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Subtitle: Im Vergleich mit späteren Werken (1824/25) der gleichen Thematik und dem graphischen Zyklus der Tauromaquia
Presentation (Elaboration), 1995, 22 Pages
Author: Dr. Sabine Busch-Frank
Subject: Art - Painting
Details
Institution/College: LMU Munich
Tags: Stierkampfbilder, Hauptseminar, Profane, Themen, Jahre
Year: 1995
Pages: 22
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 15 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-49226-3
ISBN (Book): 978-3-638-66294-9
File size: 253 KB
Goyas Stierkampfbilder binden einen eigenen inhaltlichen Komplex in seinem Werk - und nachdem sie in der Entstehungszeit weit auseinanderliegen, bieten sie einen lohnenden Querschnitt durch die verschiedenen Phasen seines Schaffens.
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Abstract
Mit seiner Begeisterung für den traditionellen Stierkampf und seine bildhafte Dokumentation war Goya nicht allein in der bildenden Kunst - Picasso sollte später sogar ganze Serien nach Goyas Vorbild malen, um nur den bekanntesten der ebenfalls mit Stiermotiven arbeitenden Künstler zu nennen. Die vorliegende Arbeit, welche als Referat mit anschließender Hausarbeit im Grundstudium Kunstgeschichte gehalten wurde, geht den verschiedenen Werken Goyas mit Stierkampfthemen aus allen Schaffensperioden, Techniken und Stilphasen nach und unternimmt den Versuch, eine Entwicklungslinie innerhalb dieses Themenbereichs darzustellen.
Excerpt (computer-generated)
Referat und Hausarbeit
zur fünften Sitzung: "Profane Themen der Jahre 1789 - 1793"Hauptseminar Kunstgeschichte: F. Goya 5. Fachsemester Kunstgeschichte im Nebenfach
Thema: Die Stierkampfbilder (corride) von ca. 1792/93 im Vergleich mit den späteren Werken (1824/25) der gleichen Thematik und dem graphischen Zyklus der Tauromaquia
Referentin: Sabine Busch
1995
Gliederung
1. Einleitung ... 2
2. Bemerkungen zum Forschungsstand ... 2
3. Goyas Stierkampf – Bilder ... 3
3. 1. Die Stierkampfbilder (corride) von ca. 1792/93 ... 4
3.1.1. Toros en la dehasa (Auswahl der Stiere ... 5
3. 1. 2. Tod eines Picadors ... 7
3. 2. Die "Tauromaquia" ... 8
3. 2. 1. Die "Tauromaquia" und Pepe Illo (1754 - 1801) ... 9
3. 2. 2. "Los moros hacen otro capeo en plaza con su albornoz" (Die Mauren reizen den Stier in der Arena mit ihrem Burnus) ... 10
3. 2. 3. "Pepe Illo haciendo el recorte al toro" (Pepe Illo macht vor dem Stier eine "Recorte") ... 11
3. 2. 4. "La desgraciada muerte de Pepe Illo en la plaza de Madrid" (Der tragische Tod des Pepe Illo in der Arena von Madrid) ... 12
3. 2. 5. Überlegungen zur Deutung der "Tauromaquia" - Exkurs zum Forschungsstand ... 13
3. 3. Die Stierkampfbilder von 1824/25 ... 15
3. 3. 1. Corrida suerte de vara (Der Stierkampf) ... 15
3. 3. 2. Der Tod des Picador ... 16
4. Zusammenfassung und Schluss: Versuch der Darstellung einer Entwicklungslinie in Goyas Stierkampfbildern ... 18
4. 1. Die unkommentierte Darstellung des Stierkampfes ... 18
4. 2. Die Darstellung des Stierkampfes aus der Sicht des Aficionado ... 19
4. 3. Die moralische Wertung des Stierkampfes ... 19
Literaturverzeichnis: ... 21
1. Einleitung
Wenn ein spanischer Künstler wie Francesco Goya sich mit der in Spanien geradezu als Politikum behandelten Thematik des Stierkampfes beschäftigt, ist das - obwohl es keinerlei Vorbilder für solche Darstellungen gibt - nicht weiter verwunderlich. Goya malte auch andere spanische Topoi wie Majas und Majos, Volksbräuche (z. Bsp. "Das Begräbnis der Sardine") und politische Bilder (z. Bsp. "Der 2. Mai 1808 in Madrid"). Warum sollte er, der Schilderer des Spaniens seiner Zeit, also ausgerechnet den Volkssport seiner Zeit nicht auf die Leinwand bannen?
Vorbilder in der Art der Darstellung lassen sich in den Jagdbildern sehen, welche schon seit frühen Felsbildern im ostspanischen Kulturkreis in beinahe jedem Jahrhundert nachweisbar sind. Man denke nur an die Jagddarstellungen Rubens1, wo die Darstellung von Mensch und Tier im Kampf vor allem auf Goyas späte Stierkampfbilder vorauszuweisen scheint. Goya fand also die Thematik bereits vor, schuf aber mit der Darstellung des Kampfes zwischen Stier und Mensch ein eigenständiges Genre. Gerade diese Bilder aber wurden zur Anregung für spätere Künstler: Manet und Degas studierten die Form der Darstellung und die Raumaufteilung und Picasso arbeitete sogar ganze Serien nach Goyas Vorbild2. Doch all diese Nachfolgewerke müssen in vorliegender Arbeit ausgespart werden. Hier soll der Versuch gemacht werden, die wichtigsten Stierkampfbilder Goyas in chronologischer Reihenfolge zu betrachten und den sich wandelnden Umgang des Künstlers mit der Thematik zu verfolgen. Da die Menge des zur Verfügung stehenden Materials3 den Rahmen der Arbeit sprengen würde, muss hier eine Beschränkung auf wenige exemplarische Werke erfolgen
[...]
1 Vgl. Abb. 19
2 Vgl. Abb. 17 und 18
3 Goya schuf über 100 Werke zur Stierkampfthematik, dazu kommen noch Skizzen und Vorzeichnungen
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