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Verbesserung der allgemeinen Ausdauerfähigkeit durch spielerische Übungsformen - Ein Unterrichtsentwurf

Lesson Plan, 2005, 24 Pages
Author: Steffen Knäbe
Subject: Sport - Theory and Practice

Details

Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 24
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V53582
ISBN (E-book): 978-3-638-48992-8
ISBN (Book): 978-3-638-67820-9
File size: 293 KB
Notes :
Unterrichtsentwurf einer Lehrprobenstunde im Sportunterricht zur Verbesserung der allgemeinen Ausdauerfähigkeit


Abstract

Die folgenden Lernziele dieser Unterrichtsstunde orientieren sich am Kompetenzmodell des Thüringer Lehrplans für Sport. Es soll eine Grundbildung gesichert, indem verschiedene Kompetenzen entwickelt werden, „... wobei die Lernkompetenz im Mittelpunkt steht.“ Sie „... hat eine integrative Funktion ... und ist bestimmt durch Sach-, Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz.“1 1.1 Grobziel x Durch spielerisches Laufen sollen die Schüler ihre allgemeine Belastbarkeit erhöhen, sowie dazu befähigt werden, sich nach Belastungen wieder rasch erholen zu können. 1.2 Methodenkompetenz x Die Schüler verbessern in dieser Stunde zunehmend ihre Fähigkeiten in Organisationsformen, Gruppenarbeit sowie Staffelläufen. 1.3 Sachkompetenz x Die Schüler verbessern zunehmend ihre allgemeine Ausdauerfähigkeit, sowie ihre Schnelligkeitsausdauer x Weiterhin lernen die Schüler eine neue Gruppenübungsform zum Trainieren der allgemeinen Ausdauerfähigkeit kennen. 1.4 Selbstkompetenz x Die Schüler lernen in spielerischem Umgang mit anderen Schülern sich selbst und ihre sportlichen Leistungen mit anderen zu vergleichen und dementsprechend besser einzuschätzen ...


Excerpt (computer-generated)

Verbesserung der allgemeinen Ausdauerfähigkeit
durch spielerische Übungsformen

von: Steffen Knäbe

 


Inhaltsverzeichnis

1. Ziele der Stunde (Lernziele) 3

1.1 Grobziel 3
1.2 Methodenkompetenz 3
1.3 Sachkompetenz 3
1.4 Selbstkompetenz 3
1.5 Sozialkompetenz 4

2. Bedingungsanalyse 4

2.1 Institutionell-materielle Bedingungen 4
2.2 Personelle Bedingungen 5

3. Didaktische Überlegungen 6

3.1 Sachanalyse 6

3.1.1 Allgemeine Grundlagen des Ausdauertrainings 6
3.1.2 Methoden des Trainings 8

3.2 Didaktische Analyse 10
3.3 Einbindung in das Stoffgebiet 11
3.4 Bezug zum Lehrplan 12

4. Methodische Entscheidungen 12

5. Geplanter Unterrichtsverlauf 15

Anhang 17

Beispielortsschild 18

Laufzettel für die verschiedenen Gruppen 19

Würfelspiel Staffelbogen 23

Quellennachweise 24




 

 

1. Ziele der Stunde (Lernziele)

Die folgenden Lernziele dieser Unterrichtsstunde orientieren sich am Kompetenzmodell des Thüringer Lehrplans für Sport. Es soll eine Grundbildung gesichert, indem verschiedene Kompetenzen entwickelt werden, „... wobei die Lernkompetenz im Mittelpunkt steht.“ Sie „... hat eine integrative Funktion ... und ist bestimmt durch Sach-, Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenz.“1

1.1 Grobziel

• Durch spielerisches Laufen sollen die Schüler ihre allgemeine Belastbarkeit erhöhen, sowie dazu befähigt werden, sich nach Belastungen wieder rasch erholen zu können.

1.2 Methodenkompetenz

• Die Schüler verbessern in dieser Stunde zunehmend ihre Fähigkeiten in Organisationsformen, Gruppenarbeit sowie Staffelläufen.

1.3 Sachkompetenz

• Die Schüler verbessern zunehmend ihre allgemeine Ausdauerfähigkeit, sowie ihre Schnelligkeitsausdauer
• Weiterhin lernen die Schüler eine neue Gruppenübungsform zum Trainieren der allgemeinen Ausdauerfähigkeit kennen.

1.4 Selbstkompetenz

• Die Schüler lernen in spielerischem Umgang mit anderen Schülern sich selbst und ihre sportlichen Leistungen mit anderen zu vergleichen und dementsprechend besser einzuschätzen.

1.5 Sozialkompetenz

• Durch ein ständiges Üben und Trainieren mit- und auch gegeneinander wird ein jeder Schüler zu sportlich notwendiger Toleranz, Akzeptanz und Fairness gegenüber Mit- und auch Gegenspielern befähigt.

2. Bedingungsanalyse

2.1 Institutionell-materielle Bedingungen

Im Rahmen der zweiten Ausbildungsphase als Lehramtsanwärter kam ich im September 2003 an die Staatliche Regelschule 29 in Kerspleben. Die Schule liegt direkt am Ortseingang aus Richtung Erfurt und ergibt durch zahlreiche Bäume und angrenzende Wiesen und Felder ein sehr idyllisches Bild. Das Einzugsgebiet ist entsprechend einer Dorfschule relativ groß. So werden Jugendliche aus Kerspleben, Erfurt, Vieselbach, Hochstedt, Wallichen und Töttleben unterrichtet. Momentan sind ca. 20 Lehrkräfte im Einsatz, um die Schüler und Schülerinnen zu unterrichten. In diesem Schuljahr sind es genau 180 Jugendliche, welche hier ihrer Schulpflicht nachkommen. Davon sind 85 weiblichen, und 95 männlichen Geschlechts. Neben den Realschulklassen gibt es jeweils in den Klassenstufen 8 und 9 eine Hauptschulklasse. In den Klassen 5 und 7 sind die Hauptschüler in den Realschulklassen integriert, da die Schüleranzahl nicht für eine eigenständige Klasse ausreichen würde. Der direkt an die Schule angrenzende Sportplatz mit seiner Sprunggrube und ca. 350m langen Aschenbahn ist für Spielformen und Übungen im Freien ausreichend geeignet, innerhalb kürzester Zeit zu erreichen und macht daher kombinierte Stunden (innen/außen) sehr gut möglich. Die materiellen Möglichkeiten in der Halle sind aber sehr begrenzt und es bedarf nicht zuletzt durch einen starken Platzmangel an sehr viel Flexibilität und Einfallsreichtum, die gegebenen Bedingungen bestmöglich zu nutzen.

Die Lehrprobe findet an einem Freitag, den 03.06.2005 in der Klasse 6 statt. Die Unterrichtsstunde wird dabei um 11.05 Uhr beginnen und um 11.50 Uhr enden. Festzuhalten bleibt hierbei, dass die Schüler vor der Stunde nur eine 5-minütige Pause haben um die Umkleidekabinen aufzusuchen, eventuell noch zu warten bis sich die Grundschulklassen umgezogen haben, und sich für den Sportunterricht bereit zu machen. Dadurch kann es zu Verzögerungen des Stundenbeginns kommen. Das Stundenende kann allerdings genau bis 11.50 Uhr skaliert werden, da eine 25- minütige Mittagspause folgt und den Schülern dadurch genügend Zeit zum Umziehen gegeben ist. Alles in allem werden also ca. 40 Minuten für die Unterrichtsstunde zur Verfügung stehen. Da das Wetter an diesem Tag sehr wechselhaft sein wird, liegt ein alternativer Stundenverlauf für die Halle anbei.

2.1 Personelle Bedingungen

[...]


1 THÜHRINGER KULTUSMINSTERIUM (Hrsg.): Thüringer Lehrplan für die Regelschule und für die Förderschule mit dem Bildungsgang der Regelschule – Sport 1999, 5


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