Termpaper, 2001, 14 Pages
Author: Alexander Thomas
Subject: Social Pedagogy / Social Work
Details
Tags: Regionalmanagement
Year: 2001
Pages: 14
Grade: sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-13364-7
ISBN (Book): 978-3-640-38520-1
File size: 175 KB
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Abstract
Das mechanistische Weltbild der kartesianisch-newtonschen Naturwissenschaft wird zunehmend abgelöst durch ein ganzheitlich ökologisches Paradigma. Diese Entwicklung, die sich zu Beginn dieses Jahrhunderts durch die Quantenphysik begann, nimmt auch Einfluss auf die Wirtschaftswissenschaft (Capra;1988;VIII und 203ff). In der „ökologischen Ökonomie wird die Natur als Quelle und Bedingung aller Produktiv- und Wertschöpfungsprozesse und gleichzeitig als Lebenswelt“ für alle Lebewesen gesehen. (Politische Ökologie;Sonderheft6;14). Diese Denkweise wird nun seit Rio 1992 zumindest formal anerkannt, und im Bereich der Regionen durch die Lokale Agenda 21 formuliert. Hier geht es darum die Regionen, im Rahmen der Globalisierung, durch nachhaltige Regionalentwicklung zu stärken (http://www.uni-trier.de/taurus/nachhaltige_regionalentwicklung/inhalt.html). In dieser Arbeit möchte ich ein Konzept von Regionalmanagement vorstellen um nachhaltige Regionalentwicklung in die Praxis umzusetzen. Hierzu werde ich zuerst erklären was Regionalmanagement ist. Daraus möchte ich Inhalte für das Regionalmanagement beschreiben. Diese werde ich dann im Kontext der Nachhaltigkeit darstellen. Im Anschluss daran möchte ich das „Waldviertel Management“, als Beispiel eines schon etablierten Regionalmanagements vorstellen. Ein Beispiel für ein sich etablierendes Regionalmanagement in Bayern ist der Landkreis Rottal-Inn. Dessen Methode zu Erstellung eines Regionalentwicklungkonzeptes werde ich abschließend vorstellen.
Excerpt (computer-generated)
Regionalmanagement
von Alexander Thomas
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung 4
II. Regionalmanagement und nachhaltige Regionalentwicklung 4
1. Begriffserklärung 4
2. Qualifikationsprofil für Regionalmanagement 5
3. Aufgaben des Regionalmanagement 6
3.1. Mögliche Arbeitsgruppenschwerpunkte 7
3.1.1. Land- und Forstwirtschaft 7
3.1.2. Tourismus, Kultur und Gesundheit 7
3.1.3. Nachhaltige Wirtschaft 8
3.1.4. Bildung und Qualifikation 8
3.1.5. Informationsmanagement 8
3.1.6. Abfallwirtschaft 8
3.1.7. Soziales 8
4. Regionalmanagement im Kontext der Nachhaltigkeit 9
4.1. Begriffsklärung Nachhaltigkeit 9
4.2. Die Nachhaltigkeit in der Regionalentwicklung 9
5. Beispiele für Regionalmanagement zur nachhaltigen Regionalentwicklung 11
5.1. Waldviertel Management in Niederösterreich 11
5.2. Regionales Entwicklungskonzept Landkreis Rottal-Inn 12
III. Abschließende Überlegungen 13
Literaturverzeichnis: 14
I.Einleitung
Das mechanistische Weltbild der kartesianisch-newtonschen Naturwissenschaft wird zunehmend abgelöst durch ein ganzheitlich ökologisches Paradigma. Diese Entwicklung, die sich zu Beginn dieses Jahrhunderts durch die Quantenphysik begann, nimmt auch Einfluss auf die Wirtschaftswissenschaft (Capra;1988;VIII und 203ff). In der "ökologischen Ökonomie wird die Natur als Quelle und Bedingung aller Produktiv- und Wertschöpfungsprozesse und gleichzeitig als Lebenswelt" für alle Lebewesen gesehen. (Politische Ökologie;Sonderheft6;14). Diese Denkweise wird nun seit Rio 1992 zumindest formal anerkannt, und im Bereich der Regionen durch die Lokale Agenda 21 formuliert. Hier geht es darum die Regionen, im Rahmen der Globalisierung, durch nachhaltige Regionalentwicklung zu stärken (http://www.uni-trier.de/taurus/nachhaltige_regionalentwicklung/inhalt.html). In dieser Arbeit möchte ich ein Konzept von Regionalmanagement vorstellen um nachhaltige Regionalentwicklung in die Praxis umzusetzen. Hierzu werde ich zuerst erklären was Regionalmanagement ist. Daraus möchte ich Inhalte für das Regionalmanagement beschreiben. Diese werde ich dann im Kontext der Nachhaltigkeit darstellen. Im Anschluss daran möchte ich das "Waldviertel Management", als Beispiel eines schon etablierten Regionalmanagements vorstellen. Ein Beispiel für ein sich etablierendes Regionalmanagement in Bayern ist der Landkreis Rottal-Inn. Dessen Methode zu Erstellung eines Regionalentwicklungskonzeptes werde ich abschließend vorstellen.
II.Regionalmanagement und nachhaltige Regionalentwicklung
1.Begriffserklärung
Eine "Region ist ein aktives Milieu mit einer historisch entstandenen und verflochtenen regionsspezifischen Dynamik ökonomischer, sozialer, kultureller und politischer Akteure und Elemente" (Elsen;1998;132). Diese gewachsenen Strukturen sprich endogenen Potenziale, gilt es in der Regionalentwicklung zu integrieren und zu fördern.
Management leitet sich aus dem englischen "to manage" ab, was handhaben, leiten bedeutet. Dieses steht in Verbindung mit einem Konzept, das die Gesamtheit aller Handlungen umfasst, um bestmöglich formulierte Ziele zu erreichen(Brockhaus;Band14;134).
Regionalmanagement hat also die Aufgabe in einer Region Ziele für diese zu entwickeln. Hierbei ist es wichtig, dass diese Entwicklung von Zielen in einem gemeinsamen Prozess mit der Region geschieht. Das Regionalmanagement hat nicht die Aufgabe ein fertiges Konzept vorzulegen, sondern diesen Prozess anzustoßen und zu begleiten unter Beachtung der Ressourcen in der Region. Das heißt es sollte einen "bootom up" Prozess anstoßen, um gemeinsam mit den Akteuren, ein Konzept zur nachhaltigen Regionalentwicklung zu entwickeln. Das Regionalmanagement erfordert einen kommunikativen Prozess, der über ausreichend soziale Kompetenz verfügen sollte. Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Regionalmanagement klare Vorstellungen von Regionalmanagement hat. Diese zwei entgegengesetzten Pole sollte das Regionalmanagement miteinander verbinden. Nachfolgend möchte ich die Aufgaben des Regionalmanagements näher beschreiben. (vgl.:Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen;2000;140ff).
2.Qualifikationsprofil für Regionalmanagement
Grundsätzlich gibt es nicht "das" Regionalmanagement, sondern es gibt meines Erachtens Qualifikationen die notwendig sind, um gemeinsam mit der Region, unter Berücksichtigung der endogenen Potenziale, ein Regionalentwicklungskonzept zu konzipieren. Hierfür möchte ich folgendes Qualifikationsprofil vorstellen:
[...]
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