Autoren: Diplomkauffrau Antje Diedrichs, Marc Budach
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Details
Institution/Hochschule: Universität Bremen (Lehrstuhl für Logistik)
Jahr: 2004
Seiten: 33
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 32 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 233 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-49754-1
mit Praxisbeispielen von Daimler und VW
Textauszug (computergeneriert)
Universität Bremen
Lehrstuhl für Logistik
Referat in der SBWL-Logistik
Potenziale und Problemfelder abgeleitet aus Fallbeispielen
Supply Chain Management in der Automobilindustrie
eingereicht von:
Marc Budach
Studiengang BWL, 7. FS
und
Antje Diestelkamp
Studiengang BWL, 7. FS
WS 2004/2005
Gliederung
I. Abkürzungsverzeichnis
II. Abbildungsverzeichnis
1. Einführung in die Thematik ... 1
2. Grundlagen des Supply Chain Managements ... 2
2.1 Entstehung des Supply Chain Managements ... 2
2.2 Gegenstand des Supply Chain Managements ... 3
2.3 Ziele und Motive von Supply Chain Management ... 4
3. Supply Chain Management bei DaimlerChrysler ... 5
3.1 Vorstellung des Konzerns ... 5
3.2 Philosophie und Umsetzung ... 6
3.3 Das Supply Chain Management ... 6
4. E-Supply Chain Management im Volkswagen-Konzern ... 11
4.1 Elemente von E-Supply Chain Management ... 11
4.2 E-SCM am Beispiel der VW Group Suply.com ... 13
4.3 Transportplanung und –steuerung mit AMES-T ... 14
4.3.1 Der AMES-T-Prozess ... 14
4.3.2 Aktueller Stand der Umsetzung ... 18
5. Zulieferbetriebe in der Automobilindustrie ... 18
5.1 Situationsbeschreibung ... 18
5.2 Fallbeispiel Leoni AG ... 19
5.3 Fallbeispiel Phoenix AG ... 20
6. Auswertung der Fallbeispiele ... 21
6.1 Potenziale im Supply Chain Management ... 21
6.2 Risiken im Supply Chain Management ... 23
7. Fazit ... 25
III. Literaturverzeichnis
1. Einführung in die Thematik
„Zusammenkunft ist der Anfang, Zusammenhalt ist ein Fortschritt, Zusammenarbeit ist der Erfolg.“1 Es scheint, als habe Henry Ford (1863 – 1947) schon zu seinen Lebzeiten die heutige Situation der Automobilbranche erahnen können.
Die Hersteller sind zu global agierenden Unternehmen herangewachsen, für die die Supply Chain immer mehr zum Erfolgsfaktor wird. Ein unabhängiges Handeln ist auf den zunehmend dynamischeren Märkten nicht mehr möglich. Um die gesteigerten Kundenbedürfnisse befriedigen zu können, ist die Integration in betriebsübergreifende Wertschöpfungsketten unumgänglich. Enger denn je müssen die Hersteller mit ihren Lieferanten, aber auch die Lieferanten untereinander zusammenarbeiten. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie und der mittelständischen Zulieferer hängt entscheidend davon ab, inwieweit die Unternehmen in der Lage sind, die notwendigen Kooperations- und Kommunikationsprozesse entlang der immer komplexeren Zulieferketten zu bewältigen. Nicht selten spricht man inzwischen auch nicht mehr von Ketten sondern von Zuliefernetzwerken.2
Aber wie sehen diese Prozesse unternehmensintern wie auch überbetrieblich aus? Auf welchem Wege versuchen Unternehmen der deutschen Automobilbranche ihr Supply Chain Management zum Erfolg zu führen? Und vor welche Probleme können sie dabei gestellt werden? Zunächst soll im Kapitel 2 in einer kurzen Einführung geschildert werden, wie das Supply Chain Management entstanden ist und was unter diesem Begriff zu verstehen ist. Im Zentrum dieser Arbeit stehen dann die Fallbeispiele in den Kapiteln 3 bis 5. Geschildert werden hier die Handhabung von Supply Chain Management bei DaimlerChrysler und ein Beispiel für ESupply Chain Management anhand des Volkswagen Konzerns. Daneben wird in Kapitel 5 auf die Situation und die Rolle der Zulieferbetriebe eingegangen. Die Fallbeispiele stellen die Grundlage für das nachfolgende Kapitel 6, in dem eine Erläuterung der Problemfelder und Potentiale im Supply Chain Management der Automobilindustrie erfolgt. Kapitel 7 stellt die Ergebnisse der Arbeit noch einmal kurz zusammen.
2. Grundlagen des Supply Chain Managements
2.1 Entstehung des Supply Chain Managements
Die letzten 30 Jahre waren für die Automobilhersteller mit einer grundlegenden Veränderung. ihrer Geschäftsprozesse, -beziehungen und der Absatzmärkte verbunden. In den 1970er Jahren setzte ein struktureller Wandel der traditionellen Kunden-Lieferanten-Beziehungen ein. Der Informationsaustausch zwischen den Herstellern und Lieferanten war bis dahin sehr eingeschränkt. Die Lieferungen erfolgten in regelmäßigen Abständen und gleichbleibenden Mengen, ohne sich über die tatsächlichen Bedarfe auszutauschen. Das war auch nicht nötig, da der Automobilmarkt noch ungesättigt war, d.h., es herrschte genügend Nachfrage für alle Lieferanten und Hersteller. Die Wettbewerbssituation war entspannt.3
[...]
1 Aschenbeck 2004.
2 vgl. Gehr, Hellingrath 2004.
3 vgl. Cwikla, Blaschta 2003, S.4. 4 vgl. Heidrich 2004, S. 31. 5 vgl. Heidrich 2004, S. 31.
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