationsprozeß dar, erschöpfende Erklärungen, soweit sie die Wissenschaft bisher überhaupt liefern kann, würden den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

2. Eingrenzung des Kommunikationsbegriffes

Der Begriff ,,Kommunikation" wird für viele verschiedene Sachverhalte gleichermaßen angewendet, weshalb es verständlich ist, daß er keine verbindliche Bedeutung besitzt. Als Synonyme für Kommunikation werden u.a. Mitteilung, Übertragung, Verständigung und Interaktion gebraucht.
Die semantische Richtung des Begriffs wird durch die etymologische Ableitung aus dem lateinischen ,com-munis`, was soviel heißt wie ,gemeinsam verpflichtet` und dem Agens- Suffix ,c[a]`, also ,machen` (von facere), deutlich.
Die Bandbreite der gegenwärtigen Definitionen und Verwendungen kann dadurch jedoch nicht erklärt werden. [...]


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