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Superstars heute - zwischen sportlicher Höchstleistung und kommerziellem Überflug. Gezeigt an ausgewählten Beispielen aus der NBA

Scholary Paper (Seminar), 2000, 34 Pages
Author: Diplom-Informationswirt Jan Dittel
Subject: Sport - Sport Economics, Sport Management

Details

Event: Sport und Marketing
Institution/College: Technical University of Darmstadt (Sportwissenschaft)
Tags: NBA, Basketball, Sportler, Kommerz, Superstar
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2000
Pages: 34
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V5358
ISBN (E-book): 978-3-638-13262-6
ISBN (Book): 978-3-638-63895-1
File size: 327 KB

Abstract

Die Arbeit behandelt den Spagat und die Ambivalenz der heutigen Superstars in der amerikanischen Profibasketball Liga NBA zwischen den zu erbringenden sportlichen Höchstleistungen und dem unverhältnismäßigen kommerziellen Apparat der NBA und Ihrer Werbepartner.


Excerpt (computer-generated)

Superstars heute - zwischen sportlicher Höchstleistung und kommerziellem Überflug. Gezeigt an ausgewählten Beispielen aus der NBA

von Jan Dittel

Inhalt

Einleitung

1. Definition des Begriffes "Superstar" S. 4

2. Die amerikanische Profibasketball-Liga NBA S. 4
2.1 Die Entwicklung hin zur NBA S. 4
2.2 Die NBA heute S. 5

3. Die Möglichkeiten für einen Spieler, in die NBA aufgenommen zu werden S. 6
3.1 Als Draft Pick S. 6
3.2 Als Free Agent S. 6

Hauptteil

1. Die verschiedenen Entwicklungswege zum Superstar in der NBA S. 7
1.1 Durch sportliche Höchstleistung S. 7
1.1.1 Am College S. 7
1.1.2 In anderen Ligen S. 8
1.1.3 In der NBA S. 9
1.2 Durch Spekulation auf zu erwartende Entwicklung S. 9

2. Die sportlichen Ansprüche an die Superstars S. 10
2.1 Von Seiten der Vereine S. 10
2.1.1 Ansprüche des Managements S. 10
2.1.2 Ansprüche des Teams S. 11
2.1.2.1 Integration des Superstars S. 11
2.1.2.2 Führungsrolle des Superstars S. 11
2.1.2.3 Akzeptanz der Autorität des Trainers S. 12
2.2 Von Seiten der Medien und der Fans S. 13
2.2.1 Sportlicher Erfolg S. 13
2.2.2 Unterhaltungswert S. 14

3. Popularität und Vorbildcharakter S. 15
3.1 Superstars machen die Sportart Basketball populär S. 15
3.1.1 Einige Stars prägen jeweils eine ganze Ära S. 15
3.1.2 Namen von Superstars reichen über Ligagrenzen heraus S. 16
3.1.3 Basketball als populärste Sportart der Welt S. 16
3.2 Vorbildfunktion für andere Spieler in der NBA S. 17
3.3 Idolfunktion für (meist jugendliche) Fans S. 17
3.3.1 auf sportlicher Basis S. 18
3.3.2 auf sozialer Basis S. 18
3.3.3 auf wirtschaftlicher Basis S. 18
3.3.4 Ambivalenz der Idolfunktion S. 19

4. Die kontroversen Spielergagen in der NBA S. 20
4.1 Superstars S. 20
4.2 Normalverdiener in der NBA S. 21
4.3 Rookies [Spieler im ersten Jahr] S. 22
4.4 Superstars mit verhältnismäßig niedrigem Gehalt S. 22

5. Andere Einkünfte der Superstars S. 23
5.1 Aus Werbeverträgen S. 23
5.1.1 Mit Sportartikelherstellern S. 23
5.1.2 Sonstige S. 23
5.2 Merchandising S. 24
5.2.1 Videos und Trading Cards S. 24
5.2.2 Jordan Brand von Jordan Inc. S. 24
5.2.3 Fanartikel S. 25
5.3 Film- und Fernsehrollen S. 25
5.3.1 Space Jam S. 25
5.3.2 Double Team S. 25
5.3.3 Sonstige S. 26
5.4 Superstars im Vergleich mit anderen Sportgrößen S. 26

6. Kommerzielle Risiken für Superstars S. 27
6.1 Arbeitsunfähigkeit nach Sportlerkarriere S. 27
6.2 Arbeitskämpfe S. 27
6.3 Konventionalstrafen der Liga und Vereine S. 28
6.4 Neue Regelungen der Spielertarife in der NBA S. 29

7. Identifizierung der Superstars mit ihrer Rolle S. 29
7.1 Erfüllung der Erwartungen S. 29
7.2 Persönliche Einstellung S. 30

Schluß

1. Ambivalenz eines Lebens als Superstar S. 31
1.1 Vorteile S. 31
1.2 Nachteile S. 32

2. Blick in die Zukunft S. 33

Literatur

Einleitung

I. Definition des Begriffes "Superstar"

Was muss man eigentlich unter dem Begriff "Superstar" verstehen? Volkstümlich versteht man darunter jemanden, der wegen einer speziellen Tat, Begabung oder eines speziellen Berufes sehr vielen Leuten bekannt, sprich berühmt ist.
Das Wort "Superstar" selbst kommt aus dem Englischen und ist eine Zusammensetzung aus dem Präfix "Super" und dem Nomen "Star". Im Illustrierten Wörterbuch der deutschen Sprache (M-Z) aus der DAS BESTE Sachbücherreihe von 1995 wird der Begriff "Star" auf Seite 1424 folgendermaßen definiert: Ein Star ist ein "gefeierter, berühmter Künstler", bzw. "jmd., der auf einem bestimmten Gebiet Berühmtheit erlangt hat". Ein solches Gebiet kann nun z.B. Politik, Wirtschaft, Musik oder Sport sein. Das Präfix "Super" ist vom lateinischen "super" abgeleitet und bedeutet laut Illustriertem Wörterbuch der deutschen Sprache von 1995, S. 1470 "oben, (dar)über; über - hinaus", oder salopp gesprochen: "überragend".
Der Begriff "Superstar" wird im selben Buch auf Seite 1471 definiert als "überragender Star", also als jemanden, der noch über die eigentlichen Berühmtheiten hinaus berühmt ist.
Im Umgangssprachlichen wird der Begriff "Superstar" hauptsächlich in Hinblick auf die Gebiete Film, Musik und Sport gebraucht. Die folgende Facharbeit handelt von Superstars in der amerikanische Profibasketball-Liga National Basketball Association, oder abgekürzt NBA. Zur NBA folgen nun einige Erklärungen.

II. Die amerikanische Profibasketball-Liga NBA

2.1 Die Entwicklung hin zur NBA

Die Anfänge der National Basketball Association reichen zurück bis in das Jahr 1946. In diesem Jahr beschloss eine Gruppe von Mitgliedern der Arena Association of America, die aus einem Zusammenschluß von Stadionbesitzern bestand, eine Liga zu gründen, die sie die Basketball Association of America (BAA) nennen wollten. Der Hintergedanke dieser Stadionbesitzer war, Unterhaltung anzubieten, um vom ansteigenden Konsumverhalten der Amerikaner in der Zeit kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges zu profitieren. Es wurden 11 Vereine gegründet, die in zwei Divisions [Abteilungen] gegeneinander antraten.
Die östliche Abteilung bestand aus den Boston Celtics, den Philadelphia Warriors, den Providence Steamrollers, den Washington Capitols, den New York Knickerbockers und den Toronto Huskies.
Die Pittsburgh Ironmen, die Chicago Stags, die Detroit Falcons, die St. Louis Bombers und die Cleveland Rebels stellten die westliche Abteilung dar.
Jeder Verein hatte jährlich 10.000 Dollar an die Liga zu zahlen. Diese Beträge wurden für organisatorische Aufgaben und das Gehalt des Ligapräsidenten verwendet.
Mit dem Zusammenschluss mit der National Basketball League (NBL), die ihren Schwerpunkt im mittleren Westen hatte, schlug 1950 die Geburtsstunde der National Basketball Association (NBA). Dieser Dachverband trug zu damaliger Zeit schon die meisten Merkmale der heutigen NBA.

2.2 Die NBA heute

In den mittlerweile fast fünf Jahrzehnten seit ihrer Gründung entwickelte sich die NBA zu einem florierenden Wirtschaftsunternehmen, das nach Collins, 1998, S. 21 allein in der Saison 1994/95 "durch den Verkauf von Eintrittskarten und Fan-Artikeln, durch den Absatz von Videos, durch Werbeeinnahmen und die Vermarktung von Fernsehrechten weltweit die stolze Summe von drei Milliarden Dollar" einspielte.
Heute spielen 29 Vereine in der NBA. Diese sind in zwei Conferences [Oberabteilungen] aufgeteilt, von denen jede wiederum in zwei Divisions zerfällt. Insgesamt gibt es also vier Divisions. Gegliedert ist die Liga mit ihren Vereinen nach folgender Tabelle:

[...]


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