Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Intermediate Examination Paper, 2005, 20 Pages
Author: Elmira Nedelcheva
Subject: German - German as a Foreign Language / Second Language
Details
Institution/College: University of Heidelberg (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie)
Tags: Hoffmann, Fräulein, Scuderi, Künstlernovellen
Year: 2005
Pages: 20
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-49631-5
ISBN (Book): 978-3-640-12801-3
File size: 88 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Die vorliegende Arbeit analysiert die widersprüchliche Gestalt des Goldschmieds René Cardillac aus Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns (1776 – 1822) Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“. Das zentrale Thema dieser Novelle ist die Künstlerproblematik. Ziel der Arbeit ist es zu erläutern, warum der geniale Künstler und angesehene Bürger Cardillac zum Verbrecher wird, welche Ursachen dahinter stecken und welche Motivation seine Mordtaten haben. Dazu wird die Erzählung unter verschiedenen Aspekten beleuchtet: Es wird geklärt, in welchem Verhältnis Cardillacs Kunst und seine Verbrechen zueinander stehen. Weiterhin werden die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Künstlergestalten der Novelle - Scuderi und Cardillac - aufgezeigt und die Bedeutung dieser Gemeinsamkeiten wird interpretiert. Geklärt werden soll auch das Verhältnis des Fräuleins von Scuderi zur Kunst, ihre Beziehung zum Goldschmied und wie diese Beziehung hinsichtlich Cardillacs Verhalten gedeutet werden kann.
Excerpt (computer-generated)
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie
Proseminar: Künstlernovellen
Semesterarbeit
E. T. A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi
Cardillac – Künstler und Verbrecher
eingereicht von:
Elmira Nedelcheva
6. Semester
SS 2005
Inhaltsverzeichnis:
I. Einleitung ... 3
I.a. Thema und Zielsetzung ... 3
I.b. Zur Entstehung ... 3
II. Inhaltsangabe ... 4
III. Charakterisierung Cardillacs ... 6
II.a. Cardillac als Künstler ... 6
III.b. Cardillac als Verbrecher ... 10
IV. Cardillac und Scuderi ... 13
IV.a. Scuderi als Künstlerin ... 13
IV.b. Die Goldschmiedsbraut - Beziehung von Cardillac zur Scuderi ... 14
V. Schluss ... 19
VI. Literaturverzeichnis ... 20
I. Einleitung
I. a Thema und Zielsetzung
Die vorliegende Arbeit analysiert die widersprüchliche Gestalt des Goldschmieds René Cardillac aus Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns (1776 – 1822) Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“. Das zentrale Thema dieser Novelle ist die Künstlerproblematik.
Ziel der Arbeit ist es zu erläutern, warum der geniale Künstler und angesehene Bürger Cardillac zum Verbrecher wird, welche Ursachen dahinter stecken und welche Motivation seine Mordtaten haben. Dazu wird die Erzählung unter verschiedenen Aspekten beleuchtet: Es wird geklärt, in welchem Verhältnis Cardillacs Kunst und seine Verbrechen zueinander stehen. Weiterhin werden die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Künstlergestalten der Novelle - Scuderi und Cardillac - aufgezeigt und die Bedeutung dieser Gemeinsamkeiten wird interpretiert. Geklärt werden soll auch das Verhältnis des Fräuleins von Scuderi zur Kunst, ihre Beziehung zum Goldschmied und wie diese Beziehung hinsichtlich Cardillacs Verhalten gedeutet werden kann.
I. b Zur Entstehung
E.T.A. Hoffmanns Das Fräulein von Scuderi entstand im Oktober 1818 und erschien, zunächst in einem Almanach, zwei Jahre später in dem berühmten Zyklus Die Serapions – Brüder.1 Diese Sammlung bietet nicht nur spannende Unterhaltung, sondern war durch eine Vielfalt an interessanten Themen und Formen gekennzeichnet.
Diese Geschichte, die den Untertitel ,,Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig XIV."" trägt, steht so im Zeichen der Romantik. Die Erzählung hatte beim Publikum großen Erfolg.Auch ihre Rezensionen waren positiv, sogar enthusiastisch. Hoffmann wurde aufgrund des Erfolgs der Novelle zu einem beliebten Almanach – Autor.
Die Begebenheiten der Erzählung basieren auf historischen Ereignissen. Als Quellen standen dem Verfasser unter anderem zwei Bücher zur Verfügung, nämlich Briefe aus der Hauptstadt und dem Innern Frankreichs unter der Consular – Regierung (Tübingen 1802) von Friedrich Lorenz Meyers. Wahrscheinlich hat Hoffmann auch Paris wie es war und wie es ist (Leipzig 1802) von Eberhard August Wilhelm von Zimmermann als Quelle benutzt, um sich einen Vorstellungsbild von Frankreich während des 17. Jahrhunderts machen zu können. Es wurde festgestellt, dass sich Hoffmann bei der Beschreibung der Giftmordgeschichten auf die im Brief nicht erwähnten Causes sélébres et intéressantes des Gayot de Pitaval verlassen hat. Weiterhin hat Hoffamann die folgenden Weke als Quellen verwendet: Friedrich Schulzens Über Paris und die Pariser ( Berlin 1791 ) und insbesonders Johann Christoph Wagenseils Nürnberger Chronik von 1697. In der Tat beinhaltet diese Chronik einen der Scuderi zugeschriebenen Satz, nähmlich: “Vn Amant qui craigne les Voleurs, N´est point digne d´amour.”
[...]
1 Vgl. Feldges, Birgit / Stadler, Ulrich: E. T. A. Hoffmann. Epoche – Werk – Wirkung. München 1986, S. 152 - 158
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
E.T.A. Hoffmann: "Das Fräulein von Scuderi" - Kriminalerzählung und Künstlerthematik
Author: Sandra AngerGerman Studies - Modern German Literature, 2003 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Emile Zola und J´accuse
Author: Tilman BirrHistory - Non-German, 2002 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Die Dreyfus-Affäre im geschichtlichen Kontext unter Berücksichtigung des Antisemitismus
Author: Ramona RieckPedagogy - Pedagogic Sociology, 2001 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Toleranz und Intoleranz - Christentum in Frankreich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Author: Juliane MascowRomance Languages - French Studies, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
E. T. A. Hoffmann - Das Fräulein von Scuderi
Author: Beate SewaldGerman Studies - Modern German Literature, 2001 Download as PDF-file for 6,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: