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Seminararbeit, 2005, 25 Seiten
Autor: Sebastian Rudolf
Fach: Wirtschaft - Unternehmensführung, Management, Organisation
Details
Tags: Innovationskooperation, Lieferanten
Jahr: 2005
Seiten: 25
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 39 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-48285-1
Dateigröße: 225 KB
Beinhaltet außerordentlich viele wissenschaftlich hochwertige Quellen!
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Textauszug (computergeneriert)
TECHNISCHE UNIVERSITÄT, BERGAKADEMIE FREIBERG
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
speziell Unternehmensführung und Personalwesen
Seminar: ‚Forschungen zur Organisation von Produktinnovationen‘
Sommersemester 2005
Innovationskooperation mit Lieferanten
von: Sebastian Rudolf
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 F&E-Kooperation – Ein Überblick 3
2.1 Begriffsabgrenzung 3
2.2 Formen der F&E-Kooperation 3
2.3 Chancen und Risiken 5
3 Theoretische Erklärungsansätze 7
3.1 Transaktionskostentheorie 7
3.2 Spieltheorie 9
3.3 Ressourcentheorie 10
4 Theoretische und praktische Lösungsansätze 13
4.1 Allgemeine Erfolgsfaktoren 13
4.2 Intraorganisatorische Erfolgsfaktoren 15
5 Schlussfolgerung und Ausblick 18
Literaturverzeichnis 19
1 Einleitung
Die generell steigenden Entwicklungskosten, die rapide technologische Zerstreuung, die Verkürzung der Produktlebenszyklen, Produkt- und Marktunsicherheiten und die Globalisierung beeinflussen den Wettbewerb nachhaltig. Viele Unternehmen betrachten Kooperationen als vielversprechende Methode zur Nutzung unternehmensübergreifender Synergien (vgl. Eisenhardt/Galunic 2000, S. 91; Tyler/Steensma 1995, S. 43). Aus diesem Grund hat in den letzten beiden Jahrzehnten ein rapides Wachstum der Anzahl dieser Partnerschaften stattgefunden (vgl. Angel 2002, S. 335). Doch viele Manager sind mit den Ergebnissen unzufrieden (vgl. Shrader 2001, S. 46). Über 40% der Befragten einer Untersuchung von Littler et al. (1995, S. 30) waren der Meinung, dass F&E-Kooperationen zu steigenden Kosten und einer verminderten Effizienz im Produktentwicklungsprozess führen. Zu einem ähnlichen Ergebnis gelangten Ragatz et al. (1997, S. 193) in einer Studie über F&E-Kooperationen mit Lieferanten. Hier waren fast ein Drittel der Befragten der Ansicht, dass die Ergebnisse der Kooperation hinter den Erwartungen zurück blieben. Andere Autoren gehen sogar von einer Misserfolgsrate von bis zu 60% aus (vgl. Faems et al. 2005, S. 238; Link/Marxt 2003, S. 71).
Handfield et al. (1999) resümiert, dass „ … many companies realize the importance of supplier integration but have not yet discovered the means to successfully implement it“ (S. 80-81). Die erfolgreiche Nutzung von unternehmensübergreifenden Synergien bei der Einbindung von Lieferanten in den Produktentwicklungsprozess verlangt demzufolge nach der Kenntnis aller relevanten Faktoren, sowie nach einer wohl durchdachten und geplanten Herangehensweise. Diese Hypothese soll im Folgenden bearbeitet und belegt werden. Dazu schafft Kapitel 2 einen allgemeinen Rahmen bezüglich F&E-Kooperationen mit Lieferanten. Kapitel 3 betrachtet die Rolle verschiedener Theorien bei der Erörterung der bereits genannten Hypothese. Kapitel 4 geht zunächst auf allgemeine Erfolgsfaktoren ein, um dann weitere organisatorische Indikatoren, die bis zum jetzigen Zeitpunkt weniger Beachtung erfahren haben, zu untersuchen. Kapitel 5 soll die Ergebnisse zusammenfassen und einen Ausblick auf weitere Ansätze geben.
2 F&E-Kooperation – Ein Überblick
2.1 Begriffsabgrenzung
Im Mittelpunkt der F&E-Kooperation steht die Innovation (vgl. Hagedoorn 2002, S. 478). Garcia und Calantone (2002) beschreiben Innovation als „ … an iterative process initiated by the perception of a new market and/or new service opportunity for a technology-based invention which leads to development, production, and marketing tasks striving for the commercial success of the invention” (S. 112). Die Definition von Kooperation gestaltet sich schwierig. Denn aufgrund der Heterogenität der Formen, die in Kapitel 2.2 betrachtet werden, gibt es diesbezüglich wenige Übereinstimmungen (vgl. Hardy et al. 2005, S. 58; Rüdiger 1998, S. 26). Aus der Vielzahl möglicher Definitionen soll im Folgenden eine für den Zweck dieser Arbeit angepasste Begriffsabgrenzung hergeleitet werden.
Eine F&E-Kooperation ist laut Tether (2002, S. 947) die aktive Teilnahme eines Unternehmens an gemeinsamen F&E-Projekten mit anderen Organisationen. Dabei tauschen die Kooperationspartner nach Tyler und Steensma (1995, S. 44) unterschiedliche Ressourcen und technologisches Wissen aus. Dies wiederum dient der Entwicklung, Produktion und Einführung von neuen Produkten, Prozessen, Systemen und Servicemöglichkeiten (vgl. Abetti 1989, S. 37). F&E-Kooperation wird nun wie folgt definiert: Eine F&E-Kooperation ist die aktive Teilnahme eines Unternehmens an gemeinsamen F&E-Projekten mit anderen Organisationen – hier Lieferanten. Dabei werden Ressourcen und technologisches Wissen ausgetauscht, um neue Produkte, Prozesse, Systeme und Servicemöglichkeiten zu entwickeln, zu produzieren und einzuführen.
2.2 Formen der F&E-Kooperation
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