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Goverment Statistics

Hausarbeit, 1993, 19 Seiten
Autor: Christoph Fournier
Fach: Statistik

Details

Veranstaltung: Geschichte der Statistik
Institution/Hochschule: Universität der Bundeswehr München (Institut für Statistik)
Tags: Goverment, Statistics, Geschichte, Statistik
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1993
Seiten: 19
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V54079
ISBN (E-Book): 978-3-638-49356-7

Dateigröße: 177 KB


Textauszug (computergeneriert)

Goverment Statistics

von: Christoph Fournier

 


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Hauptteil:

2.1) Zusammenfassung "Government Statistics"
2.2) Darstellungen in Statitisken – objektive Wahrheiten oder Trugbilder?

3) Literaturverzeichnis

 


 

1. Einleitung:

Der Stellenwert und die Bedeutung einer statistischen Erhebung steht und fällt mit dem Inhalt bzw. dem Themenkomplex, zu dem diese Erhebung zählt. Einer der wichtigsten statistischen Themenkreise ist der, der sich mit politischen Fragen bzw. der Arbeit der Regierung beschäftigt. Die in diesen Statistiken dargestellten Fakten dienen meist als Grundlage für Entscheidungen in der Politik bzw. zur Entschlußfindung der regierenden Partei. Gerade auf diesem Gebiet der Statistik wird klar, wie wichtig heutzutage Statistiken sind, wie sie in das Leben des Einzelnen aber auch in das Leben ganzer Staaten eingreifen. Ob als Basis von Prognosen oder als Grundlage von politischen Programmen, Statistiken sind aus dem täglichen Leben , besonders dem politischen Leben nicht mehr wegzudenken.

Deshalb möchte ich in meiner Seminararbeit dieses Thema ein wenig beleuchten und beschäftige mich deshalb mit dem Thema "Regierungsstatistik". Hierzu dient als Grundlage ein englischer Text mit dem Titel "Government Statistics" aus the International Encycopedia of the Social Sciences ( IESS ) London l968 ( l972 2nd edition ). Die Überschrift "Government Statistics ", welche auch immer wieder im Text auftaucht, wird frei mit dem Ausdruck Regierungsstatistik bzw. Regierungserhebung oder Staatliche Statistik bzw. Erhebung übersetzt. Im zweiten Teil meiner Arbeit werde ich mich mit einer aktuellen Statistik unter Einbeziehung des im Campus Verlag veröffentlichten Buches "So lügt man mit Statistik " von Walter Krämer (Frankfurt l99l) auseinandersetzen. An diesem aktuellen Beispiel möchte aufzeigen wie selbstverständlich für uns der Umgang mit Statistiken geworden ist, ohne daß wir uns Gedanken darüber machen, was hinter diesen Zahlen steht und zu welchem Zweck sie uns aufgezeigt werden.

2.1) Zusammenfassung "Government Statistics"

Der Text ist in vier Hauptabschnitte, einem Vorwort und einer Einleitung gegliedert. Die vier Hauptabschnitte wiederum enthalten jeweils mehrere Unterabschnitte. In meiner Arbeit werde ich in der selben Reihenfolge vorgehen und auf die jeweiligen Textpassagen eingehen. Im Vorwort wird zunächst auf weitere Artikel innerhalb der Enzyklopädie verwiesen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Anschließend werden die fünf Themengebiete genannt, mit Goverment Statistics Christoph Fournier welchen sich der abgedruckte Text auseinandersetzt. Da ist zunächst die Beziehung zwischen der Statistik und dem Establishment eines Nationalstaates zweitens die Reichweite bzw. der Umfang der Daten, die durch Statistiken gesammelt bzw. aufgearbeitet werden, drittens die Art und Weise, wie diese Datensammlung in den verschiedenen Teilen der Welt zustandekommen, sowie viertens das geschäftliche und professionelle Umfeld, in der die Regierungsstatistik arbeitet und zuletzt die Probleme und Schwierigkeiten die in entwickelten, aber auch in unterentwickelnden Lände der Welt auftreten. Zu diesem kurzen Vorwort möchte ich bemerken, daß der Text meiner Meinung nicht das hält , was hier versprochen wird. Zum einem mag das daran liegen, daß mir einige Bedeutungen selbst nach langen wörterbuch wälzen weiterhin verschloßen blieben, oder aber auch daran, daß der Text, wohl aufgrund seiner Kürze, auf die angegebenen Themen nur sehr schwach eingeht. In der Einleitung wird gesagt ,daß die Statistik der essentielle Teil eines erweiterten Infomationsystem im mordernen Staat ist, daß die Statistik für eine pluralistische Gesellschaft genauso unentbehrlich ist wie für einen zentralisierten Staat . Sie bildet genau wie bei Konzernen die Grundlage für Entscheidungen, wie der weitere Weg in die Zukunft zu gestallten sei . Jedes zentralisiertes System, sei es nun Staat oder Konzern , aber besonders der zentralisierte Staat, benötigt ein Feedback und dieses Feedback wird anhand der vorliegenden Statistiken herausgearbeite.

Der erste Hauptabschnitt nun mit dem Titel "Statistics and the state " handelt von der Relation zwischen Statistiken und dem Staat. Er ist wiederum in drei Unterteile gegliedert. Der Erste gibt einen kurzen historischen Überblick , der zweite Teil geht auf die Klassifizierung der Statistiken ein und der Dritte auf die Verbreitung in unserer Zeit. Sowohl in der Vergangenheit, als auch gerade heuzutage, werden Problemstellungen und deren Umfeld durch das Erheben von Statistiken analysiert und gelöst. Die Regierungsadministration ist sozusagen der natürliche Nutznieser von öffentlichen Statistiken . Schon im Altertum waren sporadische Erhebungen von Personen und Waren, sowohl im europäischen Raum (Rom führte einige Einwohnererhebungen durch, z . B. zu Christi Geburt),als auch im Mittleren Osten und Asien für die Herrschenden interesant und wichtig. Im ersten Unterabschnitt wird aufgezeigt, daß wie so vieles, was zu einem modernen Staat gehört, auch das heute bekannte Statistische System, in der Französischen Revolution zum ersten Mal auftauchte. Eine der ersten Handlungen der französischen .Volksversammlung war es nämlich, eine Erhebung über die Resourcen von Frankreich durch Goverment Statistics Christoph Fournier

Lavoisier durchführen zu lassen. Im Jahre l800 wurde dann in Paris das "Bureau de Statistique " gegründet. Die Statistik wurde im dem für die Französische Revolution typischen Überschwang als "Maß der Stärke, die Ouelle von Wohlfahrt, das Thermometer für die Macht des Staates " ( Faure, Fernand l9l8 the Development and Progress of Statistics in France p. 284 in John Koren, the history of Statistics . New York ) bezeichnet. Auch in England entwickelt sich die Bedeutung der Statistik, allerdings nicht in dieser stürmischen Art und Weise. Hier gehen die Wurzeln schon bis ins Jahr l086 zurück. In diesem Jahr befahl William the Conqueror eine Landvermessung und eine allgemeine Erfassung. Später wurden unter Edward III die Zölle im Hafen von London statistisch erfaßt und die Tudors ließen die Resourcen und wehrfähigen Männer vor und nach einem Krieg zählen.

[...]


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