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Scholary Paper (Seminar), 2005, 21 Pages
Author: Dipl. Wirtschaftsing. Eric Dreier
Subject: Industrial Engineering and Management
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Wilhelmshafen (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen)
Tags: Analyse, Telekommunikationsmarktes, EU-Beitrittsländer, Beispiel, Tschechischen, Republik, Seminar, Wirtschaft/Telekommunikation
Year: 2005
Pages: 21
Grade: 1.3
Bibliography: ~ 26 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-49261-4
ISBN (Book): 978-3-638-77936-4
File size: 332 KB
Die Arbeit beinhaltet eine komplette Analyse des Tschechischen Telekommunikationsmarktes inklusive Landesgeschichte, Volkswirtschaft, Unternehmen, Dienste und Services im Bereich Telefonie, Mobiltelefonie, Internetzugang, Werbung, TV, etc.
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Abstract
Der tschechische Telekommunikationsmarkt hat sich in der Vergangenheit massiv verändert. Sein Wurzeln gehen jedoch historisch weit zurück. Der folgende Text beinhaltet die Analyse des Tschechischen Telekommunikationsmarktes inklusive Landesgeschichte, Fakten zur Volkswirtschaft und Unternehmen, sowie zu Diensten und Services die im Bereich Telefonie, Mobiltelefonie und Internetzugang angeboten werden. Außerdem wird zusätzlich auf die Bedeutung von Werbung im Internet, Radio und TV eingegangen, sowie ein Überblick über die TV Landschaft an sich gegeben.
Excerpt (computer-generated)
Analyse des Telekommunikationsmarktes der EUBeitrittsländer
am Beispiel der Tschechischen Republik
von: Eric Dreier
Wintersemester 2004/2005
Inhalt
1. Die Geschichte der Tschechischen Republik
2. Die Tschechische Republik in Zahlen und Fakten
2.1 Das Land
2.2 Die Volkswirtschaft
2.3 Die Bevölkerung
2.4 Die Ausstattung der Haushalte
3. Der Telekommunikationsmarkt
3.1 Übersicht
3.2 Marktbedingungen
3.3 Marktregulierung
3.4 Die Regulierungsbehörde
3.5 Marktanteile im TK-Sektor
4. Das Telefonnetz
4.1 Übersicht
4.2 Das Festnetz
4.3 Preselection
4.4 Das Mobilfunknetz
5. Das Internet
5.1 Übersicht
5.2 Der Faktor Werbung im Internet
5.3 Zugangstechniken
5.4 Strategien
6. Der audiovisuelle Bereich
6.1 Übersicht
6.2 Marktanteile
7. Fazit
8. Anhang
8.1 Die wichtigsten Unternehmen der ITK-Branche
8.1.1 Kurzübersicht
8.1.2 Beispiel 1: Cesky Telecom
8.1.3 Beispiel 2: Eurotel
8.1.4 Beispiel 3: T-Mobile CR
8.1.5 Die höchsten Wachstumsraten im ITK-Sektor
8.2 Abkürzungsverzeichnis
8.3 Quellenverzeichnis
1. Die Geschichte der Tschechischen Republik
Die Tschechische Republik ist eine der jüngsten Republiken des neuen Europas. Ihre Geschichte beginnt mit der Gründung der ersten Tschechoslowakischen Republik (CSR) nach dem ersten Weltkrieg. Diese Gründung geschah am 18. Oktober 1918 durch die Abspaltung von Teilen Österreich-Ungarns – hauptsächlich Slowakei – und Teilen des Deutschen Reiches – hauptsächlich Böhmen und Mähren – um den dort lebenden Völkern einen eigenen Staat zu schaffen und die Macht Österreichs und des Deutschen Reiches in Europa zu schwächen. Unter steigendem politischem Druck wird die CSR 1938 gezwungen Teilgebiete an Polen und Ungarn abzutreten. Der geschwächte Staat zerfällt entgültig, als das Deutsche Reich die Abtretung der Sudetengebiete fordert und Böhmen und Mähren besetzt und zum Protektorat erklärt. Durch den großen außenpolitischen Druck wird auch die Slowakei gezwungen sich in den Schutz des Führers zu begeben. Die Slowakei bleibt aber weiterhin, zumindest nach außen, ein souveräner Staat.
1939, nach dem Beginn des 2. Weltkrieges, tritt die Slowakei dem 3-Mächte-Pakt bei um kriegerische Auseinandersetzungen mit der übermächtigen Wehrmacht zu verhindern. Dies veranlasst die Heeresführung-Ost im Laufe des Krieges, durch den dadurch gewährten ungehinderten Transit durch die Slowakei, die Stadt Prag, die nun die best Lage zu allen Frontstellungen im Osten hat, zum Drehkreuz des Nachschubes für die Ostfront zu machen. Ergebnis dieser Entscheidung war der massive Ausbau aller Kommunikationseinrichtungen rund um Prag und in Richtung Berlin und der Ostfront. Auch heute ist Prag noch Dreh- und Angelpunkt für den gesamten Verkehr aus Ost- und Südosteuropa. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges erfolgte die Anlehnung an die Besatzungsmacht der UdSSR und am 25. Februar 1948 die Gründung der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) mit der Wiedereingliederung der Slowakei. Das von den Deutschen erstellte und weitestgehend unzerstörte Kommunikationsnetz wurde als Grundstock für das Telefonnetz der CSSR wieder vollständig instand gesetzt und in Betrieb genommen.
1969 erfolgte die Föderalisierung der CSSR die bis 1992 in Form der Tschechoslowakischen Föderalen Republik (CSFR) Bestand hatte. Der Name CSFR wurde jedoch erst nach dem Ende des kalten Krieges offiziell geführt. Am 25.November 1992 wurde im Föderalen Parlament das Gesetz zur Auflösung der CSFR beschlossen, welches am 1. Januar 1993 mit Gründung der Tschechischen Republik und der Slowakischen Republik in Kraft trat. Da die Kommunikationseinrichtungen in der ehemaligen CSFR nach Kriegsende kaum ausgebaut worden sind und die im 2. Weltkrieg durch den späten Beitritt der Slowakei zum 3-Mächte-Pakt vorhandene „Trennung der Kommunikationseinrichtungen“ zwischen Böhmen/Mähren und der Slowakei immer noch mehr oder weniger Bestand hatte, brachte auch die erneute (teilweise) Trennung der Einrichtungen keine weiteren Probleme mit sich.
2. Die Tschechische Republik in Zahlen und Fakten
2.1 Das Land
Die Tschechische Republik (CR) ist eine Republik mit Mehrparteiensystem. Die Staatsführung obliegt dem Staatspräsidenten, die Regierungsführung dem Premierminister. Die Amtssprache ist Tschechisch. Die Einwohnerzahl im 78.884km² großen Gebiet der CR beläuft sich auf ca. 10,3 Mio. Einwohner, von den ca. 1,3 Mio. in der Hauptstadt Prag leben. Gesetzliches Zahlungsmittel ist die Tschechische Krone; aber auch Euro und Dollar werden, zumindest in den Städten, akzeptiert. Die Bevölkerungsdichte liegt mit etwa 130 Einwohnern je km² wenig über der Hälfte der Bevölkerungsdichte der BRD von 235 Einwohnern je km². Das amtliche internationale Landeskennzeichen ist CZ, ebenso die Internet- TLD .cz. Die internationale Telefonvorwahl lautet +420. (Quellen: [AA-1], [AA-2])
2.2 Die Volkswirtschaft
Die tschechische Volkswirtschaft hat sich in den letzten 15 Jahren rasant entwickelt. Das BIP stieg im letzten Jahr auf 59.039.490.000 US-$, woraus sich ein BIP pro Kopf in Höhe von 5.760 US-$ ergibt. Geht man vereinfacht davon aus, das die Kaufkraft des Dollars im eigenen Land in etwa der durchschnittlichen Kaufkraft des Euros in der EU15 entspricht , so lässt sich feststellen, dass unter Berücksichtigung der Kaufkraftparität (KkP) zwischen US-$ und tschechischer Krone, das BIP der CR (ca. 157Mrd.US-$ inkl. KkP) nur wenig unter dem BIP des Landes Niedersachsen (ca. 183Mrd. €) liegt. Dies gilt ebenso für das Pro-Kopf- BIP. Dieses beträgt für die Tschechische Republik 15.328 US-$ und für das Land Niedersachsen ca. 22.700 €. Hieraus lässt sich ohne weitere Schwierigkeiten erkennen, dass die CR, wenn auch nicht mit der Volkswirtschaft der großen EUMitgliedsstaaten, so aber mindestens mit den Volkwirtschaften der kleineren EUMitgliedsstaaten mithalten kann.
Das geringe Wirtschaftswachstum von 2,0% und die relativ hohe Arbeitslosigkeit von 9,8% in 2003 weisen eindeutig darauf hin, dass auch in der CR der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft sehr weit fortgeschritten ist und zunehmend hochqualifizierte Arbeitskräfte gesucht werden. Untermauert wird diese Tatsache durch den Anteil der einzelnen volkswirtschaftlichen Sektoren am BIP. Zum Gesamt-BIP trägt der Sektor Landwirtschaft nur 3,8%(2.243.500.620 US-$) bei. Auch der Anteil des Industriesektors ist mit einem Beitrag von nur 41% (24.206.190.900 US-$) weit weniger am gesamten BIP beteiligt, wie der Sektor der Dienstleistungen mit 55,2% (32.589.798.480 US-$), zu dem auch der Großteil des ITK-Marktes zählt.(Quelle: [WIZ-1]) Die geringe Inflationsrate deutet auf eine ausgewogene und stabile Volkswirtschaft hin.
2.3 Die Bevölkerung
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