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Scholary Paper (Seminar), 2002, 72 Pages
Authors: A. Seeth, S. Kliwer, T. Riedner, C. Kraul
Subject: Economics / Business: Controlling
Details
Institution/College: University of Hamburg (ABWL)
Tags: Controlling
Year: 2002
Pages: 72
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 25 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-13298-5
ISBN (Book): 978-3-638-69689-0
File size: 1239 KB
Diese Arbeit beinhaltet ein Grundverständnis der Arbeit des Controllers, seiner Funktionen und der Position im Organigramm der Unternehmung. Zusätzlich mit Praxisbeispielen von mehreren Deutschen Unternehmen!
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Abstract
,Controlling lässt sich mit Fug und Recht zu den schillerndsten und umstrittensten, zugleich aber auch in der Praxis bedeutsamsten betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen zählen."1 Es handelt sich beim Controlling um eine Praxiserprobte, heute bereits zum Unternehmensalltag gehörende und vielfältig entwickelte betriebliche Steuerungsfunktion. Die Einrichtung der Controllingfunktion ist eine Folge des wachsenden Anpassungs- und Koordinationsproblems in vielen Unternehmungen. In Zeiten großer Dynamik und Komplexität der Unternehmungsumwelt und Differenziertheit der Unternehmungen ist es notwendig geworden, durch zielbewusstes Vorausdenken, konsequentes Handeln und systematische Überwachung der Unternehmung und seines Umfeldes, Chancen und Risiken nicht nur rückblickend zu sehen und zu verstehen, sondern vor allem zukünftige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und deren Folgen abzuschätzen. Bei dieser Notwendigkeit soll das Controlling bzw. der Controller helfen.23 Die in der vorliegenden Arbeit behandelte Problemstellung, bezieht sich auf die Komplexität der in der Literatur umschriebenen Funktionen, Organisations- und Arbeitsweisen des Controllings. Die große Bedeutung des Controllings in der Praxis verdeutlicht die Notwendigkeit seine Begrifflichkeit adäquat abzugrenzen. Diese Problemstellung stellt sich aufgrund der oben angesprochenen Komplexität als nicht trivial dar. Herauszuheben ist, dass insbesondere die Frage beantwortet werden soll, was das Controlling im Unternehmensalltag leisten soll, welche Funktionen der einzelne Controller hat, mit welchen Instrumenten er diese zu lösen versucht und wie der Controller organisiert ist. Die zugrundeliegende Theorie mit praktischen Beispielen so zu verbinden, dass die Bedeutung des Controllings in der Unternehmung deutlich wird, ist somit Ziel dieser Arbeit. 1 Weber, Jürgen: Einführung in das Controlling, 8. Auflage, Stuttgart 1999, S. V. 2 Vgl. Ziegenbein, Klaus: Controlling, 6. Auflage, Ludwigshafen 1998, S. 7 . 3 Vgl. Horváth, Peter: Controlling, 7. Auflage, München 1998, S. 3 ff.
Excerpt (computer-generated)
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Institut für Industriebetriebslehre und Organisation
Seminar zur Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre
Planung, Organisation und Kontrolle
Sommersemester 2002
Hausarbeit zum Thema 6
Die Funktion und Arbeitsweise des
Controlling und der Controller-Organisation
eingereicht von:
Sergej Kliwer 7. Semester Betriebswirtschaftslehre | Christian Kraul 8. Semester Betriebswirtschaftslehre |
Thomas Riedner 6. Semester Betriebswirtschaftslehre | Alexander tho Seeth 9. Semester Betriebswirtschaftslehre |
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung 1
1.2. Begriffsabgrenzung 2
1.2.1. Der Begriff Controlling 2
1.2.2. Der Begriff Controller 4
1.3. Gang der Untersuchung 4
2. Die Funktion und Arbeitsweise des Controllings 5
2.1. Planung 5
2.1.1. Der Begriff der Planung 5
2.1.2. Die Aufgaben des Controllers 8
2.1.3. Instrumente der Planung 11
2.1.4. Praxisbeispiele 14
2.2. Kontrolle 14
2.2.1. Der Begriff der Kontrolle 14
2.2.2. Die Aufgaben des Controllers 15
2.2.3. Instrumente der Kontrolle 18
2.2.4. Praxisbeispiele 20
2.3. Informationsversorgung 21
2.3.1. Der Begriff der Informationsversorgung 21
2.3.2. Die Aufgaben des Controllers 23
2.3.3. Instrumente der Informationsversorgung 23
2.3.4. Praxisbeispiele 25
2.4. Koordination 26
2.4.1. Der Begriff der Koordination 26
2.4.2. Die Aufgaben des Controllers 27
2.4.3. Instrumente der Koordination 28
3. Die Organisation des Controlling 29
3.1. Zentralisation und Dezentralisation der Controllingaufgaben 29
3.2. Hierarchische Eingliederung des Controllings 31
3.3. Controlling als Stabs-, Linien- oder Matrixorganisation 32
3.4. Binnenstruktur der Controlling-Abteilung 35
3.5. Praxisbeispiele 37
4. Schlussbetrachtung 38
Anhang VIII
Quellenverzeichnis XXXIII
Abkürzungsverzeichnis
a.a.O. am angegebenen Ort
bspw. beispielsweise
bzw. beziehungsweise
d.h. das heißt
ggf. gegebenenfalls
IV Informationsversorgung
MaMa Maßnahmenmanagement
MIS Management Informationssystem
OLAP On-line Analytical Processing
PIMS Profit Impact Of Market Strategies
S. Seite
s.a. siehe auch
SAP BW SAP Business Warehouse
SbA sonstige betriebliche Aufwendungen
sog. so genannte
SWOT Strengths Weaknesses Opportunities Threats
u.a. unter anderem
u.U. unter Umständen
usw. und so weiter
Vgl. Vergleiche
Z.Zt. zurzeit
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Phasenmodell der Investitionsplanung der Hamburger Sparkasse VIIIVIII
Abb. 2: Berechnung von Abweichungen IXIX
Abb. 3: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 1) XX
Abb. 4: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 2) XIXI
Abb. 5: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 3) XIIXII
Abb. 6: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 4) XIIIXIII
Abb. 7: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 5) XIVXIV
Abb. 8: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 6) XVXV
Abb. 9: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 7) XVIXVI
Abb. 10: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 8) XVIIXVII
Abb. 11: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 9) XVIIIXVIII
Abb. 12: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 10) XIXXIX
Abb. 13: Maßnahmenmanagement-Tool (Teil 11) XXXX
Abb. 14: Berichtswesen Mont Blanc XXIXXI
Abb. 15: Koordination im Controlling-System XXIIXXII
Abb. 16: ,,Dotted-Line"-Prinzip XXIIIXXIII
Abb. 17: Eingliederung des Controlling in eine funktionale Aufbauorganis. XXIVXXIV
Abb. 18: Eingliederung des Controlling in eine Matrixorganisation XXVXXV
Abb. 19: Das amerikanische Controlling-Konzept XXVIXXVI
Abb. 20: Das amerikanische Kern-Controlling-Konzept XXVIIXXVII
Abb. 21: Das deutsche Controlling-Konzept XXVIIIXXVIII
Abb. 22: Das deutsche Kern-Controlling-Konzept XXIXXXIX
Abb. 23: Organisation des operativen Controllings bei Tchibo XXXXXX
Abb. 24: Organisation des strategischen Controllings bei Tchibo XXXIXXXI
Abb. 25: Organigramm der Hamburger Sparkasse XXXIIXXXII
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
,,Controlling lässt sich mit Fug und Recht zu den schillerndsten und umstrittensten, zugleich aber auch in der Praxis bedeutsamsten betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen zählen."1
Es handelt sich beim Controlling um eine Praxiserprobte, heute bereits zum Unternehmensalltag gehörende und vielfältig entwickelte betriebliche Steuerungsfunktion. Die Einrichtung der Controllingfunktion ist eine Folge des wachsenden Anpassungs- und Koordinationsproblems in vielen Unternehmungen. In Zeiten großer Dynamik und Komplexität der Unternehmungsumwelt und Differenziertheit der Unternehmungen ist es notwendig geworden, durch zielbewusstes Vorausdenken, konsequentes Handeln und systematische Überwachung der Unternehmung und seines Umfeldes, Chancen und Risiken nicht nur rückblickend zu sehen und zu verstehen, sondern vor allem zukünftige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und deren Folgen abzuschätzen. Bei dieser Notwendigkeit soll das Controlling bzw. der Controller helfen.23
Die in der vorliegenden Arbeit behandelte Problemstellung, bezieht sich auf die Komplexität der in der Literatur umschriebenen Funktionen, Organisations- und Arbeitsweisen des Controllings. Die große Bedeutung des Controllings in der Praxis verdeutlicht die Notwendigkeit seine Begrifflichkeit adäquat abzugrenzen. Diese Problemstellung stellt sich aufgrund der oben angesprochenen Komplexität als nicht trivial dar.
Herauszuheben ist, dass insbesondere die Frage beantwortet werden soll, was das Controlling im Unternehmensalltag leisten soll, welche Funktionen der einzelne Controller hat, mit welchen Instrumenten er diese zu lösen versucht und wie der Controller organisiert ist. Die zugrundeliegende Theorie mit praktischen Beispielen so zu verbinden, dass die Bedeutung des Controllings in der Unternehmung deutlich wird, ist somit Ziel dieser Arbeit.
1.2. Begriffsabgrenzung
Trotz ständig wachsender Bedeutung des Controllings im Wirtschaftsalltag herrscht über Definitionen und Begrifflichkeiten des Controllings sowie der Ausgestaltung der Controlleraufgaben keine Einigkeit. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Controlling ein in der unternehmerischen Praxis geprägter Begriff ist und in sehr unterschiedlichen Sichten und Schattierungen gebraucht wird.4 ,,Jeder hat seine eigenen Vorstellungen darüber, was Controlling bedeutet oder bedeuten soll, nur jeder meint etwas anderes."5
Ein Teil der Meinungsunterschiede ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass sich bis heute kein deutschsprachiger Begriff durchgesetzt hat, da es keine Übersetzung gibt, die eindeutig und treffsicher ist. Controlling und Controller wird auf die französischen Wörter ,,contrerôle" = Gegenrolle bzw. Gegenspirale sowie ,,compter" = zählen, zum großen Teil aber auch auf die angelsächsischen Worte ,,to control" = steuern, lenken, beherrschen, regeln und ,,roll" = Liste zurückgeführt. Aufgrund der ähnlichen Schreibweise von Controlling und Controller mit dem deutschen Wort Kontrolle, wird Controlling häufig mit kontrollieren und Controller mit Kontrolleur gleichgesetzt.6
Es lässt sich aber festhalten, dass dies nicht richtig bzw. unzulänglich ist, da die Kontrollfunktion nur eine neben anderen verschiedenen wichtigen Funktionen ist, welches im weiteren Verlauf der vorliegenden Seminararbeit deutlich werden wird.
Ebenfalls lässt sich ein Teil der Unklarheit auf eine Vermischung zwischen funktionaler und institutioneller Sichtweise des Controllings zurückführen.7 Im Folgenden werden verschiedene Definitionen des Begriffs Controlling und des Controllers dargelegt.
1.2.1. Der Begriff Controlling
Zunächst ist festzuhalten, dass sich zwar das Wort Controlling im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt hat, jedoch dies nicht der ursprünglichen Bedeutung entspricht. In der englischsprachigen Managementliteratur ist von Controllership die Rede, wenn die Funktion dargestellt wird, die in dieser Seminararbeit behandelt wird. Da der Begriff des Controllings sich in der deutschsprachigen Literatur und in der Praxis durchgesetzt hat, wird dieser im Folgenden auch verwendet, auch wenn Controllership gemeint ist.
[...]
1 Weber, Jürgen: Einführung in das Controlling, 8. Auflage, Stuttgart 1999, S. V.
2 Vgl. Ziegenbein, Klaus: Controlling, 6. Auflage, Ludwigshafen 1998, S. 7 .
3 Vgl. Horváth, Peter: Controlling, 7. Auflage, München 1998, S. 3 ff.
4 Vgl. Weber, Jürgen: a.a.O., S. 30.
5 Preißler, Peter R.: Controlling, 10. Auflage, München u.a. 1998, S. 12.
6 Vgl. Preißler, Peter R.: a.a.O., S. 12 ff.
7 Vgl. Weber, Jürgen: a.a.O., S. 1.
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