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Vergleich der Hotelpreise in Berlin

Subtitle: Erklärung der Unterschiede in den Zimmerpreisen mit Hilfe von Varianz- und Regressionsanalyse

Termpaper, 2005, 34 Pages
Author: Cathrin Meisen
Subject: Statistics

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 34
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V53016
ISBN (E-book): 978-3-638-48577-7
ISBN (Book): 978-3-638-66249-9
File size: 514 KB
Notes :
Die Zielstellung dieser Hausarbeit liegt darin, anhand einer eigens zusammengestellten Datenbasis den Zusammenhang zwischen den unterschiedlich hohen Zimmerpreisen in Hotels und zwischen verschiedenen Qualitätsmerkmalen, wie Ausstattung des Zimmers, allgemeine Leistungen des Hotels sowie zusätzlichen Angeboten zu untersuchen und so gut wie möglich zu erklären. Mit Hilfe des Programmsystems SPSS wurden die mehrfaktorielle Varianz- und die lineare Regressionsanalyse durchgeführt.


Abstract

Die Berliner Hotellandschaft ist durch eine Vielzahl an Hotels aller Preisklassen geprägt. Hierbei ist zu beobachten, dass es Hotels in allen Kategorien gibt, die unterschiedliche Qualitäts- und Ausstattungsmerkmale aufweisen. Doch welche Merkmale eines Hotels berechtigen es dazu einen höheren Preis als das Nachbarhotel zu verlangen? Die vorliegende Hausarbeit möchte dieser Frage auf den Grund gehen, um zumindest auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Daten eine Aussage darüber treffen zu können. Nicht alle Faktoren können berücksichtigt werden, weil sie zum einen nicht als Datenmaterial vorliegen und zum anderen aus nicht messbaren Kriterien bestehen, da sie nur subjektiv zu bewerten sind. Dies wären zum Beispiel der Wohlfühlfaktor in einem Hotel oder die schöne Umgebung sowie die zuvorkommende Freundlichkeit des Personals. Die Zielstellung dieser Hausarbeit liegt darin, anhand einer eigens zusammengestellten Datenbasis den Zusammenhang zwischen den unterschiedlich hohen Zimmerpreisen in Hotels (Preis für Einzelzimmer, Preis für Doppelzimmer) und zwischen verschiedenen Qualitätsmerkmalen, wie Ausstattung des Zimmers (z.B. Sanitäreinrichtung, Klimaanlage, Internet-/Faxanschluss), allgemeine Leistungen des Hotels (z.B. Lift, Zimmerservice, Parkplatz, Restaurant) sowie zusätzlichen Angeboten (z.B. Sauna, Innen- oder Außenpool, Fitnessraum) zu untersuchen und so gut wie möglich zu erklären. Zusätzlich wurden weitere Merkmale untersucht, die das jeweilige Hotel näher umschreiben (z.B. Sterneklassifizierung, Lage des Bezirkes in Berlin, Entfernung zum nächstgelegenen touristischen Anziehungspunkt, Entfernung zur Messe sowie zum nächstgelegenen Flughafen und Regionalbahnhof). Zu diesem Zweck wurden in der vorliegenden Arbeit zwei statistische Methoden der deskriptiven Statistik verwendet. Mit Hilfe des Programmsystems SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) wurden die mehrfaktorielle Varianz- und die lineare Regressionsanalyse durchgeführt und Grafiken zur weiteren Veranschaulichung erstellt.


Excerpt (computer-generated)

Vergleich der Hotelpreise in Berlin, Erklärung der
Unterschiede in den Zimmerpreisen mit
Hilfe von Varianz- und Regressionsanalyse

von: Cathrin Meisen

5. Semester

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Theoretische Grundlagen 2

2.1 Grundlagen des Hotelwesens sowie der Hoteldestination Berlin  2
2.2 Grundlagen der deskriptiven Statistik 4

2.2.1 Begriffsbestimmungen und Abgrenzung  4
2.2.2 Die Varianz- und die Regressionsanalyse 5

3. Praktischer Teil 8

3.1 Die Darstellung der Datenbasis 8
3.2 Ergebnisse und Interpretation der mehrfaktoriellen Varianzanalyse  11
3.3 Ergebnisse und Interpretation der linearen Regressionsanalyse  17

4. Schlussbetrachtung  21

Literaturverzeichnis

Internetverzeichnis

Anhang


 

 

 

1. Einleitung

Die Berliner Hotellandschaft ist durch eine Vielzahl an Hotels aller Preisklassen geprägt. Hierbei ist zu beobachten, dass es Hotels in allen Kategorien gibt, die unterschiedliche Qualitäts- und Ausstattungsmerkmale aufweisen. Doch welche Merkmale eines Hotels berechtigen es dazu einen höheren Preis als das Nachbarhotel zu verlangen? Die vorliegende Hausarbeit möchte dieser Frage auf den Grund gehen, um zumindest auf Grundlage der zur Verfügung stehenden Daten eine Aussage darüber treffen zu können. Nicht alle Faktoren können berücksichtigt werden, weil sie zum einen nicht als Datenmaterial vorliegen und zum anderen aus nicht messbaren Kriterien bestehen, da sie nur subjektiv zu bewerten sind. Dies wären zum Beispiel der Wohlfühlfaktor in einem Hotel oder die schöne Umgebung sowie die zuvorkommende Freundlichkeit des Personals. Die Zielstellung dieser Hausarbeit liegt darin, anhand einer eigens zusammengestellten Datenbasis den Zusammenhang zwischen den unterschiedlich hohen Zimmerpreisen in Hotels (Preis für Einzelzimmer, Preis für Doppelzimmer) und zwischen verschiedenen Qualitätsmerkmalen, wie Ausstattung des Zimmers (z.B. Sanitäreinrichtung, Klimaanlage, Internet- /Faxanschluss), allgemeine Leistungen des Hotels (z.B. Lift, Zimmerservice, Parkplatz, Restaurant) sowie zusätzlichen Angeboten (z.B. Sauna, Innen- oder Außenpool, Fitnessraum) zu untersuchen und so gut wie möglich zu erklären. Zusätzlich wurden weitere Merkmale untersucht, die das jeweilige Hotel näher umschreiben (z.B. Sterneklassifizierung, Lage des Bezirkes in Berlin, Entfernung zum nächstgelegenen touristischen Anziehungspunkt, Entfernung zur Messe sowie zum nächstgelegenen Flughafen und Regionalbahnhof). Zu diesem Zweck wurden in der vorliegenden Arbeit zwei statistische Methoden der deskriptiven Statistik verwendet. Mit Hilfe des Programmsystems SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) wurden die mehrfaktorielle Varianz- und die lineare Regressionsanalyse durchgeführt und Grafiken zur weiteren Veranschaulichung erstellt.

Im ersten Teil der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen dargestellt. Der Begriff Hotel wird definiert und die Hotellandschaft in der Destination Berlin wird näher betrachtet. Im Anschluss wird das System der deskriptiven Statistik aufgezeigt und von anderen statistischen Methoden abgegrenzt. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels befasst sich mit den statistischen Modellen der Varianz- und der Regressionsanalyse. Kapitel Drei beinhaltet den praktischen Teil der Arbeit. Zuerst wird die zu Grunde gelegte Datenbasis dargestellt und erläutert. Im weiteren Verlauf wird auf die Ergebnisse der Varianz- sowie der Regressionsanalyse eingegangen. Diese werden im Anschluss u. a. anhand geeigneter Grafiken interpretiert.

2. Theoretische Grundlagen

Kapitel Zwei befasst sich zum einen mit den theoretischen Grundlagen des Hotelwesens und ferner mit den Grundlagen der deskriptiven Statistik, da beide zu gleichen Teilen Bestandteil dieser Hausarbeit sind.

2.1 Grundlagen des Hotelwesens sowie der Hoteldestination Berlin

„Ein Hotel ist ein Beherbergungsbetrieb, in dem eine Rezeption, Dienstleistungen, tägliche Zimmerreinigung, zusätzliche Einrichtungen und mindestens ein Restaurant für Hausgäste und Passanten angeboten werden. Ein Hotel sollte über mehr als 20 Gästezimmer verfügen.“1 Diese Definition der Betriebsarten durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA) erfolgt in enger Anlehnung an die internationale Terminologienorm DIN EN ISO 18513. Sie weicht von der allgemein verwendeten Definition ab, welche z.B. das Statistische Landesamt Berlin zu Grunde legt. Dort sind Hotels statistisch erfasst, wenn sie mehr als neun Betten aufweisen (siehe Anhang Seite VIII). Grundsätzlich ist ein Hotel eine Einrichtung, welche vorrangig Beherbergungsleistungen und darüber hinaus andere, zum Teil freiwillige Dienstleistungen, wie Verpflegung, Information oder Reinigung anbietet. Diese Tatsache führt zu der Überlegung, dass ein Hotel einen umso höheren Zimmerpreis verlangen kann, je mehr zusätzliche Leistungen es anbietet, da es sich dadurch von der Konkurrenz positiv abgrenzen kann.

Die Sternekategorien der Hotels

Das wichtigste Qualitäts- sowie Unterscheidungsmerkmal für Hotels stellen die Sternekategorien dar. Der Gast kann ohne weitere Kenntnisse des Hotels Mindeststandards entsprechend der Anzahl der Sterne erwarten (siehe Anhang Seite VI). Die durch Sterne ausgedrückten Kategorien sind das Ergebnis der freiwilligen Deutschen Hotelklassifizierung des DEHOGA nach internationalem Standard.2 Beherbergungsbetriebe ohne Sternebezeichnung haben an der freiwilligen Hotelklassifizierung nicht teilgenommen oder befinden sich im laufenden Antragsverfahren. Ein Rückschluss auf ihren Standard über die Klassifizierung ist daher nicht möglich. Bei der Wahl des Hotels bzw. bei der Kalkulation des Zimmerpreises reicht eine alleinige Betrachtung der Kategorie nicht aus. Sie ist jedoch ein großer Einflussfaktor und wirkt sich zusätzlich auf andere Qualitätsmerkmale aus, da sie diese als Mindeststandard für gewisse Kate- gorien vorschreibt. Zu erwähnen wären hier die Sanitärausstattung, das Vorhandensein eines Restaurants oder eines Lifts und des 24-stündigen Zimmerservices.

Die Hotellandschaft in der Destination Berlin

Im Jahr 2004 gab es in Berlin 558 Hotels, mit mindestens neun Betten. In diesen 558 Hotels wurden 13.260.393 Übernachtungen von Gästen aus aller Welt generiert. Der Großteil der Hotels konzentriert sich in den Bezirken Mitte (City Ost) sowie Charlottenburg-Wilmersdorf (City West). In diesen beiden Bezirken wurden 7.901.876 der gesamten Übernachtungen gezählt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Berlin betrug 2,2 Tage.3 Anhand der im Anhang abgebildeten Grafik lässt sich die Verteilung der insgesamt angebotenen Betten in den Beherbergungsstätten Berlins auf einen Blick erkennen (siehe Anhang Seite VIII). Laut der aktuellen Statistik von Juli 2005 des DEHOGA sind insgesamt 218 Hotels in Berlin klassifiziert. Dies entspricht knapp 40 % der gesamten Betriebe. Unter den klassifizierten Hotels gibt es aktuell 15 Luxus-Hotels, 82 First-Class-Hotels, 95 Komfort-Hotels, 22 Standard- Hotels sowie 4 Tourist-Hotels (siehe Anhang Seite VII).4 Das Preisniveau der Berliner Hotellerie ist im Vergleich zu anderen Großstädten gering. Laut einer Studie aus dem Jahre 2003 lag der durchschnittliche Zimmerpreis in Berlin bei 98 Euro. Somit belegte Berlin u. a. hinter Paris (183 Euro), Rom (174 Euro) und London (173 Euro) den neunten Platz der Rangliste (siehe Anhang Seite VII).5

Berlins Hotellandschaft ist folglich durch ein umfassendes Angebot charakterisiert, welches für jeden Touristen das passende Hotel bietet. Das Angebot reicht von der kleinen familiengeführten Pension am Stadtrand bis hin zum 5-Sterne-Luxushotel in Berlins neuer Mitte am Potsdamer Platz. Das Gros der Hotels befindet sich in Berlins zentralen Bezirken nahe den touristischen Anziehungspunkten sowie den Shopping-Meilen. Lediglich 40 % der Betriebe sind nach DEHOGA klassifiziert. Im europäischen Vergleich genügt Berlins Hotellandschaft allen Anforderungen an eine Großstadt und stellt mit seinen günstigen Preisen darüber hinaus ein attraktives Reiseziel dar.

2.2 Grundlagen der deskriptiven Statistik

2.2.1 Begriffsbestimmungen und Abgrenzung

[...]


1 DEHOGA (2005 c), http://www.dehoga-berlin.de/home/betriebsarten_952_924.html.

2 Vgl. DEHOGA (2005 a), http://www.hotelsterne.de/, über Link: "Sterne deuten".

3 Vgl. Statistisches Landesamt Berlin (2005), http://www.statistik-berlin.de/framesets/aktuell.htm, über Links: „aktuell“ „Die kleine Berlin-Statistik 2005“ „Handel, Gastgewerbe, Tourismus“.

4 Vgl. DEHOGA (2005 b), http://www.hotelsterne.de/, über Link: "Sterne zählen“.

5 Vgl. Berlin Tourismus Marketing GmbH (2005), http://www.meet-in-berlin.de/, über Links: "Kongress -und Tagungsplanung" "Hotels".


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