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Regional Varieties of American English

Seminararbeit, 2004, 14 Seiten
Autor: Rebecca Schuster
Fach: Amerikanistik - Linguistik

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2004
Seiten: 14
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V53184
ISBN (E-Book): 978-3-638-48700-9

Dateigröße: 217 KB

Zusammenfassung / Abstract

1. Einleitung In der folgenden Ausarbeitung möchte ich mich mit den regional unterschiedlichen Dialekten in Nordamerika beschäftigen. Nach einer kurzen Einführung in die Entstehung von Dialekten am Beispiel der Vereinigten Staaten und zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die an der Einteilung der USA in Dialektzonen beteiligt waren, werde ich mich kurz mit der Frage auseinandersetzen, wie diese Regionen voneinander abzuteilen sind und auf welche Einteilung ich meine Ausführungen stützen möchte. Danach werde ich kurze Einblicke in diese Regionen und jeweils einige Beispiele zu dem jeweiligen Dialekt geben. Nicht näher eingehen werde ich jedoch auf sozial bedingte Unterschiede – diese prägen weniger einen Dialekt als weitaus eher Slangsprachen. Neben den größeren Regionen werde ich des Weiteren einige Städte und Staaten näher untersuchen, die aus der groben Einteilung durch besondere Auffälligkeiten hervorstechen. 2. Fakten zur Entstehung von Dialekten und zur regionalen Einteilung derselben 2.1 Wie entstehen regionale Dialekte? Bei der Entstehung von Dialekten spielen vielerlei Faktoren eine maßgebende Rolle. Ich möchte im Folgenden nur die vier wichtigsten nennen. Der geschichtlich am weitesten zurückliegende Faktor ist der der Besiedlung der USA. Mal nur ausgehend von anglophonen Siedlern kam es bei der Dialektbildung vor allem darauf an, dass jene aus verschiedenen Teilen Englands kamen und bereits unterschiedliche Dialekte mitbrachten. Viele Immigranten aus z.B. Südengland blieben im östlichen New England und prägten die Entwicklung der dortigen Sprache, während Immigranten aus Westengland sich eher in den Gebieten des heutigen New Jersey und der Umgebung von Delaware niederließen.


Textauszug (computergeneriert)

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Anglistik und Amerikanistik
PS: English World-Wide
Wintersemester 2003/2004

Regional Varieties of American English

von: Rebecca Schuster

 


Inhalt

1. Einleitung 3

2. Fakten zur Entstehung von Dialekten und zur regionalen Einteilung derselben

2.1 Wie entstehen regionale Dialekte? 3
2.2 Wissenschaftliche Einteilungen in die regionalen dialektalen Gebiete: Pioniere der „Linguistic Geography“ 4

3. Die Regionen 4

3.1 New England: The Yankee Accent 5
3.2 New York City: „Brooklynese” or „Noo Yawkese” 6
3.3 The Great Lake Dialects 7
3.4 The Upper Midwest Dialects 7
3.5 The Midland Dialects 7

3.5.1 Pennsylvania Dutch 8

3.6 The South 8

3.6.1 Mountain Southern 9
3.6.2 Coastal Southern 10

3.6.2.1 Louisiana: Creole, Cajun und Gumbo 10
3.6.2.2 Texas 11

3.7 Western Dialect 12

3.7.1 Hawaiian da kine talk 12

4. Schluss 13

Literaturverzeichnis 14

 


 

1. Einleitung

In der folgenden Ausarbeitung möchte ich mich mit den regional unterschiedlichen Dialekten in Nordamerika beschäftigen. Nach einer kurzen Einführung in die Entstehung von Dialekten am Beispiel der Vereinigten Staaten und zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die an der Einteilung der USA in Dialektzonen beteiligt waren, werde ich mich kurz mit der Frage auseinandersetzen, wie diese Regionen voneinander abzuteilen sind und auf welche Einteilung ich meine Ausführungen stützen möchte. Danach werde ich kurze Einblicke in diese Regionen und jeweils einige Beispiele zu dem jeweiligen Dialekt geben. Nicht näher eingehen werde ich jedoch auf sozial bedingte Unterschiede – diese prägen weniger einen Dialekt als weitaus eher Slangsprachen. Neben den größeren Regionen werde ich des Weiteren einige Städte und Staaten näher untersuchen, die aus der groben Einteilung durch besondere Auffälligkeiten hervorstechen.

2. Fakten zur Entstehung von Dialekten und zur regionalen Einteilung derselben

2.1 Wie entstehen regionale Dialekte?

Bei der Entstehung von Dialekten spielen vielerlei Faktoren eine maßgebende Rolle. Ich möchte im Folgenden nur die vier wichtigsten nennen. Der geschichtlich am weitesten zurückliegende Faktor ist der der Besiedlung der USA. Mal nur ausgehend von anglophonen Siedlern kam es bei der Dialektbildung vor allem darauf an, dass jene aus verschiedenen Teilen Englands kamen und bereits unterschiedliche Dialekte mitbrachten. Viele Immigranten aus z.B. Südengland blieben im östlichen New England und prägten die Entwicklung der dortigen Sprache, während Immigranten aus Westengland sich eher in den Gebieten des heutigen New Jersey und der Umgebung von Delaware niederließen.

Der zweite Faktor geht eng einher mit eben dieser ersten Welle der Besiedlung. Denn mit der angehenden Migration nach Westen, ins Landesinnere, nahmen die Siedler wiederum ihre Dialekte in andere Regionen mit. Das erklärt zum Beispiel, warum man auch im Mittleren Westen Anklänge des Neu England Dialektes findet. Der dritte wichtige Faktor ist der Sprachenkontakt. Neben den Engländern kamen Immigranten aus den verschiedensten Ländern – Deutschland, Spanien (wobei der Kontakt bedingt durch deren Ansiedlung im Westen Amerikas erst später zustande kam), Frankreich, Italien und so fort – und mit ihnen ihre Sprache und Kultur. Beide flossen zusammen in die neu entstehenden Dialekte ein. In manchen Ausnahmefällen kam es jedoch nicht zu einer Verschmelzung, sondern die Ursprungssprache blieb ganz oder aber in dominanten Anteilen zurück (siehe Kapitel 3.5.1). Der letzte Faktor, den ich hier noch ansprechen möchte, ist der der Wirtschaft, der eng verbunden ist mit der geographischen Lage der einzelnen Regionen. Je nachdem, ob es eine landwirtschaftliche Region war, eine deren Wirtschaft auf Bergbau beruhte oder aber auf Fischerei, wurden die Dialekte dieser Regionen durch die Entstehung neuer „Fachausdrücke“ charakteristisch geprägt.

2.2 Wissenschaftliche Einteilungen in die regionalen dialektalen Gebiete: Die Pioniere der „Linguistic Geography“

Einer der Pioniere in der „Linguistic Geography“ war Hans Kurath, der in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts einen wichtigen Grundstein dafür legte: 1939 erschien die erste Ausgabe des „Linguistic Atlas of New England“ (LANE), dem bald ähnliche „Atlas“ - Werke für die weiteren Regionen folgten. In den 60er Jahren setzte Frederic Cassidy diese Arbeit fort. Mit dem „DARE“(Dictionary of American Regional English) knüpfte er an die “Atlas” - Bände an und füllte die Lücken, die diese gelassen hatten – u. a. wurden dort einige Subdialekte aus den westlichen Staaten nur andeutungsweise behandelt.

Seit den 60er Jahren und bis heute ist der Linguist William Labov federführend auf diesem Gebiet. Dieser beschäftigt sich u. a. mit den so genannten Northern und Southern City Shifts, auf die ich hier aber nicht bzw. nur oberflächlich eingehen werde, da sie ein komplexes Thema für sich darstellen.

3. Die Regionen

[...]


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