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Politikwissenschaftliche Fallstudie zur Osterweiterung der Europäischen Union

Presentation (Handout), 2002, 14 Pages
Author: Tina Dutschmann
Subject: Politics - International Politics - Topic: European Union

Details

Category: Presentation (Handout)
Year: 2002
Pages: 14
Grade: unbenotet
Language: German
Archive No.: V5426
ISBN (E-book): 978-3-638-13301-2

File size: 206 KB
Notes :
Sehr ausführlich!!163 KB



Excerpt (computer-generated)

Politikwissenschaftliche Fallstudie zur Osterweiterung der Europäischen Union

von Tina Dutschmann

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der realistische Ansatz

3. Der institutionalistische Ansatz

4. Der liberalistische Ansatz

5. Der konstruktivistische Ansatz

6. Vergleichende Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis


1. Einleitung

In unserem Referat soll die Verpflichtung der EU-Mitgliedstaaten für eine Erweiterung der Union um mittel- und osteuropäische Länder (MOEL) aus der Sicht und mit Hilfe der vier Denkschulen der Internationalen Beziehungen erklärt werden.
Unser Explanandum lautet also: Warum beschließt die EU eine Osterweiterung, obwohl ihnen bekannt ist, dass es auch Verlierer unter den Alt-EU-Mitgliedern geben wird.
Wie wir bereits wissen, filtert die IB aus den einzelnen Theorien die Teilerklärungen einer komplexen Wirklichkeit heraus, um so die besten Ergebnisse erzielen zu können. Aus diesem Grund werden wir wie folgt vorgehen:

1. Analyse anhand jeder einzelnen der vier Denkschulen
2. Vergleich der Erklärungskraft

Die EU-Osterweiterung stellt einen regulierten Konflikt dar, d.h. dieser ist zwar geregelt, aber
die Unvereinbarkeit bleibt.

Folgende Konfliktpunkte gibt es:

· Fragen der Sicherheits- und Außenpolitik
· Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Angleichung der verschiedenen Staaten
· Eine EU-Osterweiterung würde das bisherige Agrarsystem der EU sprengen. Die nach den Regeln der geltenden Praxis zu zahlenden Subventionen würden in unrealistische Höhen schnellen ? Reform notwendig
· Das niedrige Lohnniveau in den Beitrittsländern könnte den Markt der EU mit konkurrenzlosen Billigprodukten überschwemmen.
· Einige Altmitglieder der EU befürchten eine politische und wirtschaftliche Stärkung (mehr als bisher) für die BRD aufgrund der geografischen Lage ? BRD rückt die in die Mitte der EU
· Griechenland oder Portugal sind nicht ohne weiteres bereit, die ihnen zustehenden Hilfen aus dem EU-Haushalt mit mehreren noch ärmeren Staaten zu teilen.
· Die Institutionen und das Entscheidungssystem der EU, zunächst auf sechs Mitgliedstaaten zugeschnitten, wäre in der jetzigen Form einer Integration von etwa 25 oder mehr Staaten nicht gewachsen ? Reform notwendig und dennoch kooperativer Konfliktaustrag

2. Der realistische Ansatz

Die Ausgangslage

o Die EU wird sich trotz interner Differenzen über Art und Umfang nach Osten erweitern
o Wieso kommt es zu zwischenstaatlicher Kooperation und der EU-Osterweiterung?
Die Grundlagen der Denkschule
o Staatenwelt ist von Anarchie bestimmt
o Es treten lediglich rational handelnde Staaten als Akteure auf
o Die Staaten sind auf ihre Sicherheit bedacht, um ihre Autonomie zu erhalten
Die Akteure des Fallbeispiels
o Lediglich die größeren Staaten der EU können als Akteure gesehen werden:
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, südliche Länder
o Die EU ist als Staatenverbund im Realismus als Akteur nicht existent
Die Hypothesen:

[...]


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